Gewalttätiger Mennonit aus Nueva Durango ist geflohen

Nueva Durango: Die Nationalpolizei hat bestätigt, dass Gerhard Peters Klassen (21), der den jungen Jacob Gunther Wall (18) brutal geschlagen hat, sich nicht mehr in Nueva Durango befindet.

Kommissar Germán González von dem Kommissariat Nueva Durango sagte, dass sie Informationen haben, dass Peters Klassen nicht mehr in der Kolonie sei. Er stellte jedoch klar, dass er die Version nicht zu 100 Prozent bestätigen könne, dass der Gesuchte nach Bolivien geflohen ist. Der Uniformierte sagte, dass am 28. Oktober der von Staatsanwalt Lucrecio Cabrera ausgestellte Haftbefehl eingegangen sei und sofort eine Durchsuchungsaktion eingeleitet wurde, die bisher nicht zu seiner Festnahme geführt hat.

Der Anwalt Pedro Mendoza, der die Anzeige wegen Körperverletzung bei der Staatsanwaltschaft eingereicht hatte, beklagte die Verzögerung der Anklage und des Haftbefehls durch den Staatsanwalt Lucrecio Cabrera. Außerdem sei der Haftbefehl nicht ordnungsgemäß registriert worden, da er über WhatsApp übermittelt worden sei.

Es sei daran erinnert, dass Gerhard Peters Klassen wegen des Delikts der schweren Körperverletzung angeklagt wurde, nachdem sich ein Video in den sozialen Netzwerken verbreitete, in dem er zu sehen ist, wie er den jungen Jacob Gunther Wall brutal verprügelt, der laut den durchgeführten Untersuchungen Schädel- und Nasenscheidewandfrakturen sowie Kopfverletzungen erlitt.

Wochenblatt / Abc Color

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15 Kommentare zu “Gewalttätiger Mennonit aus Nueva Durango ist geflohen

  1. Bolivien?
    Nö!
    Ich gehe davon aus, dass er da von seinen scheinheiligen, ehrlosen Kumpels, die da fleißig zugeschaut, gefilmt und gelacht haben, als er auf den Jungen einschlug, versteckt wird, bis Gras über die Sache gewachsen ist.
    Darum geht es in solchen Kreisen. Gras drüber wachsen lassen und dann geht alles weiter wie gehabt.
    Mit der Bibel in der Hand, frommen Sprüchen auf den Lippen und blauer Latzhose am Hintern kann man sich per Definition als guten, moralisch überlegenen Menschen fühlen, egal was für ein Kotzbrocken man ist.

