WM 2030: Uruguay steigt aus wenn Paraguay weiter darauf beharrt

Montevideo: Wie die uruguayische Presse heute mitteilte, distanziert sich Uruguay von der WM Bewerbung für das Jahr 2030, wenn Paraguay sich als drittes Land mitbewerben will.

Entweder Argentinien-Uruguay oder Argentinien-Paraguay. Das ist die Aussage von Staatsoberhaupt Tabaré Vázquez, der zu keiner Zeit von den Absichten Paraguays informiert wurde.

Die Idee gemeinsamen eine Weltmeisterschaft auszurichten entstand 2005, als der damalige FIFA-Präsident Joseph Blatter Uruguay besuchte. Ein Jahr später bot man Argentinien die gemeinsame Bewerbung an und baute eine gemeinsame Kommission auf, die alles weitere regeln sollte.

Die uruguayische Fußballorganisation (AUF) sowie die Regierung Uruguays wurden gekonnt umgangen von Präsident Cartes und dem Conmebol Präsidenten Alejandro Dominguez, als sie sich selbst als Mitbewerber bekanntgaben.

Im Jahr 2015 hatte Chile auch diese Absichten, wurde jedoch nicht zugelassen. In der letzten Augustwoche dieses Jahres informierte Argentinien Uruguay über Paraguays Absichten für 2030. Auch hier war Uruguay schon dagegen, was jedoch nichts an der Ankündigung durch Präsident Cartes änderte.

Bei dem letzten Treffen zwischen Präsident Cartes und Präsident Macri am 26. September informiert man über ein Treffen mit dem FIFA Präsidenten, Gianni Infantino am 5. Oktober 2017 in Buenos Aires. Uruguay akzeptierte jedoch nicht, dass ein anderes Land ausser Argentinien sich mit ihnen bewirbt.

Wochenblatt / Abc Color / El Observador

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6 Kommentare zu “WM 2030: Uruguay steigt aus wenn Paraguay weiter darauf beharrt

  1. Lol. Die uruguayer wissen dass die chancen massiv gesenkt werden, wenn paraguay sich mitbewirbt. Abgesehen davon ist das Vorgehen Paraguays einfach nur peinlich, sich einfach selbst ins boot zu setzen ohne die Initiatoren Bescheid zu geben, bzw erstmal zu konsultieren ob man sich das vorstellen koennte.

  2. Vielleicht sollten die Paraguayer erstmal lernen richtig Fussball zu spielen statt sich dafuer bezahlen zu lassen zu verlieren. Auf WM-Niveau spielen die noch lange nicht

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