„Zum Glück gibts jemand, der noch mehr Schulden hat als ich“

Asunción: Kongresspräsident Silvio Ovelar (ANR-HC) nimmt weder sein Amt noch sich selbst so richtig ernst, weswegen folgende Aussage sich einreiht, zu Aussagen, die eher zum Lächeln anregen. Er wurde gefragt was er von dem Schuldenberg der Kabinettschefin von Pena hält.

Der Senator sprach vor Beginn der ordentlichen Sitzung im Senat mit der Presse und in einem gewissen Moment bezog er sich auf Lea Gimenez, als man ihn fragte ob in seiner Vermögenserklärung mehr Schulden zu finden sind als in der der Kabinettschefin.

„Zum Glück gibts jemand, der noch mehr Schulden hat als ich“, sagte Ovelar ironisch in einer Mischung aus Guarani und Spanisch. Wenn man sich etwas leisten will, muss man einen Kredit aufnehmen.

Die Kabinettschefin muss eine Monatsrate von 78 Millionen Guaranies an die Banco Basa zahlen, nachdem sie im Vorjahr einen Kredit von 7 Milliarden Guaranies aufnahm, um sich ein Haus in Asunción zu kaufen. Als einfache Kabinettschefin verdient sie nur 25 Millionen Guaranies monatlich, doch dank einer Konstellation, die eigentlich gesetzlich verboten ist, bekommt sie auch 80 Millionen Guaranies von Itaipú, wo sie parallel dazu als Beraterin angestellt ist.

Neben dem Kredit in der Cartes-Hausbank schuldet sie weitere 1,8 Milliarden Guaranies der Ceska Sporitelna Bank in Prag, wo sie während der Pandemie eine Wohnung kaufte. Ihr Ehemann ist tschechischer Staatsbürger und Geschäftsführer der Ueno Bank.

Wochenblatt / Última Hora

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3 Kommentare zu “„Zum Glück gibts jemand, der noch mehr Schulden hat als ich“

  1. Als einfache Kabinettschefin verdient sie nur 25 Millionen Guaranies monatlich, doch dank einer Konstellation, eigentlich gesetzlich verboten ist, bekommt sie auch 80 Millionen Guaranies von Itaipú, wo sie parallel dazu als Beraterin angestellt ist.

    Wäre mal interessant zu wissen, wieviel Stunden sie pro Woche als Beraterin bei Itaipu überhaupt arbeitet. Als Kabinettschefin dürfte sie eigentlich ziemlich ausgelastet sein. Aber 25 Millionen sind eben mickrige Peanuts für die Elite. Gesetzlich verboten…pfff. Politiker können sich eben alles erlauben.

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  2. 25 Millionen Guaranies sind ca. 3.125 Euro. Seid mir nicht böse, für dieses Geld würde der Deutsch-Paraguayo nicht arbeiten. 80 Millionen Guaranies sind ca. 10.000 Euro. Damit bekommt man einen Top-Berater mit Harvard-Abschluss für maximal 20 Stunden. Ein deutscher Spitzenanwalt würde dafür ebenfalls 20 Stunden arbeiten. Die Frau ist unterbezahlt.

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    1. Entscheidend ist der Teilsatz – der in der traurigen News etwas untergehen kann – folgender: “…dank einer Konstellation, die eigentlich gesetzlich verboten ist…”
      Ist ja alles richtig, abe man kann die Löhne des 9. Weltlandes Paraáfric nicht mit Löhnen der 1. Welt vergleichen. Abe gut, da MUSS ich recht geben, bei den vielen Krediten und dem kleinen Gehalt von knapp 20.000 € (im 9. Weltlande Paraáfric) MUSS diese arme Frau den Gürtel sicher etwas enger schnallen – hat vom 3. bis Ende des Monats bis wieder Cobrare sicher kaum etwas übrig für Streichhölzl um Müllabzufackeln und Billigpolarbierbücksenpacks um mit Kleinkind auf dem Arm den Shwuddeli-Iglesias-120dB-Abgeshwuddeli-Hui abzushwuddeli-huien. Die nette Frau kann einem wirklich leid tun.

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