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    1. Hier kann ich Dir sogar vollständig recht geben. Und ich hoffe, die Flucht des Gerhard Peter Klassen, der scheinbar gegenüber früheren Angaben plötzlich 4 Jahre jünger geworden sein soll. Denn bisher wurde er immer nur als 25-jähriger bezeichnet. Ich weiss nicht, vielleicht gibt es das auch in der mennonitischen Religion, daß jemand jünger werden kann. ,. Nicht ist unmöglich, die mennonitische Sekte soll ja auch indirekt der protestantischen Religion nahestehen, in welcher es auch Wiederauferstehungen geben soll und sogar Jungfrauengeburten. Ich selbst habe schon sehr viele Mennoniten kennengelernt, und es sind tatsächlich sehr komische Leute. Zugegebenerweise sind sehr anständige und wirklich auch gerechre und ehrliche Leute unter ihnen, aber es gibt es auch hier, wie in allen anderen Personenkreisen, solche und solche, aber mehr solche als solche. Nachdem nunmehr die Mennoniten auch schon fast 100 Jahre in Paraguay vertreten sind und dich meist mit ihren Familien und in ihrer Lebensformen sehre grösstenteils isoliert haben gegenüber dem übrigen Einwohnern Paraguays, haben sie die Abgeschlossenheit im Laufe der Jahre auch schon ein wenig gelockert Und da stellte es sich auch heraus, daß die bisher als wahrheitsliebend und grundehrlich bekannte Mennoniten auch nicht gerade abgeneigt sind gegen die Korruption, wenn dies den nun in der Politik tätigen Mennoniten u.U. zugute kommen konnte. Und die Geri8chtsbarkeit, die sich die Mennoniten bereits schon vor 100 Jahren als ihre eigene und interne Institution reserviert haben, das scheint doch nicht mehr ganz so zu funktionieren,m wie man sich eas einst bei der Einwanderung nach Paraguay erwartet hatte. Sie benützen als Strafe sogar heute noch die Prügelstrafe, diie z,B,. in Preußen bereits 1848 durch König Friedrich Wilhelm IV abgeschafft wurde.Nun, die Mennoniten, verliessen grösstenteils Deutschland am Ende des 30-jährigen Krieges wanderten grösstenteils aus nach Rußland, im Lauf der Jashrhunderte wiederum weiter nach Kanada, und erst im 20. Jahrhunderten wechselten sehr viele Mennoniten ihren Wohnsitz von Kanada nach Mexiko und nach Paraguay. so daß sie also erst 300 Jahre nach ihrem Auszug aus Deutschland in ihrem neuen Heimatland Paraguay ankamen,. Das ist sauch die Erklärung, warum sie in vielen Teilen Ihrer Lebensweise eben die Entwicklung und der Fortschritt in Deutschland überhaupt nicht miterlebten, und deshalb vielen Deutschen der Neuzeit als “fremd” und “rückständig” erscheinen müssen. S’ie haben während ihrer Wanderschaft von 300 Jahre die deutsche Sprache konserviert, reden allerdings unter sich ein Plattdeutsch aus der Zeit von ca. 1640, das es heute gar nicht mehr gibt, aber sie haben auch diesen Dialekt beibehalten und überliefert. Es handelt sich dabei um ein sehr altes holländisches Platt, wobei man zu berücksichten hat, daß sich die Niederlande erst nach Ende des 30-jährigen Kriegen von Deutschland getrennt hat. Sie haben durch ständige Erneuerung Ihrer Pässe ihre deutsche Staatsangehörigkeit bis heute erhalten und werden deshalb von Paraguayern auch als “Deutsche” angesehen, obwohl sie auch inzwischen die paraguayische Staatsangehörigkeit erlangen kiönnen. Aber tritz ihren jahrehundertelangen abenteuerlichen Wanderungen haben sie bis heute so manche Gewonheiten beibehalten, die wir schon gar nicht mehr kennen, und die uns auch nicht gelöufig sein können. So ist auch noch die interne Prügelstrafe zu verstehen, die sie scheinbar heute noch anwenden.

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      1. Fuerchtegott Moritz Baron von Steyr-Hahn

        1 Daumen runter wegen deiner ungeheuren Maerchen die du hier staendig wiederholst. Du scheinst ein festgefahrener alter Greis zu sein dem man nichts mehr beibringen kann. Holland war niemals Teil Deutschlands ausser im Heiligen Roemischen Reich unter Otto dem Grossen. Was laberst du da!
        Das Platt der Mennoniten stammt kaum aus dem Hollaendischen denn in einigen Zonen in Norddeutschland versteht man des Mennonitenplatt ganz genau. Das muesste also irgendwo aus Norddeutschland stammen. Mit Daenisch, Hollaendisch und Englisch hat das Plattdeutsch der Mennoniten wenig am Hut und mit Schweizerisch und Bayerisch auch nicht. Es klingt auch komplett verschieden zu Schwedisch und Norwegisch. Franzoesisch und Italienisch geht schon garnicht.
        Dieses ist das Mennonitenplatt das von den konservativeren Kolonien im Chaco gesprochen wird.
        Die Wolke (Plattdeutsche Predigt) – https://www.youtube.com/watch?v=_Nb14OxzqAU
        Weiss welcher aus welcher Gegend Deutschlands dieses stammt? Wo wird das in Deutschland verstanden, in welcher Gegend? Wo in Deutschland versteht man dieses?
        Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Plattdeutsche in Deutschland systematisch ausgemerzt – das machte die “demokratische” BRD.
        Nein die Mennoniten haben nicht ihre Paesse von 1545 bestaendig erneuert. Fragen sie doch beim Alten Fritz nach. Nur wegen dem ius sanguii (versus ius solii) haelt man die Mennoniten fuer Deutsche da sie Deutsch sprechen. In Nordamerika versteht allerdings kaum ein Amischer oder Hutterer mehr Deutsch sondern sie leiern es nur gebetsmuehlenartig aus ihren Buechern herunter um es mal aufgesagt zu haben. Verstehen tut keiner was vom Deutschen Text. Die Amischen stammen vom Schweizer Jakob Amman ab und die Hutterer von einem Jakob Hutter aus Suedtirol. Die Mennoniten stammen vom Hollaender Menno Simons ab. Das sind die geistlichen Vaeter dieser Gruppierungen.

