Wollen Sie weiter sicher in Paraguay leben?

Kommentar:

Erst gestern wurden 12 Verdächtige in Brasilien verhaftet, die wahrscheinlich zur Terrormiliz Islamischer Staat gehören. Sie sollen Waffenkäufe in Paraguay geplant haben. Der Ruf, Paraguay sei ein Drogenumschlagsplatz und biete Verbrechern oder Nazi Größen Schutz ist nicht zu 100% belegbar, es bestehen nur Vermutungen.

Wieso wandern aber so viele Europäer, vor allem Deutsche, hierher aus?

Das Klima mag dazu beitragen, auch andere Gründe, wie billigere Lebenshaltungskosten könnten eine Rolle spielen, obwohl dies schon nicht mehr so der Fall ist. Ist es womöglich die Terrorangst? Sie ist gerade gegenwärtig in München und macht viele auch hier lebende Deutschen Ängste, denn Brasilien ist nicht weit entfernt.

Es stellt sich aber die Frage, warum der Deutsche nicht abnabeln kann und in sozialen Netzwerken Anteil an dem Geschehen nimmt. Heimat ist Heimat, aber auch wo man sich aufhält kann Heimat sein. Traditionen muss man nicht ablegen, auch nicht Gebräuche und Sitten, aber von weit entfernten Orten kritisieren ist immer einfach. Warum engagiert sich nicht mal der Eingewanderte für die Dinge in seinem Umfeld? Wenn Türken in Deutschland in einem Ghetto leben werden sie kritisiert, weil sie sich nicht integrieren. Was machen Sie? Dasselbe. In deutschsprachigen Kolonien verschanzen, aber nicht anpassen. Dies kann auch eine “Terrorgefahr“ sein. Denn die Einheimischen sehen Sie als “Andersdenkende“ und könnten auch einen “Anschlag“ planen. Denken Sie darüber nach und versuchen Sie vielleicht das Tierverhalten zu kopieren. Vor allem Hunde behalten zwar ihren Instinkt aber passen sich unauffällig der Umgebung an.

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9 Kommentare zu “Wollen Sie weiter sicher in Paraguay leben?

  1. Also der oben verfasste Artikel ist aber in einigen Bereichen schon von sehr weit her geholt. Der Autor fuer mich deutlich erkennbar, lebt meines Erachtens noch nicht lange in Paraguay. Und wenn doch dann mit einem Tunnelblick.

    1. Ich stimme dem Inhalten zu. Aber die Presse sollte auch hier mitziehen und nicht ständig die Nationalitäten in eimen Artikel prominent hervorheben.

  2. Mein Problem mit der Intergation hier: man bemüht sich wirklich, aber der Paraguayer sieht den Deutschen doch immer nur als reich und melkbar an, so ist es echt schwer, wahre Freunde zu finden. Man wird nur als Reichling wargenommen, auch wenn man tatsächlich kleine Brötchen backt wie der Paraguayer nebenan. Da fehlts auch an toleranten Paraguayern, die mich so akzeptieren, wie ich bin. Dies ist bei einer möglichen Partnerschaft mit einer paraguayischen Frau noch schwieriger, meinen doch offensichtlich Alle, dass in Deutschland das Geld auf Bäumen wächst?
    So, nun könnt ihr mich fertigmachen, ihr Gutmenschen 😉

    1. Du gehörst anscheinend auch zu denen, die hier ein „normales“ Leben führen wollen. Unser Problem sind m.E. die Deutschen, die sich hier selbst als reich einschätzen und das dann auch jedem entsprechend zeigen müssen. Da kommt bei den Einheimischen leicht die Einschätzung her, obwohl die „richtig Reichen“ nicht aus Deutschland kommen. Aber zur Integration gehört auch die Komunikation. Und damit kannst Du dieses Missverständnis leicht aufklären. Dauert halt ein wenig…

      1. Michael das was Du schreibst ist föllig richtig.
        Integration geht nur dann wenn man sich verständigt.
        Oft ist die Sprache ein Hindernis zu den Paraguayern. Spanisch etwas,Guarani null, was soll raus kommen.
        Angeben mehr Schein als Sein, dann kommen die Neider, wo eigentlich nichts ist.
        In überwiegent deutschen Wohngegenden, neid, mit unter ist einer den anderen sein Deibel.
        Hier kann einer sagen was er will, wer mit den Temprament umgehen kann.
        Kommt mit Paraguayerinen leichter zurecht, als mit einer deutschen Frau, auch ohne Kohle.

    2. Dich braucht niemand fertig zu machen. Gemischte Ehen müssen nicht unbedingt schwieriger sein, das kommt auf beide an.
      Je nach dem wie sich dem Mann sich aufführt.Wer sich wie ein Goldfasan aufführt braucht sich kaum zu wundern.Frauen gibt es viele, jede ist anders gestrickt. Das in Deutschland das Geld auf Bäumen wächst denken auch einige, aber nicht alle.

  3. Also mal ehrlich.
    Wer so einen Artikel verfasst lebt doch nicht wirklich-egal wo!
    Was machen wir hier?
    Ich berichte einmal nur aus der letzten Woche.
    Die ganze Woche waren wir-mein Paraguayofreund und meine Wenigkeit im Olympiahotel neben dem Flughafen in Luque untergebracht. Frühstück noch im Hotel und lecker Mittagessen dann im Olympiasecreteriat.
    All das auf Kosten der Regierung.
    Shuttleservice hin und zurück inklusive.
    Den Trainerschein zum unterrichten , besser gesagt die Graduierung zum Tischtennistrainer war ein voller Erfolg.
    Ich habe etwa 20 neue Freunde kennengelernt die die Leidenschaft dieser Sportart mit mir teilen.
    Mit dem Trainerschein in der Tasche können wir nun die Jugend und Sportarbeit im Land fördern.
    Seit 40 Jahren bin ich leidenschaftlicher Spieler, aber so etwas habe ich in Deutschland nicht erlebt!
    Alles vom Staat suspendiert und gefördert.
    Einzig und allein die Busfahrt nach Asuncion musste ich bezahlen.
    Vielleicht gibt es ja unter Ihnen, meine Damen und Herren werte Leser, den Ein oder Anderen Sportbegeisterten
    der etwas Gutes tun möchte als wie sich nur hinter seinen Mauern zu verschanzen, sei es durch persönlichen Einsatz
    oder Sachspenden.
    Den entsprechenden Link zur Suche nach Tischtennisartikeln im Land finden Sie im Mercado Uno!
    Soviel aus Caaguazu.
    Liebe Grüße

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