Mit Urlaubsfotos auf der Jagd nach Steuerhinterziehern

Asunción: Das Finanzamt macht Jagd auf Steuersünder und wertet dabei Urlaubsfotos in sozialen Netzwerken aus. Wer zu viel postet, wird in das Visier der Fahnder geraten.

Das Finanzamt stellte klar, dass die Überwachung der Aktivitäten von Menschen in ihren sozialen Netzwerken im Internet keine Verletzung der Privatsphäre darstellt.

Óscar Orué, der stellvertretende Minister des Staatssekretärs für Steuern (SET), gab weitere Erklärung zu dieser Vorgehensweise ab.

„Wenn wir heute für eine Untersuchung auf Steuerhinterziehung oder Betrug zwischen 7 oder 8 Monaten brauchen, wird das nun in 4 Minuten erledig sein. In diesem Zusammenhang ziehen wir alle Informationen und Datenbanken in Betracht, um einen genauen und vollständigen Bericht zu erhalten“, sagte er.

Orué erklärte, dass man diese gesammelten Daten parallel mit Informationen kreuzen können, die im Internet öffentlich verfügbar sind, wie journalistische Publikationen, Fotos und Daten, die von der Finanzbehörde verwaltet werden.

Orué sagte, es sei nicht so, dass sie eindeutig auf der Grundlage sozialer Netzwerke ermitteln würden. „Dies wird nicht die Art sein, wie es auf Medienebene dargestellt wird. Es sind ergänzende Informationen, die verfügbar sind, aber sie sind nicht die Hauptfaktoren, nur eine Ergänzung. Das heißt, wenn Sie ein Urlaubsfoto posten, bedeutet das nicht, dass Sie Steuern hinterziehen“, erklärte er.

Er fügte hinzu, dass das Gesetz ihnen umfassende Befugnisse in Bezug auf die Datenerhebung bietet, wenn sie im SET einen Fall der Steuerhinterziehung aufgrund von Hinweisen oder Unstimmigkeiten untersuchen. „Und heute geschieht dies mit Systemen und Datenbanken, die im Land existieren, sowie mit dem, was im Internet veröffentlicht wird“, sagte Orué.

Schließlich forderte der Vizeminister die Bürger auf, ruhig zu bleiben, und wies darauf hin, dass der Mechanismus, den das Finanzamt einführt, weder ein Spionagesystem sei, noch die Privatsphäre der Bürger verletzen wolle.

Wochenblatt / La Nación

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2 Kommentare zu “Mit Urlaubsfotos auf der Jagd nach Steuerhinterziehern

  1. Es wird niemand dazu gezwungen, sein ganzes Privatleben in den Unsozialen Netzwerken offenzulegen.
    Wer es dennoch tut, ist für alles, was damit geschieht, selber schuld.

  2. Bestellungen bei Amazon oder Ebay koennen weiter versvhleiert werden wenn diese durch Haendler getaetigt werden wo die Belege fehlen denn der Haendler jkann den Beleg den er von Amazon bekommt auch nicht vor dem SET verwenden. Daher offerieren diese womoeglich legal keine Belege auszustellen.
    Alle Kreditkartenbesitzer duerften jetzt zur Kasse gebeten werden bei online Kaeufe vom Kapitalistenpapst.
    Man durchwuehlt wohl auch das Wochenblatt nach Kommentaren. Nicks Guayabaaphrodisiaka werden sicherlich noch besteuert.Die
    Bestellen Sie alsobeim Haendler der diesen Service anbietet; so bleiben Sie unter dem Radar der Steuerbehoerde.

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