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  2. Ein Mennonit mit Schlägervisage! Ich dachte immer, die Mennoniten wäre friedliche, wohl erzogene Menschen und lebten nach christlichen Grundsätzen. Und nun so etwas! Wird von seiner Mennogemeinde gedeckt, während der verprügelte Jungmennonit samt seiner Familie von der gleichen Mennogemeinde getadelt und verurteilt wird. Ja, ticken die dort noch richtig? So darf das nicht weiter von Seiten des Staates geduldet werden. Es kann keine Parallelgesellschaften in PY geben, für niemanden!

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  3. Fuerchtegott Moritz Baron von Steyr-Hahn

    Normalerweise geht es nach Bolivien als erstes Fluchtland. Dann über den Migrationskanal dieser Leute nach Mexiko oder Belize wenn das Pflaster auch in Bolivien zu heiss wird. Dann nach den USA oder direkt nach Kanada. Im extremen Norden wäre dann allerdings Ende der Bahnstation.
    Na dann noch viel Glück mit Auslieferungsgesuchen. Ist einer genehmigt ist die Person schon längst nicht mehr im Land.
    So kann man auch leicht Drogen über diese Route schmuggeln. Durch die Grenzen kommen sie immer irgendwie. Zwischen USA und Kanada ist die Grenze ein kleiner Wald. Wer schaut denn nach wer alles in den Kolonien sich vefindet? Es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Viele dieser haben die Staatsbürgerschaft all dieser Länder: von Paraguay, Mexiko/Belize, USA und Kanada. Das Umherziehen ist wie bei den Zigeunern recht häufig. So wundert es keiner Behörde taucht er plötzlich wieder in Kanada auf – er ist ja da Staatsbürger. Genau so umgehen sie gesetzliche Probleme mittels diesem panamerikanischem Reiseweg.

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  4. Ich meinte am Anfang der Berichterstattung war er gar 27 Jahre alt. Aber so genau kann das hiesig 1A de la 1°-ra Polizei auch nicht wissen. Das ist ja das Schöne @hierzulande: Bemüht sich die Polizei extra eine Amburguesseada zu veranstalten, um genügend Sprit aufzutreiben um aus der Comisaria dahin mal ein paar Leutchen zu fragen, wo er denn sein könnte. Dort wird ihnen gesagt, dass der gesuchte nun wieder bei Mama lebe. Dann fahrens zu Mama, die sagt, dass er nun bei der Schwester lebe. Dann fahrens zur Schwester und die sagt, dass er nun bei Oma lebe. Dann fahrens… noch 50 Meter weit, ScheiBe, Sprit alle. Und das mitten im Chaco. Ne, der ist 100%-ig nicht in Bolivien. Sondern hier im Paraguay. Na, in Bolivien könnte ihn gar die Polizei noch aufgreifen.

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    1. Fuerchtegott Moritz Baron von Steyr-Hahn

      Diese Leute haben meist in aller Herren Laender Verwandte. Er hat sicher Verwandte in Bolivien, Mexiko, Belize, USA und Kanada sowie Paraguay. Da taucht er nur irgendwo unter und die Polizei kann wegen der Uniform die diese Leute anhaben ja sowieso keinen unterscheiden. Gleich aussehen tun sie meist auch relativ sehr.
      In Bolivien gibt es bedeutend mehr Mennoniten als in Paraguay. Noch mehr gibts in Mexiko, USA und Kanada. Eigenstaendige Mennonitenkolonien sind allerdings in den USA und Kanada ruecklaeufig da die Regierungen Gegenwind verursachen – da gibt es nur Hutterer und Amische die in geschlossenen Kolonien leben.
      Z.B. die Belegschaft dieser Wohnwagenfabrik in den USA besteht zum groesstenteil aus Amischen die da zur Arbeit gehen.
      Rockwood/Flagstaff RV Factory Tour!! (Part 1: Signature Travel Trailers & Fifth Wheels) – https://www.youtube.com/watch?v=hjgRtrsh9sc&t=1420s
      Die Arbeiter in dieser Wohnwagenfabrik sind meist Amische.

