Milch, gegen Fettleibigkeit und Unterernährung bei Kindern

Asunción: Milch, insbesondere Kuhmilch und ihre Derivate stellen einen Verbündeten für die Entwicklung dar. Vor allem bei Kindern.

Besonders hilft Milch, zwei Probleme zu bekämpfen, die heute in einem Extrem und einem anderen dargestellt werden: Unterernährung sowie Übergewicht und Fettleibigkeit.

Rodrigo Valenzuela, Professor für Lebensmittelernährung, hebt den Nährwert von Milchgetränken hervor, um diese beiden Probleme anzugehen. „Milch ist ein sehr nahrhaftes Produkt. Sie liefert Proteine, grundlegende Fette, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralien. Sie begünstigt auch das Wachstum und die Entwicklung des Gehirns“, sagte er.

Valenzuela betonte, dass der Konsum von dem Getränk sehr wichtig sei, besonders für schwangere Frauen und Kinder. Er fügt hinzu, dass Mangelernährung schnell verschwinde, wenn man diese Nahrung zu sich nehme.

„Gleichzeitig sorgt Milch für ein besseres Immunsystem und eine bessere Entwicklung. Bei Kindern, die sie trinken, gibt es im Sommer weniger Infektionskrankheiten, im Winter weniger Atemprobleme“, erklärte Valenzuela.

Neben anderen Ursachen ist ein geringer oder gar kein Milchkonsum mit Mangelernährung verbunden. Nach den Angaben des Professors läge der Verbrauch in einigen Ländern Amerikas, einschließlich Paraguay, zwischen 5% und 7%. Akut durchschnittlich bei 20%. In Guatemala erreicht die Rate 50% bei Kindern.

„Wir haben gesehen, dass Kinder, die mehr Milch konsumieren, weniger Limonade trinken und weniger Junk Food essen. Es sind Kinder, die weniger Fett im Körper ansammeln“, betonte Valenzuela.

Der Experte weist auch darauf hin, dass neben Milch auch andere Derivate wie Käse und Joghurt konsumiert werden können. Er erklärte, dass Getränke aus Ziegen und Schafen auch ihren positiven Ernährungsbeitrag haben.

Valenzuela fügte hinzu, dass für ein Kind das Ideal des täglichen Verbrauchs ungefähr bei einem halben Liter liegen sollte.

Wochenblatt / Ultima Hora

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14 Kommentare zu “Milch, gegen Fettleibigkeit und Unterernährung bei Kindern

  1. Obwohl ich keine Milch mehr trinke kann ich an mir keine Mangelerscheinung erkennen. Wenigstens Ernährungstechnisch nicht. Manche witzig- und geistreich Antworten unter meine Kommentare setzende Mitkommentatorinnen und Mitkommentatoren mögen das mit den Mangelerscheinungen relativ sehen. Interessiert meinen Herrn Allerwertesten nicht.
    Jedenfalls muss ich seit meinem 12. Lebensjahr die Keramikabteilung aufsuchen wenn ich Milch nur schon sehe.
    Ich bin erstens davon überzeugt, das das Zeugs, was dieser paragauysche Professor für Lebensmittelernährung da sagt völliger Bockmist ist. Denn zweitens und auch die Begründung: Er hätte besser gesagt, und davon bin ich überzeugt, dass die richtige Ernährung einzig diejenige ist sich möglichst abwechslungsreich und in kleinen Mengen zu ernähren.
    Den Menschen zu erzählen sie sollen sich ab jetzt nur noch mit Milch anstatt Gras zum Trinken, Mandioka und Alkohol ernähren, geht zwar in die richtige Richtung, aber da fehlt doch noch was, damit es auch im Sommer weniger Infektionskrankheiten, im Winter weniger Atemprobleme gibt. Nämlich ein Pack Fritten zum Gras zum Trinken, Mandioka und Alkohol beim Fußballspiel schauen. Und zum Dessert ein feines, tot gegrilltes Leder mit Gras zum Trinken, Mandioka und Alkohol.

