Ypacaraí See wieder zur Nutzung freigegeben

Areguá: Die etwas überraschende Entscheidung, den Ypacaraí See für die Benutzung wieder freizugeben hat wohl eher politische als hygienische Gründe. Eine Beschränkung bleibt weiterhin bestehen – das Wasser ist nicht für den humanen Konsum freigegeben. Lösungen zur Reinigung, die zwar vielfach vorgeschlagen wurden, kamen noch nicht zum Einsatz.

Das Kontrollkomitee des Sees, welches gestern Abend tagte entschied die Restriktionen aufzuheben, die dem Binnensee zugeschrieben wurden, teilte der Pressebericht mit. Laut den Studien der Umweltbehörde Digesa lag die Anzahl der giftigen Algen unterhalb der Grenze, die für Menschen gefährlich ist.

Wir haben kontinuierlich den See überwacht und die Algenanzahl untersucht. Dank der intensiven Regenfälle im Mai und Juni verbesserte sich die Qualität des Wassers spürbar“, erklärte Antonio Arbo, Gesundheitsminister.

Das Kontrollkomitee rät jedoch dazu, die die See-nahen Industrien weiterhin zu untersuchen bis alle ein Klär- bzw. Behandlungsbecken für ihre Abwässer aufweisen können.

(Wochenblatt / Abc)

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5 Kommentare zu “Ypacaraí See wieder zur Nutzung freigegeben

  1. glaube ich nicht das es um Geld geht, das ist das „Empfangsgeschenk“ fuer den neuen Presidenten…..Der faengt eben gleich mal mit einem WUNDER an…..Macht sich doch gut als Einstieg…

    1. Stimmt, hatte ich doch glatt vergessen. Bei uns knallt es gerade mächtig ringsum. Hoffentlich kommt für die Leute (sind nicht gerade die reichsten hier) nicht zu bald das grausige Erwachen….

  2. Na toll, da wird der völlig verdreckte See wieder freigegeben, weil es weniger Algen gibt. Blöder geht`s nicht mehr. Natürlich sind jetzt weniger Algen vorhanden, denn wie oben geschrieben, hat es ja viel geregnet. Hinzu kommt, dass es kalt ist und Algen mögen es nunmal warm. Nach spätestens 3 Wochen richtiger Wärme
    fühlen die Algen sich wieder wohl und wachsen und gedeihen.
    Es kann also nur politische und finanzielle Gründe haben, dass der See nun plötzlich für „sauber“ erklärt wird. Vielleicht läßt sich ja auch das Casino noch schnell verscherbeln, bevor die Sauerei wieder losgeht.

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