Welpe verteidigt Kind gegen Angriff von Yarará und stirbt

Caraguatay: Ein kleiner Junge spielte am Sonntag im Haus seiner Großmutter, als eine große Yarará, sogenannte Lanzenotter, das Kind angriff.

Der Junge wusste nicht, dass die giftige Schlange nach den jüngsten Regenfällen aus ihrem Versteck gekommen war und sich im Badezimmer des Hauses versteckt hatte. Er wurde von ihr gebissen.

Der Schrei des Jungen alarmierte einen kleinen Hund, der den Großeltern gehörte und er zögerte keine Sekunde, ihn zu verteidigen. Jedoch führten weitere Bisse der Schlange zum Tod des Welpen.

Das Kind überlebte den Angriff und liegt zurzeit im Unfallkrankenhaus von Asunción.

Der Junge wurde nach einer Odyssee dorthin verlegt, denn in Caraguatay, Cordillera, gibt es nur einen mangelhaft ausgestatteten Gesundheitsposten. Auch im Krankenhaus von Caacupé war man auf so einen Fall nicht vorbereitet, deshalb kam es zu der Überführung nach Asunción.

Wochenblatt / El Informante Guairá

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18 Kommentare zu “Welpe verteidigt Kind gegen Angriff von Yarará und stirbt

  1. „Auch im Krankenhaus von Caacupé war man auf so einen Fall nicht vorbereitet, deshalb kam es zu der Überführung nach Asunción.“

    Es gab also nicht einmal in Caacupe ein Serum. Wie erbärmlich. Die Yarara ist für die Mehrzahl der Giftschlangenbisse verantwortlich; man würde schon meinen in jedem größeren Krankenhaus gäbe es da einen Vorrat an Gegengift. Aber nein. Ist es etwas Ernstes, dann gibt es gute Behandlung (fast) nur in Asuncion.

  2. die frage stellt sich eher wo liegt wenn nötig wirklich serum auf, in den öffentlichen anscheinend eher nicht, wie schaut es denn da bei den privaten aus ? oder haben die noch weniger ? wäre mal interessant zu wissen weil gerade bei einer giftschlange hat man nicht unbedingt viel zeit. der junge hatte glück das er noch lebend nach ASU gekommen ist.

    1. @alex
      Was heißt nicht viel Zeit.
      Es kommt ganz drauf an wie und wo sie gebissen hat.
      War es ein Verteidigungsbiss,Trockenbiss ohne oder fast kein Gift,oder ein Jagdbiss mit voller Giftmenge.
      Die Zeit die jemand hat kann zu um die 4.Stunden betragen.Sie können nur die Person ruhig stellen,Die Bißstelle ruhig stellen!Absaugen abbinden,ausbrennen den Schnee können Sie vergessen.Sie machen nur Schaden!
      In den ersten zwei Stunden sollten sie es zum Arzt schaffen.Je länger sie brauchen je größer die Gefahr von Organ und dauerhaften Körperschäden bis zur Amputation.Das Opfer kann und wird ,Nieren, Leberschäden und Kreislaufschäden davon tragen.
      @Philipp
      Die Lanzenotter wird auch gegessen von nicht wenigen.Sind Indigene mit von der Partie, in der nähe.ist sie im Topf.
      Von Brasilien weiß ich es gibt es sie in bestimmten Asia-Resturante für so um die 150 bis200$ und etwas mehr für den Gourmet auf denTisch.
      In Asien gang und gebe eingelegt, stärkt so fast alles in der Medizin.
      Die 28.cm jungen Schlangen sie mindestens genauso tödlich wie Mama.Mindestens heißt das Gift der kleinen Schlangen, hat eine andere Zusammensetzung es ist viel Stärker als das des Muttertieres.Die große Schlange verfolgt die Beute bis liegen bleibt, die kleine Schlange hat nicht die Kraft,dafür ein stärkeres Gift.

        1. Da erinnerst du dich Richtig.Viele vergessen, die Giftschlange braucht das Gift zur Verdauung, Saugt jemand kann er sich vergiften,brennt er die Bissstelle aus, hat das Opfer noch mehr schmerzen.

  3. DIe Yarara ist eines der gefürchtesten Schlangen in Paraguay, in einem ländlichen Dorf bei Caazapa wurde mal ein trächtiges Tier getötet und es kamen sage und schreibe 28 Jungtiere aus dem Leib (die natürlich auch erledigt wurden, weil die Viecher kein Mensch braucht). Der Schlangenkadaver wurde dann zur „Besichtigung“ am Zaun aufgehängt, aber als ich ihn dann sehen wollte, war der schon weg.

    http://www.faunaparaguay.com/bothropsdiporus.html

    Aggressive Art!

  4. auf meinem grundstück wird keine schlange totgeschlagen auch keine jarara, und von wegen „diese viecher braucht kein mensch“ völliger blödsinn sowas…. jedes tier hat eine berechtigung um leben sonst gäbe es sie nicht.

