Die Mafia der Trucker schlägt wieder zu

Asunción: Obwohl die Trucker versprochen hatten, bei ihren Protesten für eine Senkung der Kraftstoffpreise keine Fernstraßen zu sperren, war dies gestern der Fall. Pendler und andere Berufstätige waren wütend auf die LKW-Fahrer, weil sie zu spät zur Arbeitsstelle kamen.

Die Truckergewerkschaft hatte gestern zeitweise den Accesso Sur gesperrt, dem Bereich der Umleitung von San Antonio, und fordert eine Reduzierung der Kraftstoffpreise, wodurch der Fahrzeugverkehr trotz der Bemühungen der Nationalpolizei lahmgelegt wurde.

Die Beamten der Nationalpolizei versuchten, mit den Demonstranten zu sprechen, um eine freie Durchfahrt zu erzielen, sie weigerten sich aber und führten die zeitweilige Sperrung vom Acceso Sur surch, wodurch der Verkehr in der Gegend total lahmgelegt wurde.

Die Polizei versucht indes, den Verkehr auf der stark befahrenen Straße umzuleiten, damit die Fahrer rechtzeitig an ihren jeweiligen Orten ankommen und weiterfahren konnten, jedoch war dieses Vorhaben nur teilweise vom Erfolg gekrönt. Das Recht auf freien Transit für die Bürger kann oder will die Polizei nicht konsequent durchsetzen.

Die Trucker werden weiter Druck machen, bis sie eine Senkung der Preise für Typ-III-Diesel und 93-Oktan-Benzin um 1.500 Gs. für alle Bürger erreichen.

Wochenblatt / NPY / Twitter

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