Zwei Paraguayerinnen im Einsatz gegen die Großfeuer in Australien

Sydney: Zwei Paraguayerinnen beschlossen mehr als Geld zu spenden, um zur Bekämpfung der Großfeuer in Australien beizutragen. Sie haben sich als Freiwillige gemeldet, um mit Feuerwehrleuten und Rettern zusammenzuarbeiten.

Betania Gamón und Ludmila Insaurralde, beide 24 Jahre alt, studieren derzeit in Australien, einem Land, das von unkontrollierbaren Waldbränden schwer betroffen ist.

Angesichts dieser Situation haben sich die beiden Paraguayerinnen vor zwei Wochen als Freiwillige einer Organisation namens Blaze AID angeschlossen. Ziel ist es, für die Wiederherstellung der betroffenen Gebiete zusammenzuarbeiten und Feuerwehrleute und Retter zu unterstützen.

Gamón sagte, dass die beiden auf einem Berg nahe der Stadt Wauchope im Einsatz seien, um ihre Aufgaben auszuführen. „Dort sind wir in einem Zelt geblieben und haben uns mit der ganzen Ausrüstung versorgt. Die Unterstützung war beeindruckend“, sagte sie. Die Freiwilligenarbeit erfolgt am Wochenende, wenn sie von der Universität frei haben.

„Es waren intensive Tage, mit 55 Grad Hitze und Rauch. Wir haben viel geweint, während wir mitgeholfen haben, mit einer so schwierigen Situation umzugehen und uns von Angesicht zu Angesicht dem zu stellen, was wir nur in den Nachrichten gesehen haben“, sagte sie.

Insaurralde erklärte ihrerseits, wie sie die Entscheidung getroffen hatten, sich der Brandbekämpfung anzuschließen. Sie sagte, dass sie und Gamón Freundinnen aus Kindertagen seien, sie sich gut kennen und die Möglichkeit diskutiert hätten, wie man nicht nur spenden, sondern aktiv mithelfen könne. „Da wir uns schon lange kennen, haben wir uns in diesem Fall zusammengetan und beschlossen, Paraguay mit unserer Unterstützung zu vertreten“, sagte sie. „Geld spenden war nicht mehr genug“, fügte Gamón hinzu.

Insaurralde stammt aus Ciudad del Este und studiert in Australien, wo sie seit fünf Jahren lebt, Außenhandelsbeziehungen. Gamón, die aus Asunción stammt, hat vor vier Monaten ihren Master in Internationalem Handel absolviert.

Die Brände in Australien begannen im September letzten Jahres und aufgrund der Großfeuer kamen bereits 26 Menschen ums Leben, mehr als 2.000 verbrannte Häuser wurden registriert, und es wird geschätzt, dass mehr als eine Milliarde wildlebende Tiere starben.

Wochenblatt / Ultima Hora

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