    1. Naja. Ich würde einer scheuen Korallenotter (die auch giftig sind ) auch nichts machen, aber die Lanzenotter attackiert sehr schnell und ist leicht erregbar – und kann sich darüber hinaus sehr gut tarnen. Viele merken erst das Vieh, wenn sie gebissen werden.
      Darüber hinaus kommt die Lanzenotter in ihrem Bestand sehr häufig vor – offensichtlich hat sie keine Fressfeinde.

      1. Ist ja alles Richtig was Du schreibst.
        Das Problem bei der Lanzenotter ist, sie Flüchtet nicht,verharrt auf der Stelle.Sie ist wie eine Feder gespannt und schießt vor.Wie ein Pfeil!
        Die Zähne der Korallenotter sind wirklich sehr kein.Die meisten können ja nicht man die Giftige von der Ungiftigen Schlange unterscheiden.Sie ist Scheu!
        Die Lanzenotter in ihrem Bestand kommt sehr häufig vor,warum ist den das so?
        Verwilderte Grundstücke,alles fliegt umher.Nager,Raten,Mäuse,Kleintiere usw. machen sich breit.Die Schlange folgt ihrer Nahrung,Nager,Raten,Mäuse,Kleintiere.Viel Nahrung viele Schlangen!
        Feinde hat die Lanzenotter schon solange sie klein ist, danach nicht mehr.
        Das Wochenblatt schrieb doch mal leerstehende ziehen Schlangen an. Bei Hochwasser muss man so immer mit Besuch rechnen. Schon paar Hühner,Pfau, Straussenvogel vertreiben im schnitt die Gute ganz gut.
        Fast jeder fast jeder den ich kenne ,würde sie sofort töten.Rob wäre der erste der es nicht macht!

    2. dann trifft das auch auf die Moskitos zu, das gefährlichste Tier weltweit. Hat der Moskito als Tier nicht auch das Recht auf Leben? Meine langjährige Erfahrung in den Tropen mit Schlangen: erst draufhauen und dann fragen. In Indien lebte eine Mungo-Familie auf meinem Grundstück. Die Mungos waren nicht der Meinung,dass die „lieben“ Schlangen ein Recht auf Leben hätten. Gegen sie hat keine Schlange eine Chance.

      1. genau, nur eine tote schlange ist eine gute schlange 🙂 egal welche farbe sie hat. die grünen sind ja baumnager aber selbst die sind agressiv wenn man sie angreift, aber tauchen können sie lange die mist dinger, hatte letztens erst eine mit der asada in den pool verfrachtet, lebend kam sie aber nicht mehr raus nachdem ich 3x draufgeknallt hatte.

        ich kann mich nicht mehr erinnern, vor vielen jahren hatte ich mal eine – lt. paraguayer – noch giftiger schlange als die jarara am grund, die war farbig, erinnere mich nicht mehr an den namen, hatte aber rote farbringe und da lauft jeder paraguayer kilometerweit weg, bei der jarara suchens und hauns drauf, da habens weniger angst.

  5. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Die Schlange ist das Tier indem der Teufel mal reinfuhr.
    Und deshalb, weil Eva von der Schlange verfuehrt wurde (Teufel im Leib der Schlange) so ist auch die Schlange verflucht.
    Die Bibel gebietet JEDER Schlange (oder was wie eine Schlange aussieht) den Kopf zu zermalmen (mit einem Kreuz ihr den Kopf zu zermalmen) d.i. der Mensch soll der Schlange den Kopf zu Brei zerquetschen.
    Das ist Prophetie und Gebot Gottes an den Menschen.
    1. Mose 3 V 14 ff
    >>14 Da sprach Gott der Herr zur Schlange: Weil du dies getan hast, so sollst du verflucht sein mehr als alles Vieh und mehr als alle Tiere des Feldes!
    Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Staub sollst du fressen dein Leben lang! 15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.<<
    Jesus fragte am Kreuz auch nicht ob der Teufel gegen ihn einen "Verteidigungsbiss", "Angriffsbiss", "Jagdbiss" oder laecherlicherweise einen "Trockenbiss" fuehrte.
    Das Viech muss getoetet werden. Zack, zack, zack, da bin ich ganz mit Heinrich Himmler!

    1. Was meinst Du, warum gestandene Kommentatoren, wie Asuncioner und Co nichts mehr schreiben, weil der Müll hier zu groß ist. Keine Information zum Artikel, nur Dumm Geschwätz vom Stammtisch. Dies ist nur ein Witzblatt, Entschuldigung „Wochenblatt“, Die, die ständig Ihren Nick wechseln, wollen nicht erkannt werden, es könnte ja jemand auf die Idee kommen, den Schreiberling aus seinem furzigen Sessel zu holen.

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