Auf den Gräbern herrscht kein Frieden

Asunción: Wer glaubt, dass auf den Friedhöfen Frieden und Ruhe herrscht, täuscht sich. Zumindest einer in der Hauptstadt von Paraguay zieht dunkle Gestalten magisch an.

Auf dem Friedhof Recoleta werden Inschriften, Kreuze, Vasen und Bronzeschilder gestohlen, ohne dass irgendwelche Maßnahmen ergriffen werden.

Dr. Florentín Cabrera war sehr traurig und machtlos, als er das Grab seiner vor einem Jahr verstorbenen Frau besuchte. „Ich hatte ein Bronzekreuz in der Größe unseres jüngsten vor 20 Jahren verstorbenen Sohnes angebracht. Sie haben es einfach gestohlen“, sagte der Betroffene.

Es ist nicht die einzige Klage bezüglich solcher Vorfälle. Osvaldo Marín, Leiter der Friedhofsverwaltung von Recoleta, erklärt, dass sie seit Monaten eine Vielzahl von Beschwerden erhalten, aber bis jetzt nichts getan werden konnte. Vor dem Verwaltungsbüro, das sich auf dem Friedhof hinter der Kirche befindet, befinden sich Bronzeplatten, Teile von Vasen und Kreuze, die die Plünderer zurückließen.

„Alle gefundenen Bronze und vernickelten Kreuze, Inschriften sowie Vasen werden aufbewahrt. Sie warfen uns diese Plünderungen ohne Beweise vor. Jetzt müssen wir sogar an Wochenenden oder Feiertagen bis Mittag arbeiten. Diese Situation macht uns zu schaffen, weil wir dafür keinen Lohn erhalten“, sagte Vicente Nunez, Totengräber. Er und 40 anderen Kollegen verrichten auch andere Arbeiten auf dem Friedhof, wie die Reinigung der Pantheons oder treffen Vorkehrungen, wenn Angehörige Verstorbene besuchen oder eine Grabstelle aussuchen wollen.

Derzeit laufen keine Ermittlungen über die Diebstähle in Recoleta. Aldo Cuevas vom Sicherheitsdienst des Friedhofs erklärt, dass das Gelände mehr als 24 Hektar und 13 Eingangstore umfasse. 22 Wachmänner sind insgesamt im Einsatz. „Es gibt sechs Wachen pro Schicht, 24 Stunden, weil laut den Vorschriften nur bis zu sechs Stunden Dienst geschoben werden darf. Unsererseits verstecken wir uns sogar des Öfteren, in der Hoffnung, jemanden von den Dieben zu fangen“, sagte er.

Wochenblatt / ABC Color

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6 Kommentare zu “Auf den Gräbern herrscht kein Frieden

  1. Also wenn der Paraguayer nicht versteht, dass der Paraguayer schlicht ein Dieb ist, wenn das sogar der Bolivianer verinnerlicht hat, dass versteht das der dumme Aleman schon 2 mal nicht? Hier werden sogar die Ziegel vom Hausdach oder die Fensterrahmen aus der Wand geklaut? …oder Bahnschienen?
    Deswegen wirds hier auch nie Solartechnik geben, das wird schnell demontiert,hehe.

  2. Wir haben bisher gute Erfahrungen mit den Paraguayern gemacht. Im Krankenhaus standen unser Koffer lange Zeit unbewacht auf dem Flur, wo viele Leute hin und her liefen. Auch unter der Liege, unter der wir alles verstauten, kam nichts weg, obwohl sehr viele Leute täglich vorbeiliefen. Anders hier im europäischen Dorf. Man sollte als Europäer verstehen, dass die Paraguayer sehr arm sind und eigentlich auch ums Überleben kämpfen. Da kommen dann die reichen Europäer und bauen Villen und Swimmingpools usw. Da kann man schon verstehen, dass die da beteiligt werden wollen. Ich denke, dass es in noch viel schlimmer werden wird, mit dem Klauen usw. Damit ist zu rechnen. Und wahrscheinlich denken die Diebe, dass es den Toten nicht stört, wenn was fehlt

    1. Wenn die reichen Europäer nicht bauen gibt es einige Arbeitslose mehr.
      Der Paraguayer will Geld für seine „Leistung“ und zusätzlich den Wohlstand des Europäers.
      Schon während dem Bau wird oft ausgekundschaftet was vorhanden ist und wie man es später an sich bringen kann.

    2. Überall wo es Kameras hat, wie auch im Publico, da wird man als cobarde Indio freundlich grinsen, ansonsten ist man gut beraten alles anzunageln. Das würde man wohl auch machen, wenn man nach Afrika ausgewandert ist, warum sollte man das also nicht hierzulande machen, einen Unterschied kann ich nicht erkennen zwischen einem Arfikaner und einem Südamerikaner, der seinen Müll abfackelt, sind doch die gleich Hirngepickten.
      Ja, für nen Pool reichts wohl nur der Korruptions-Staatsbediensten- und -politik-Mafia, aber mit etwas Glück reicht es für Streichhölzer, Bier, Airconditioner, Smartphone für jeden ab Säuglingsalter, SAT-Schüssel und Schrottauto. Mein Mitleid hält sich in Grenzen mit einem Pack von bettelnden und faulen Taugenichtsen. Wenn das einzige was du wirklich gut kannst dasjenige ist Feuerchen zu machen, dann reichts eben nicht für ein Pool hierzulande, denn wenn man den Eingeborenen etwas lassen muss, dass ist es das, dass wie das wirklich del la primera können, abgesehen davon (vom Feuerchen machen) habe ich noch keinen angetroffen, der das was er verspricht auch wirklich del la primera kann, auch wenn er das natürlich schon kann.

  3. … und bekommen sie vom Europäer keine Arbeit und kein Geld mehr, weil diesem die Abzocke und die Hinterhältigkeit auf die Nerven geht, so wird herumgestänkert und dem Europäer das Hinterteil zugekehrt. Dass der Paraguayer mit diesem Verhalten kein Wohlgefallen erreichen wird, das leuchtet den Schltzohren natürlich nicht ein, denn sie sind „selbstverstäbdlich“ im Recht.

  4. Solange es beim Alemam de Mierda noch Hoffnung gibt durch seine de la Primera Arbeit Plata zu ganar ist man sich ein ständig freundlich Grinsen gewiss. Die zweite Frage lautet ja immer wie lange man schon in Bananastan ist. Kommt es dann trotz de la Primera Arbeit zu keinen Folgeaufträgen ist mach sich ein ständig freundlich Grinsen trotzdem gewiss in der Hoffnung das möglichst bald abhaust, damit es noch Fenster und Türen zu aproveche gibt.

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