Die Aussage von Franz Wiebe bei der Staatsanwaltschaft

Santa Rosa de Aguaray: Franz Wiebe, der 214 Tage in den Händen der selbsterannten Paraguayischen Volksarmee war, machte vor 10 Tagen erst seine Zeugenaussage. Hier einige Fakten daraus.

Am 16. Oktober kam es zur ersten staatsanwaltlichen Vernehmung als Zeuge nachdem Wiebe mehrere Monate sich akklimatisieren konnte. Unter anderem sagte er, dass er sich die ersten beiden Tage seiner Gefangenschaft mit einer Person unterhalten konnte, die einer der Anführer zu sein schien. Später sprach er mit einer jungen Frau und einem älteren Herren. Diese fragte ihn im letzten Camp ständig, ob er Essen, Medizin, Wasser oder was anderes benötigt. Was ihm besonders auffiel war, dass sie viele Bücher hatten und sehr viel aufschrieben.

Die Staatsanwaltschaft wollte sich auch sicher sein, wer benannte Personen waren und bat Wiebe um eine Wiedererkennung auf Fotos. Drei Personen erkannte er wieder. Der erste war Genaro Meza, der zwei Tage nach der Zeugenaussage verhaftet wurde und während seiner Geiselnahme für ihn kochte. Ebenso erkannte er Esteban Marín López, der ihm den Brief übergab, den er auf der Estancia Toro Veve übergeben sollte. Dann war da noch Luciano Argüello, den er einmal sah als er sich im Fluss baden durfte und Benicio Argüello, der bei seiner Entführung zugegen war und der wegen einer Narbe leicht wiederzuerkennen ist.

Elisa Escolástica Cáceres de Silva war die Frau, die mit Genaro Meza zusammen Essen zubereitete.

Weiterhin in den Händen der EPP sind Edelio Morínigo Florenciano (28), Abrahán Fehr Banman (38), Félix Urbieta Ramírez (67), Franz Hiebert Wieler (32) und Bernhard Blatz Friessen (22).

Wochenblatt / Abc Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

1 Kommentar zu “Die Aussage von Franz Wiebe bei der Staatsanwaltschaft

  1. Franz Wiebe muß verrückt sein oder hat ihn die sogenannte EPP im unklaren gelassen, daß wenn er nur ein pelo verrät seine ganze Familie über den Jordan geht? Hat Alan Fick eine Aussage gemacht? Nein, da wurde sogar publiziert, daß sein Leben dann in Gefahr währe…
    Was ist jetzt anders? Fatamorgana und der Koch ist schuld, wurde reingelegt und muß als Trophäe herhalten. Die anderen Namen auf der Liste im Artikel sind in der selben Situation.
    Die EPP ist Staatsterror und wirft grad zur Wahl ein paar Sündenböcke aus.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.