    1. Vollkommen richtig und geistreich, diesmal eher nicht witzig.
      Der einzig stimmige Satz dieses Professors in dem dargebotenen Artikel ist dieser:
      „Milch ist ein sehr nahrhaftes Produkt. Sie liefert Proteine, grundlegende Fette, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralien. Sie begünstigt auch das Wachstum und die Entwicklung des Gehirns“, sagte er.“
      ….der Experte hätte auch recht, wenn es denn um artgerechte Kälberaufzucht ginge. Leider nimmt man diesen die Milch weg, um sie an Menschen, die längst abgstillt sind und somit somit das Enzym Laktase (Verdauung der Laktose aus der Muttermilch) nicht mehr gebraucht wird. Aber prima, dass es auch dafür Pillen gibt.
      Dem Experten für Lebensmittelernährung sei das Buch von Dr. Max Bruker et al.: „Der Murks mit der Milch“ aneimpfohlen.
      Bestenfalls weiss er es eben nicht bessser.
      Wer sagte gleich?: „Experten sind Leute, die auf extrem hohen Niveau keine Ahnung haben.“

  2. Der Herr Professor betreibt Milchwerbung. Das erinnert an: „Milch macht müde Männer munter“ ,“Die Milch macht’s“, „Täglich Milch, die Quelle der Gesundheit“, „Unsere Milch macht Bayern stark“ usw.
    Milch ist nichts anderes als ein landwirtschaftliches Produkt, das Verbraucher sucht.
    Vergleichbar auch mit: „Fleisch ist ein Stück Lebenskraft“

  3. Milch kann -.wenn verträglich – in jedem Alter getrunken werden. Entscheidend bei der Aufnahme sind die dem Alter entsprechende Menge und der Fettgehalt. Sinnvoll ist es, Milch im Wachstumsalter zuzuführen. Die hier käuflichen Yoghurtprodukte enthalten grösstenteils einen hohen Zucker- und/oder Fettgehalt und sind daher bei der Gesamtkalorienzufuhr zu berücksichtigen.
    Um der erwähnten Fettleibigkeit entgegenzutreten, sollte dem Volk bewusst gemacht werden, dass die hier beliebten Lebensmittel mit reichlich Fett, Zucker und wertlosen Inhaltsstoffen gesegnet sind.

    1. Oh noch so ein(e) Lebensmittelexpert/e/in. Bitte liefern Sie Beweise, auf welcher Basis Sie hier Ihre Behauptungen kundtun zu dem altersunabhängig verträglichen Konsum, Ihren behaupteten entscheidenden Unterschied zur gesundheitszuträglichen Fettanteilshöhe und auf welche verträgliche Konsummenge Sie Ihre Aussagen stützen.
      Am besten tun Sie dies mit randomisierten, Placebo-kontrollierten Studien.
      Und v.a., wie Sie darauf kommen, dass im Wachstumsalter (das ist wohl auch schon das Säuglingsalter?) Kuhmilch gebraucht wird? Kuhmilch hat einen dreimal höheren Eiweißanteil als Muttermilch, deren Abbauprodukt Harnstoff ist und über die Niere ausgeschieden werden muss, wie übrigens auch bei allen anderen tierischen Produkten. Diese Fehlernährung kann zu späterem Übergewicht und irreversiblen Nierenschäden führen.
      Auch der Darm und das Verdauungssystem reift erst innerhalb der ersten Lebensjahre heran und das Gewebe ist insofern nach der Geburt noch besonders durchlässig, v.a. für große Moleküle. Das körperfremde Eiweiss kann daher schlecht ausgeschieden werden.
      Auch enthält Kuhmilch z.B. nur sehr wenig Vitamin A und C und auch Eisen (wichtige Rolle bei der geistigen und körperlichen Entwicklung von Babys!)
      Jod – also das richtige!!!, nämlich hier das in der Muttermilch vorhandene – ist nur in Spuren enthalten (Schilddrüsenfunktion!).
      Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie in der Muttermilch enthalten sind, sind signifikant mitverantwortlich für die Entwicklung von Nerven- und Gehirnzellen. Davon ist in Kuhmilch ist nur sehr wenig enthalten, was zur mangelhaften Gehirnentwicklung beiträgt. Der Kalziumanteil ist extrem hoch und für die menschliche Niere ausgesprochen ungeeignet (Nierensteine!). Die massenhaften Ausscheidungsproblematiken sprechen Bände: Neurodermitis, Asthma, Rheuma usw…
      …Soviel zu Ihrer Aussage „sinnvoll im Wachstumsalter“….
      Warum nun plötzlich ein späterer Milchkonsum funktionieren soll, steht wohl in den Sternen oder vielleicht auf der Webseite der Milchindustrie.
      Schon der frühe Konsum von Kuhmilch begünstigt (Langzeitstudie des FKE) das spätere Entstehen von Übergewicht. Denn eine nachhaltige hohe Aufnahme von Proteinen, zu denen gehört auch das in großer Menge in der Kuhmilch enthaltene Eiweiß, zieht langfristig Stoffwechselveränderungen nach sich, wie auch eine übermäßige Ausschüttung von Insulin (Diabetes!). Eine erhöhte Zellteilung bedingt außerdem die Entstehung neuer Fettzellen und somit die Entstehung von Fettgewebe.
      Leider kommen uns ja keine Milchströme aus der Haut und man kann (glücklicherweise für wen?) kann man nur Symptome wahrnehmen, die durch die Fehlernährung entstehen.
      Was Sie hier für Werbebotschaften verbreiten, halte ich für ausgesprochen gefährlich.

