Wer kein Geld hat stirbt früher: Was ist mit dem Darlehen für Covid-19 passiert?

Coronel Oviedo: Ricardo Varela berichtete über die Tortur, als seine Frau wegen Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurde und schließlich nach langem Leiden starb. Er hatte tägliche Ausgaben in Höhe von 3 Millionen Guaranies. Wer kein Geld hat, stirbt noch früher, aber was ist mit dem Darlehen für den Gesundheitssektor eigentlich passiert?

Varela berichtete auch, dass die Aufmerksamkeit des Krankenhauspersonals ausgezeichnet gewesen sei, aber das Problem habe in der Versorgung gelegen, da es an Ort und Stelle keine Medikamente gegeben habe und sie jonglieren mussten, um die Kosten zu bezahlen. „Pro Tag hatten wir einen Aufwand von 3 Millionen Guaranies“, sagte er.

Varela berichtete, dass er zusammen mit seiner Frau Porfiria Aguilera (42) und den zwei Töchtern Symptome von Covid-19 gezeigt habe, aber leider habe sich das Gesundheitsbild von seiner Gattin rapide verschlechtert, sodass sie nach 22 Tagen Aufenthalt im Regionalkrankenhaus von Coronel Oviedo verstorben sei.

Der Mann erzählte weiter, dass sie in dieser Zeit eine ganze Tortur durchgemacht haben, da an diesem Ort keine notwendigen Vorräte für Patienten vorhanden seien, die wegen der Krankheit ins Krankenhaus eingeliefert wurden. In gleicher Weise betonte er, dass sie einen täglichen Aufwand von 3 Millionen Gs. hatten, da sie die Medikamente in den Apotheken vor dem Krankenhaus kaufen mussten.

Er wies auch darauf hin, dass die Aufmerksamkeit des Krankenhauspersonals ausgezeichnet gewesen sei, bedauerte jedoch die Apathie der Gesundheitsbehörden, die keine Medikamente zur Verfügung stellen.

Ein anderes Mal sagte Varela, dass er bei einigen Gelegenheiten die Medikamente auf Kredit kaufen habe müsse, da es Tage gegeben habe, an denen er nicht das notwendige Geld hatte. „Die Solidarität der Paraguayer ist großartig. Viele Menschen haben uns durch verschiedene soziale Aktivitäten geholfen, um die Medikamente bezahlen zu können, die die Ärzte von uns verlangt haben“, betonte er.

Varela hat zusammen mit seiner Frau zwei Töchter, eine 24-jährige, die vor einigen Wochen Anwältin wurde und ein kleines Mädchen, 12, das aufgrund dieser Krankheit keine Mutter mehr hat. Der Mann bat die Behörden, die medizinische Versorgung der Krankenhäuser des Landes sicherzustellen, damit keine Familien mehr leiden müsse.

Trotz der Tatsache, dass der Staat in Bezug auf die Gesundheit ziemlich verschuldet ist, bleibt die Frage, wie es möglich ist, dass Patienten mit Covid-19 in diesen Situationen bleiben müssen, wenn man bedenkt, dass dies nicht der einzige Fall im Land ist.

Vor Wochen prangerten Angehörige von Krankenhauspatienten den Mangel an Medikamenten wie Atracurio und Midazolan an, die mit 20 bis 56 Ampullen pro Tag zu einem Preis von jeweils 75.000 Guaranies bzw. 18.000 Gs. verwendet wurden, sodass die täglichen Kosten fast 3 Millionen Guaranies betragen würden.

Was ist mit dem Darlehen in Höhe von mehr als 1,6 Milliarden US-Dollar passiert, um die Folgen des Corona-Virus zu bekämpfen. Mit 514 Millionen US-Dollar floss ein großer Teil ins Gesundheitsministerium zur Bekämpfung von Covid-19 oder handelt es sich um ein ausgehandelten Kredit?

Wochenblatt / Prensa 5

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4 Kommentare zu “Wer kein Geld hat stirbt früher: Was ist mit dem Darlehen für Covid-19 passiert?

  1. Naja, der Paragauy hat zwei Intensivmedizinbetten und allerhand China-Elektroschrott – den gewisse Amigos mit kleiner Marge weiter verkaufen – aus den 1,6 Milliarden US-Dollar importiert. Und noch ein paar Boni und Sonderboni, Zulagen und Sonderzulagen und Sonderzulagen der Sonderzulagen an Amigos verteilt. Muss man neuen Kredit aufnehmen.

