„Wir sind bereit für unsere Rechte hinter Gitter zu gehen“

Asunción: Wer Phrasen wie diese nutzt scheint auf den ersten Blick ein Führer zu sein, ein sozial Engagierter, einer der das Unrecht beseitigen will. Leider kamen die Worte aus dem Mund eines Autoaufpassers, der formell gesehen niemals Rechte erwarb, die er verteidigen könnte.

Sich jeden Tag an einen Straßenabschnitt nahe dem Justizpalast zu setzen und Plätze für Richter niedriger Instanzen zu reservieren und dafür zu kassieren ist phantasievoll und war zumindest lange geduldet. Als gestern der Bürgermeister der Stadt die Abschleppwagen nach Sajonia schickte, wunderten sich viele seiner Kollegen. Alle Fahrzeuge die falsch geparkt waren wurden einkassiert und abtransportiert.

Die Kampagne die Bürgermeister Rodriguez fährt ist sicherlich nicht von langer Dauer. In Wahlkampfzeiten ist jede Entscheidung vorteilhaft, wenn sie die Presse für gut befindet. Leider weiß man wie es endet. Vor den Privatschulen kam es bezüglich des Parkens nur an zwei Tagen zu Kontrollen, Scheibenputzer sind wieder auf der Straße, wenn auch in etwas geringerem Umfang und die Autoaufpasser, weit über 1.000 wollen nicht nur ein Richtermandat übergehen und Straßen sperren, nein, Vicente Gomez sagte, dass sie sogar bereit sind für ihre Rechte hinter Gitter zu gehen. Ein Angebot der Stadtverwaltung auf Umschulung mit finanzieller Unterstützung von 600.000 Guaranies im Monat schlugen wirklich alle Betroffenen aus. Was man an 3 Tagen verdienen kann zahlt die Stadt in 30.

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1 Kommentar zu “„Wir sind bereit für unsere Rechte hinter Gitter zu gehen“

  1. Ein Angebot der Stadtverwaltung auf Umschulung mit finanzieller Unterstützung von 600.000 Guaranies im Monat nehmen nicht einmal die Kadermitglieder und Arbeiter der Stadtverwaltung an. Was man an 3 Tagen verdienen kann zahlt die Stadt in 30. Trotz täglich Grundschul 7 bis 11 vielleicht abgeschlossen. Obwohl man da man anfangen sollte. Aber weswegen auch: In Korruption sind sie bestens geschult. Ist ja auch schon was.

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