Ende der Entführungen gefordert

Asunción: Nachdem erst vor Kurzem wieder zwei Menschen in Paraguay entführt wurden steigt die Anzahl der Personen auf insgesamt sieben an. Die katholische Kirche mahnt nun ein Ende der Entführungen an.

Der Generalsekretär der Paraguayischen Bischofskonferenz, Monsignore Joaquin Robledo, bezeichnete das Plagiat als “eine große Ungerechtigkeit gegenüber den Menschen“.

Robledo, Bischof aus San Lorenzo, betonte, die gewaltsame Entfernung eines Menschen aus seiner Familie sei ein Akt gegen die Gesellschaft und verängstige alle. „Wir wollen, dass die Entführten wieder gesund in ihre Häuser zurückkehren und dort glücklich weiterleben können“, sagte Robledo.

Der Geistliche fand jedoch noch deutlichere Worte. Er beklagte die gesamte Unsicherheit im Land die viele Menschen verunsichere, vor allem im Norden von Paraguay. Robledo lobte den Einsatz aller Sicherheitskräfte, die ihr Leben riskieren. Dabei müsse aber ein größeres Engagement und Erfolge bei der Bekämpfung von Kriminellen an den Tag gebracht werden. Nur dann könne die Sicherheit der Menschen gewährleistet sein.

Der Bischof räumte ein, dass es schwierig sei, die Entführten zu befreien. Jedoch muss etwas getan werden um Ziele zu erreichen und die Gewalt zu bekämpfen.

Mit dem brasilianischen Landwirt und seinem Enkel gibt es in Paraguay bereits sieben Entführte. Die weiteren Personen sind der Polizist Edelio Morinigo, die Mennoniten Abraham Fehr, Franz Hiebert und Bernhard Baltz sowie der Viehzüchter Felix Urbieta.

Wochenblatt / ABC Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

4 Kommentare zu “Ende der Entführungen gefordert

  1. 1. Inhaltliche Zusammenfassung: “
    (Die Zusammenfassung steht zwischen zwei ‚-Zeichen).
    2. Nutzen:
    Vergleichbar mit meinem Zungenreiniger, den ich bei jedem Zähneputzen verwende, um auch die Bakterien auf der Zunge zu entfernen.

  2. Die Schere zwischen arm und reich ist schon sehr weit auseinander gegangen und wird noch viel weiter auseinander gehen.
    Das ist doch der beste Beweis dafür, dass die Kirchen -vor allem die evangelischen- auf ganzer Länge versagt haben und gescheitert sind (die katholische „Kirche“ halte ich ja sowieso für eine kapitalistische Institution). Deutschland kann ich nur empfehlen, endlich die unsägliche sogenannte „Kirchensteuer“ abzuschaffen, damit sich diese Institutionen endlich selbst gesteuert finanzieren müssen. Und ! Vor Allem: die Besoldung ihrer geistlichen Würdenträger in Anlehnung an das deutsche Bundesbesoldungsgesetz muss aufhören!!! Dann hört auch das selbstgerechte Getue ihrer „Seelsorger“ auf.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.