  2. Moyses Comte de Saint-Gilles

    3 Millionen Guaranies pro Tag? Das kann keineswegs sein dass Medikamente zur inneren Wundbehandlung so teuer sind. Es duerfte sich ja meist um Pennicillin, Sulfa oder Antibiotika und andere konventionelle Behandlungsmethode handeln die fuer die Lungenentzuendung gebraucht werden.
    3 Millionen ist nie realistisch.
    Was da eher fuer Schindluder abgezogen wird ist dass Aerzte als Inhaber oder Aktionaere der Apotheken diesem armen Tropf massenweise Medikamente aufgebrummt haben die er taeglich bringen musste die dann aber nicht fuer seine Frau gebraucht wurden sondern wohl wieder durch die Hintertuer in die Apotheke geschafft wurden um ihm dieselben Dosen und Medikamente morgen wieder zu verkaufen.
    Dasselbe Medikament wurde ihm wohl nur jeden Tag auf neue verkauft. Denn 3 Millionen Guaranies pro Tag nur fuer Medikamente – das ist unrealistisch. Da hat jemand gewusst dass dieser Herr gut betucht ist.
    Bis jetzt hilft nur konventionelle Lungenbehandlung gegen COVID und abwarten. Das kostet keine 3 Millionen Guaranies an Medizin pro Tag – nie und nimmer.
    „Fact: If you have coronavirus, you might not need any medicine at all.
    Fact: Antibiotics will not kill a virus, but they might be used for severe cases of COVID-19.
    Viruses that attack the lungs and prevent them from fully inflating can allow a secondary bacterial infection to occur. A doctor might prescribe an antibiotic to treat the bacterial infection. It won’t cure COVID-19, but it can keep a bacterial infection from making things worse.
    Fact: Zinc might help shorten the duration of the illness if you get COVID-19.“.
    Eine Zink Tablette kostet nicht mal 1000 Guaranies am Tag ansonsten bekaempft ja das koerpereigene Immunsystem „gratis“ das COVID. Bis dato praesentiert ja das menschliche Immunsystem nioch nicht Rechnungen zum Menschen sondern Gott tut es noch gratis. Stelle man sich mal vor man muesse Gott bezahlen damit das Immunsystem des Menschen anspringt… Eigentlich muesste der Mensch Gott bezahlen fuer seinen Koerper denn er haelt ja nicht selber die Urheberrechte sondern der Mensch ist geschaffen von Gott und deswegen sein Eigentum.
    Die Rechnung fuer Rebellion trudeln dem Menschen nach dem Tode dann ein.
    Gott schickt allerdings Rechnungen und zwar nach dem Tode des Menschen. Kannst die dann nicht bezahlen so bezahlst das auf ewig in der Hoelle. Ansonsten kannst ja auch Jesus bitten dass er die Rechnungen fuer dich bezahlt als Stellvertreter. Dann bist frei.
    Dieser Ehemann wurde gnadenlos abgezogen und die Apotheken haben wohl auch exponentiell die Preise angezogen.
    Denn das einzige was hilft, und zwar ein ECMO Geraet, das bedarf keiner Medikamente – solch ein Geraet duerfte es wenn dann nur eine handvoll in Paraguay geben. Die maschinellen Behandlungen die was taugen gegen Corona beduerfen keinerlei Medikamente.
    Betrug und Dolchstoss muss zu recht gewittert werden.

  3. Die liste der opfer wegen dieser maßnahmen und plandemie wird wesentlich länger sein als jene liste mit an oder was auch immer covidotie. Mit dem gehirn eines gummistiefels hätte man das auch schon vorher gewusst. Alleine zu glauben, dass politiker und wirtschafter, also the elite gegen ein virus was ausrichten könnten, wenn an den grenzen und in gefängnissen jeder kommt und geht wie er will
    Das wesentliche ist auch in diesem fall: in fast allen staaten dieser welt ist ein medizinischer notfall eine bankrott erklärung und das war schon immer so und ist eine systemsache. Ich beuge hier schon vor, denn als nächstes kommt, dass das erst seit corona so ist und die leugner schuld sind.

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