      Aber wenn Sie randomisierte, Placebo-kontrollierte Studien beiliefern, die Ihre Aussagen belegen, vielleicht können wir ja dann verstehen, wie der menschliche Organismus das Rinderaufzuchtmedium gesundheitszuträglich verarbeitet. Dann wären auch die Ernährungsmediziner widerlegt, die als Praktiker zahllose Beweise liefern. Einen Buchhinweis mit dem Vermerk (v.a. mit dem Hinweis et al.) hätten Sie schon mal überprüfen können.
      Übrigens: Käse ist verdaute Tiermilch. Es gibt Ärzte, die Patienten nicht behandeln, die Käse essen, weil sie wissen, dass sie diese Patienten nicht gesund bekommen können.
      Aber wie schon etliche Male bei anderen Themenkomplexen festgestellt, reichen Behauptungen leider nicht mehr aus, nur um irgendwat zu schreiben.

  4. „Etwa 75 % der erwachsenen Weltbevölkerung hat eine Laktoseintoleranz.“
    …manchmal finde ich Demokratie echt lustig.

  5. Woll, Woll, aber auch für virtuelle Magerquark-Liebhaber gibt es ja bekanntermaßen einen Markt.

    Man hört nur Fragen, auf welche man im Stande ist, eine Antwort zu geben.
    Friedrich Nietzsche dt. Philosoph

  6. Sonnenfreund:
    1) hat melli mit Sicherheit nicht das Wachstumsalter in der Säuglingsphase gemeint, sondern das in der jugendlichen Phase
    2) Ihre Äusserung, dass es Ärzte gibt, welche käseessende Patienten ablehnen, weil sie diesen nicht helfen können, soll doch wohl ein Witz sein. Einen solchen Arzt würde ich wegen unterlassener Hilfeleistung verklagen.
    3) in Massen genossen, ist Milch – bei Laktosetoleranz – keineswegs gesundheitsunverträglich.
    4) Ihre geradezu aggressiv-fordernde Kommentierung halte ich übrigens für diskussionsunwürdig.

  7. 1) Was jemand meint oder nicht meint, können Sie nur spekulieren, es sei denn, sunny hat melli mal fix gefragt.
    2) Verklagen Sie ihn mal, sollten Sie tatsächlich an solch‘ einen Arzt gelangen.
    3) „in Massen genossen…“ In Massen getrunken ist selbst Wasser gefährlich.
    4) Auch mit diesen weiteren Behauptungen avanciert dieses Ping-Pong-Spiel nicht etwa zu einer fruchtbaren Diskussionsgrundlage.
    Zitate muss man einfach nur zu Ende lesen.

  8. Mit Milch sollte man ab 6+ Jahre aufhören, sagt der Russe, bei dem ich trainiere. Und was soll ich sagen? Es hat sehr gut funktioniert. (Ü 50)

    1. Ich habe zwischen meinem vierzigsten und zweiundfünfzigsten Lebensjahr, circa 1 bis 2 Liter Milch pro Tag getrunken. ich glaube nicht, dass mir das in irgendeinerweise geschadet hätte. Ein physisch und psychisch vollkommen gesunder Mitmensch.
      Stelle ich fest. Und was soll ich sagen? Es hat sehr gut funktioniert. (Auch Ü50)

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