Bitte nicht Murphys Gesetz

Asunción: Nach einer Krisensitzung im Haus von Horacio Cartes gab man am Tor des Anwesens bekannt, dass man derzeit kein Amtsenthebungsverfahren gegen Abdo unterstützen werde. Sollte sich die Sachlage jedoch ändern, könnte man sich umentscheiden.

Mario Abdo Benítez sieht keiner sicheren Zukunft entgegen, denn seine Verbündeten haben zugesagt ihn nur so lange zu schützen wie keine neuen Details an die Öffentlichkeit kommen.

Eine zentrale Frage zum gemeinsamen Mittagessen war heute sicherlich was vorteilhafter ist: Der eigene Vorteil wenn beide (Abdo & Velazquez) weg sind oder eine stabile Politik und Wirtschaft für die restlichen vier Jahre (in Hinblick auf eigene Geschäfte).

Dennoch der große Verlierer heißt Mario Abdo Benitez, der obwohl er sich vor einem ersten Amtsenthebungsverfahren retten konnte noch nicht in Sicherheit ist und mittlerweile wohl kaum noch etwas zu sagen hat. Selbst Senatoren seiner Bewegung gestehen ein, dass er Debilität ausstrahlt. In einem solchen Szenario von Hinterhofpolitik den Itaipú Vertrag für 2023 auszuhandeln ist sozusagen das Schlimmste was passieren konnte.

Murphys Gesetz lautet: “Anything that can go wrong will go wrong.” oder auf Deutsch: „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“

Wochenblatt / Hoy

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

2 Kommentare zu “Bitte nicht Murphys Gesetz

  1. Das ist gelebte Politik. Jeder kann live miterleben wie der Kuchen neu geteilt wird. Da wird ein Präsident gehalten, welcher die nächsten Jahre zu einem „Nick-Hündchen“ gehalten wird. Kann eine ehemalige „Hoffnung“ für viele noch tiefer sinken?

  2. Ist ja auch klar, die Schosshündchen lechzen noch, auf das sie mal noch gebraucht werden und auch für gewisse Gefälligkeiten ihren Tribut bekommen werden. Sobald jedoch konkretere Aussichten bestehen, diese persönlichen und beruflichen Ziele etwas schneller erreichen zu können, dann werden die Amigos ihre Amigo-Kartoffeln fallen lassen und das Amigo-Pöstchen am Trögchen des Steuerzahlers gerne dankend einnehmen und versuchen, in kürzester Zeit das Beste für Land und ihre Familien zu tun, denn die Zeit kann kurz sein, um tüchtig, aber gründlich, abzusahnen.