Zentralbank geht gerichtlich gegen Limitierung von Bonifikationen vor

Asunción: Rechtsvertreter der paraguayischen Zentralbank (BCP) reichten eine Verfassungsklage beim Obersten Gerichtshof ein, um die Limitierung der Bonifikationen zu umgehen, die die Regierung Ende letzten Jahres erließ.

Diese von den Gewerkschaften geforderten und vom BCP Präsidenten unterstütze Maßnahme soll sicherstellen, dass auch in Zukunft noch Lebensmittelzulage (1.800.000 Gs.), Schulgeldzulage (1.156.000 Gs.) und Urlaubsgeld (12.500.000 Gs.) gezahlt werden können, was aufgrund des sehr hohen Lohnniveaus bei der Zentralbank eine Beleidigung der Normalsterblichen ist.

Wegen der staatlichen Beschränkung würden Angestellte jährlich durchschnittlich 30 – 40 Millionen Guaranies weniger verdienen, was aufgrund ihrer laufenden Ausgaben und ihren schon erworbenen Rechten zukünftige Probleme mit sich bringen wird. Es geht jedoch nicht nur um die drei angesprochenen Bonifikationen, sondern um ein gutes Dutzend, welches sich nicht mit der neuen Norm, dem Dekret N° 3264, vereinbaren lässt. Weshalb die Zentralbank außerhalb der staatlichen Norm behandelt werden soll, erschließt sich einem nicht. Selbst der Präsident der Zentralbank, der etwa 45 Millionen Guaranies monatlich verdient bekommt alle diese Zulagen und schämt sich nicht diese auf diesem Niveau zurückzuweisen.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Zentralbank geht gerichtlich gegen Limitierung von Bonifikationen vor

  1. Lebensmittelzulage (1.800.000 Gs.), Schulgeldzulage (1.156.000 Gs.) und Urlaubsgeld (12.500.000 Gs.). Ist das etwa pro Monat, was die Amigos erhalten? Ja, nicht schlecht, wo gemäß offiziell (hiesig Amigo-Statistiker geschätzter Zahlen) die Mehrheit der Einwohner nicht einmal 2.200.000 Gs (Minimallohn) verdient. Und dies ohne Lebensmittelzulage, Schulgeldzulage und Urlaubsgeld.
    Sieht man sich hiesig Infrastruktur und Gesundheitssystem an, bzw. das viele Nichts an Infrastruktur und Gesundheitssystem, so weiß man dank dieses Artikels, warum das so ist: «Ououuouououo, Paragauy ist ja ein sooooo armes Land, da reicht es halt nur für Lebensmittelzulage, Schulgeldzulage und Urlaubsgeld für die Amigos».

  2. Aber Grundstücksteuern erhöhen,Lebensmittelpreise die sich Jahr um Jahr verteuern im 3 Welt Land. Korruption wo man hin sieht und die Kleinen Leute die ehrlich Mais und Feldfrüchte ansäen werden noch übervorteilt mit den Preisen für ihre Ernte und sie arbeiten härter und länger als so ein Bank Futzi. Bin mit Sicherheit kein Freund der Gewerkschaften aber das die nun auch noch den Erhalt der Maßlosigkeit fordern schlägt den Faß den Boden aus. Dieses Land hat mehr als nur eine gute Chance zum 1 Welt Land zu werden aber so mit diesen Amigos Gefälligkeiten eher nicht.

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