Die Geister, die ich rief

Wer er kennt ihn nicht, den Spruch aus der ersten Hälfte des Zitats aus Goethes Zauberlehrling. In Paso Yobai, Departement Guairá, scheint es so, dass alles aus den Fugen gerät. Es dreht sich um die Gier nach Gold und nur um dessen Profit.

Der Bürgermeister Dr. Ronald Vázquez hat keinen leichten Stand. Er will das Goldsuchen formalisieren. Nun begann eine Zählung über die Goldmühlen in der Zone. Ein Beauftragter, José Bogarin, offenbarte gegenüber dem Ausschuss des Sekretariats für Bergbau und dem Umweltsekretariat der Gemeinde erste Ergebnisse.

Mittlerweile, so Bogarin, gäbe es in der Gegend etwa 75 Goldmühlen. Die genaue Anzahl ist aber noch nicht erfasst. Gemäß der ABC Color könnte das Fischsterben aus dem Tebicuarymí Fluss auch in diesem Zusammenhang stehen. Die Reporter behaupten, es werde möglicherweise Zyanid bei der Verarbeitung verwendet.

Nun soll eine Formalisierung der Goldmühlenbetreiber erzielt werden, aber nur in wirtschaftlicher Hinsicht, denn das erhöht die Steuereinnahmen der Gemeinde.

Quelle: Municipalidad Paso Yobai

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1 Kommentar zu “Die Geister, die ich rief

  1. “ Tebicuarymí Fluss“ + “ Zyanid“ -> Das ist der Fluß, an dem das Wasserwerk liegt, von welchem Villarrica einen guten Teil seines TRINKWASSERS bezieht.

    Was für ein Desaster.

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