Frente Guasu debattiert über Amtsenthebungsverfahren von Quiñónez

Asunción: Senator Jorge Querey erklärte, dass seine Parteigruppe darüber debattiert, ob man die Generalstaatsanwältin Sandra Quiñónez einem Amtsenthebungsverfahren unterziehen sollte oder nicht. Er bezieht sich auf die Untätigkeit im Fall Messer sowie Horacio Cartes.

Während die sechs Senatoren der linken Parteigruppe echten Handlungsbedarf in dem Fall erkennen, wartete man bei der Staatsanwaltschaft ganze 48 Stunden nach der Veröffentlich des Haftbefehls gegen HC, ohne auch nur einen Finger zu rühren. In Paraguay läge nichts gegen HC vor, ließ man verlautbaren.

Doch diese Untätigkeit in Bezugnahme auf internationale Gesuchte gab es auch schon bei Darío Messer, der als Vorzeigebürger galt und erst verhaftet werden sollte, als ein internationale Haftbefehl gegen ihn vorlag. Die internen Warnungen vor Messer von Seiten des Sekretariats zur Vorbeugung von Geldwäsche verschwanden stets in einer Schublade.

Jorge Querey, der auch Mitglied die Untersuchungskommission von Darío Messer im Kongress war, sprach von einer zurückhaltenden Position der Staatsanwaltschaft und die Verbindungen zu Horacio Cartes. Unser Anwaltsteam befragt, sind diese ebenso der Meinung, dass die Staatsanwaltschaft das Thema Messer und Cartes schlichtweg übergangen haben. Sandra Quiñónez (Beitragsbild), die von Cartes als Generalstaatsanwältin eingesetzt wurde, macht ihre Arbeit nicht oder schlecht.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Frente Guasu debattiert über Amtsenthebungsverfahren von Quiñónez

  1. Wie heißt es doch: „So lange die Professoren diskutieren, erobern die Dummen die Festung“. Ergo: Die Opposition hat kein Konzept, ist sich nicht einig, hat vielleicht auch die Hosen gestrichen voll – und NICHTS wird passieren. Aber das ist keine spezifische Eigenschaft der hiesigen Opposition, das ist typisch paraguayisch – viel schöne Worte ohne Resultate. Offensichtlich ist da Cartes aus einem anderen Holz geschnitzt. Er handelt und andere schauen nur dumm zu.

  2. Die Staatsanwaltschaft war nicht 48 Stunden nach der Veröffentlichung des internationalen Haftbefehls gegen paragauys Expräsident Horacio Cartes untätig, ohne auch nur einen Finger zu rühren, das ist falsch. Während den zwei Tagen wurde kräftig der Finger im Smatzphone gerührt. Einige Involvierte sind nun gute Amigos der Amigos.

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