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      1. Wenn man an grenzen kontrollieren würde, dann taucht niemand so schnell ab. Vor allem wer den ganzen tag von virus und pandemie redet, sollte das bedenken. Wenn das eine nicht geht, brauche ich wege dem anderen nicht schauen.

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      2. Ich finde ja die Mormonen sehr sympathisch. Nicht alle, nur die die Vielweiberei betreiben. Genau so hat Gott das gewollt. Ich verstehe auch nicht wieso jemand auf die Idee gekommen ist die Sklaverei abzuschaffen. Was müssen das für wunderbare Zeiten gewesen sein im alten Rom. Die Bibel erlaubt aus ausdrücklich die Sklaverei. Ein anständiger Haussklave kostete damals in etwa das, was heute ein Mittelklassewagen kosten würde.
        Die hübschen jungen Sklavenweiber arbeiten im Haus und betüddeln dich von früh bis spät und die Sklavenmänner arbeiteten auf dem Feld. Sklavinnen über 30 werden auf den Gebrauchtsklavenmarkt ge*******. Keine Gehaltsforderungen, keine Streiks.
        In hunderten von Jahren gab es nur 3 nennenswerte Sklavenaufstände.
        Und nun? Keine Sklaven mehr, Gleichberechtigung für Frauen und radikaler Feminismus….wo soll das noch hinführen?

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  5. Ich finde es auch nicht richtig, was da vorgefallen ist.
    Aber irgendwie erinnert mich das jetzt ein wenig an die Hetzjagd auf Herrn Oberüber.
    Ständig gibt es Schlägereien unter den Latinos, da blitzt auch gerne mal Stahl auf oder ein Schuss fällt.
    Aber SO einen Hype in den Medien habe ich deswegen noch nicht erlebt.
    Genauso wie noch nicht eine Mutter, oder ein Vater wegen des Verschwindens seines Kindes monatelang in Haft sitzen musste. Und seit Juliette verschwanden schon sehr viele andere Kinder und Jugendliche.
    Zur Zeit wird wohl gegen alles gehetzt, was auch nur den Anschein von “Deutsch” hat.
    Cui bono?
    P.S. das Plattdeutsch im Video ist ein völlig anderes als das Hamburgerische oder das von Mecklenburg Vorpommern.

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    1. Fuerchtegott Moritz Baron von Steyr-Hahn

      Ja danke. Also stammt das Platt nicht von Hamburg oder Pommern.
      Weiss jemand von wo das stammt. Angeblich weiss heute niemand von wo genau das Mennonitenplatt stammt.
      Das ist nirgends rivhtig einzuordnen.
      Mennoniten haben sich aber in Norddeutschland mit den Kokalen auf Platt unterhalten und wurden perfekt verstanden. Ich weiss nicht wo das war.
      Weiss jemand genaueres wenn ihr das Video auf Platt anschaut?

      1. Zitat:,,Also stammt das Platt nicht von Hamburg oder Pommern.
        Weiss jemand von wo das stammt.,,
        https://de.wikipedia.org/wiki/Plautdietsch
        Oder kurz gesagt aus Niederpreußen. Rund um Danzig sprach man bis 1945 noch so.

