Die niedrigste Energieproduktion von Itaipú in jüngster Zeit

Hernandarias: Die Energieproduktion von dem binationalen Wasserkraftwerk Itaipú war die niedrigste in jüngster Zeit und deckt nicht einmal mehr die Betriebskosten.

Der paraguayische technische Direktor von Itaipú, Ingenieur Luis Valdez, gab zu, dass die Produktion des Wasserkraftwerks bis November 72.529 GWh erreichte, womit die Betriebskosten noch immer nicht gedeckt sind.

2016 erklärte der damalige brasilianische Generaldirektor von Itaipú, Jorge Samek, dass das Kraftwerk es schaffe, seine Kosten mit 75.000 GWh zu decken und eine höhere Produktion (die manchmal 100.000 GWh überschritten hat) “freie Energie“ für den Stromsektor der Brasilianer und Paraguayer sei. Den Daten zufolge war es im vergangenen November jedoch nicht möglich, diesen Wert zu erreichen.

In diesem Zusammenhang sagte Valdez, dass die Produktionserwartung für Dezember bei 78.300 GWh läge „Dies wird jedoch bei weitem kein gutes Jahr und es wird sehr wahrscheinlich eines der schlechtesten sein, das wir erreicht haben. Es gibt kein Wasser und der Regen kommt nicht“, räumte er ein.

Er fügte hinzu, dass “das Gute“ trotz der “kritischen Situation“ sei, dass “alle Bedürfnisse“ von dem staatlichen Energiekonzern ANDE abgedeckt werden. Er erinnerte daran, dass es im Jahr 2001 auch eine ähnliche hydrologische Krise gab und die derzeitige könnte “genauso oder noch schlimmer“ sein.

Auf die Frage, ob diese Umstände den Zugang Paraguays zu Überschüssen (billigerer Energie) nicht beeinträchtigen, die “entscheidend“ sind, damit die ANDE einen endgültigen “angemessenen“ Tarif haben kann und es keine Erhöhung für die Kunden gibt, antwortete Valdez: „Da ich keine Referenzen zu den Zahlen, insbesondere für 2019, habe, deren Verhandlungen noch im Rahmen von ANDE und Eletrobras liegen, kann ich nicht feststellen, was die garantierte Energie sein würde und den daraus resultierenden Überschüssen“.

Er stellte fest, dass 75.000 GWh nur die Kosten für garantierte Energie (die teuerste) decken würden. Valdez versicherte aber, dass die ANDE weiterhin auf die billigste Energie zugreifen könne, obwohl es bisher keinen Referenzwert für die Berechnung der Überschüsse gebe.

Wochenblatt / ABC Color

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5 Kommentare zu “Die niedrigste Energieproduktion von Itaipú in jüngster Zeit

  1. Da stellt sich die Frage, obn der ausbleibende Regen vielleicht doch was mit dem brachialen Abholzen der Wälder zu tun hat ? 😉
    Ein Schelm, wer da Zusammenhänge vermutet, der unbedarfte Paraguayer(Politiker) sicher nicht!

  2. Würde der Sauhaufen ANDE mal 2/3 aller unnötig Beschäftigten entlassen und die Gehälter auf ein vernünftiges Niveau senken, wäre das alles kein Problem. Brasilien kommt mit 1/3 an Beschäftigten aus.

    1. Und das Beste daran: Jedes Jahr werden die Angestellten bei der ANDE & Co. immer mehr, aber auch die Gehaltserhöhungen für die vielen nichtsnutzigen Partei-Amigos die sich dort das Hinterteil breit drücken. So lange eben, bis der Staat bankrott ist. Und dann? Noch ein Beispiel aus dem praktischen Leben, gestern erlebt: Ich wollte meine Rechnung bei Copaco bezahlen. Dazu waren insgesamt zwei Anläufe notwendig, weil das Personal gerade abwesend war. Gestern um 16.00 Uhr traf ich nun endlich einen Angestellten an der Kasse. Den mußte ich erstmal wecken. Er machte auf mich einen Eindruck, als ob er zuviel getrunken hätte. Er grinste mich nur dauernd blöd an. Dann dauerte es über 5 Minuten, bis er endlich den Rechner startete. Das half ihm aber auch nicht weiter. So suchte er meine Rechnung in einem total zerfransten Ordner. Hier waren sämtliche offene Rechnungen ohne System abgeheftet. Die Suche dauerte wenigsten 10 Minuten bis er endlich meine Rechnung fand. Ich glaube, da waren die Kaufleute im finstersten Mittelalter besser drauf als dieses unqualifizierte Personal! Das ist wirklich eine Schande. Aber wehe, man reklamiert das!

  3. Die Amis haben in irgend so einen Trinkwassersee von LA zig Millionen schwarzer Bälle rein gelassen, um den See zu beschatten und die Verdunstung zu reduzieren. Außerdem soll damit eine giftige Algenblüte vermieden werden. Ob es gewirkt hat weiß ich aber nicht.

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