Yacyretá: Die Sache mit der Abfindung

Ayolas: Kaum wurde die alte Riege der Cartes Männer und Frauen in Yacyretá aus dem Rat entfernt, gab es wilde Spekulationen, wie mit deren Abfindung vorzugehen sei.

Luis Canillas, einer der Personen, in den meisten in den Medien anzutreffen war, erhielt monatlich mehr als 100 Millionen Guaranies für seine juristische Beratertätigkeit, die eigentlich keine ist. Kaum wurde das Zepter an Abdo Benítez übergeben entfernte man ihn und Gustavo Samaniego, Sheila Abed, Federico Schulz und Emilio Cubas aus der teuren Führungsriege. Wegen ungerechtfertigter Kündigung erwarteten alle eine Entschädigung von 500 Millionen Guaranies oder mehr.

In 2012 wurde gebilligt, dass diesen Mitgliedern des Direktoriums eine Entschädigung gezahlt werden muss. Im Jahr 2016 wurde dies mittels der Resolution 3489 wieder außer Kraft gesetzt, da Personen, die allein durch Vertrauen eines Vorgesetzten eine Position innerhalb des zweistaatlichen Wasserkraftwerkes innehatten, keinen Anspruch auf Entschädigung haben.

Dennoch befürchtet man, dass Canillas, der nur wegen seiner Treue zu Cartes und seiner Angriffslustigkeit gegenüber der Opposition den hochdotierten Posten innehatte, die zweistaatliche Körperschaft auf Entschädigung verklagen könnte. Obwohl die Gesetzgebung keinen Spielraum lässt, will man besser vorbereitet sein.

Sheila Abed beispielsweise bat offiziell darum keine Entschädigung bezahlt zu bekommen, da dies laut Resolution 3489 untersagt wird. Von allen anderen hofft man dasselbe.

Wochenblatt / Última Hora

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3 Kommentare zu “Yacyretá: Die Sache mit der Abfindung

  1. „Sheila Abed beispielsweise bat offiziell darum keine Entschädigung bezahlt zu bekommen, da dies laut Resolution 3489 untersagt wird. Von allen anderen hofft man dasselbe.“

    Witzig. Naja, soll der Canillas doch klagen. Gut, dass diese Altlasten da verschwinden, weniger gut, dass Nicanor neuer Direktor ist.

  2. Helmut Nacht und Karoline Topf

    Antworten

    Das ist aber auch in anderen Ländern so. In dieser Etage bekommst zwei Millionen Euro Salär bei schwarzen und zwei Millionen Euro Salär bei roten Zahlen vertraglich auf fünf Jahre zugesichert. Allerdings bekommst bei roten Zahlen nur eine Million statt zwei Bonus. Tja, und wenn vor dem Ablaufdatum gehen musst, dann bekommst 67 Millionen Euro Abfindung wegen Vertragsbruchs.
    Da sind die Windows’n’Floormanager Paragauys gerade mal bescheiden dazu.

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