  6. Fuerchtegott Moritz Baron von Steyr-Hahn

    @Nick
    Das stimmt nicht ganz was du sagst. Teilweise aber doch.
    Als die Römer Griechenland einnahmen umzingelten sie die Städte um die Menschen nicht zu töten sondern als Sklaven zu verkaufen. Damals kostete ein Sklave 5 Euro. Zu Normalzeiten so viel wie ein Haus. Der Römer durfte seine Sklaven töten der Israelit nicht. Z.B. du wirst so weit ich mich erinnere nirgends in der Bibel lesen dass die Israeliten die Kanaaniter versklavten. Sie sollten sie umbringen. Sie unterjochten sie aber indem sie sie Frondienste und vor allem Tribut auferlegten. Damit sich die Israeliten gerade nicht der Gebräuche der Heiden aneigneten sollten sie getötet werden und in keinem Fall versklavt werden. In der Praxis lebten sie in Paralelgesellschaften wie die Jebusiter in Jerusalem bis Israel unter dem König David stark genug war um sie auszurotten. Der König Saul gehorche dem Befehl Samuels nicht weil die Kanaaniter gute Vauern waren und er sie lieber versklavte als diese potetiellen Arbeitskräfte umzubringen. Deswegen wurde er von Gott verworfen.
    Der Israelit konnte sich einem anderen Israeliten als Sklave verkaufen auf befristete Zeit. Jedes 7. Jahr war das Erlassjahr (aller Svhulden und befreiung des Sklaven) und jedes 49. Jahr das Jahr der Rückführung der gekauften Ländereien an den ursprünglichen Besitzer. Die Sklaverei in der Bibel ist eher eine auf 7 Jahre befristete Fronarbeit. Aus eigenen Stücken durfte der Israelit auch veim Patron als Sklave dann auf immer bleiben wenn er es wollte, dann wurde ihm ein Pflock durch das Ohrläppchen getrieben.
    Da der israelitische Sklavenhalter verheiratet war so galt es als Ehebruch wenn er es mit einer Sklavin trieb. Er wurde dann gesteinigt da er die Ehe mit seiner Frau gebrochen hatte. Von betüddeln also keine Spur. Bestieg ein Israelit eine unverheiratete Israelitin (Vergewaltigung) so musste er sie heiraten und durfte sie nie scheiden. War diese verheiratet war er des Todes.

  7. Fuerchtegott Moritz Baron von Steyr-Hahn

    @Dreier
    Ah danke dreier.
    Haette wohl einen Mennoniten fragen sollen. Aber ob die das selber wissen ist fraglich.
    Also das Mennonitenplatt stammt aus den verlorenen Gebieten Deutschlands, also Preussen. Das koennte hinhauen.
    Und so mancher will jetzt sein Stammesgebiet zurueck haben. Man kann ja auch nach Polen ziehen.
    “Plautdietsch ist die Sprache der Russlandmennoniten – im nordamerikanischen Sprachraum auch als Mennonite Low German (wörtl. Mennonitenniederdeutsch) bekannt. Es ist eine niederpreußische Varietät des Ostniederdeutschen, die sich im 16. und 17. Jahrhundert im Weichseldelta herausgebildet hat.”
    In der Tat wenn dieses Ostniederdeutsch ist dann ist es wohl richtig so.
    Denn das Vater Unser hier unten ist exakt genauso (mit ein paar kleinen Varianten) wie die Mennoniten des Chaco es heute sagen wuerden.
    Das plautdietsche Vaterunser lautet wie folgt:
    „Ons Voda em Himmel!
    Dien Nome saul heilich jehoole woare.
    Lot dien Ritj kome;
    lot dien Welle opp Ieed jrod soo
    jedone woare aus em Himmel.
    Jeff ons daut Broot, daut wie vondoag brucke.
    Vejeff ons onse Schult,
    soo aus wie dee vejewe, dee sich aun ons veschuljcht habe.
    Brinj ons nich en Vesieetjunk,
    oba bewoa ons von dem Beese.
    Wiels die jehiet daut Ritj
    en dee Krauft en dee Harlichtjeit
    opp emma en emma.
    Amen.“”
    Ich dachte schon dass es eine verdeutschte Variante des Ostfriesischen waere.
    Es ist also dann Ostniederdeutsch aus Preussen – das macht auch sinn. Eventuell scheint da noch die alte Sprache der verschollenen Pruzzen in Teilen hervor. Koennte sein dass gerade die Mennoniten als “Bewahrer der alten Pruzzensprache” fungieren.
    Doile von dee Pruzzensproak mott Einjang jefunde habe in deen Dietsch Ritta Orden. Doahea sull eijentlich dot Plautdietsch oss Welt Kultur Erbe jelle. Wils ditt ess dot oinzje Ewabliefsel von dee olle Sproak von dee Pruzzen.
    Wea haf ditt festohne kunnt?
    Die alte Preussensprache muss daher Einzug in den Dialekt des Deutsch Ritterordens erhalten haben – wenigstens teilweise. Das Mennonitenplatt gilt also daher als das einzig Ueberbleibsel der alten Pruzzensprache und muesste zum Weltkulturerbe zaehlen da es Preussen und die Pruzzen nicht mehr gibt.
    Mehr als interessant…
    Interessant also dass es eine preussische Variante des Ostniederdeutschen ist.

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