Mit guten Beispiel vorangehen

Asunción: Das Geld von anderen auszugeben ist nicht schwer. Ganz besonders gern tun man das wenn man dabei die Umwelt schützt, wie einige Elektrofahrzeugbesitzer argumentieren. Eine staatliche Institution steigt als erste um. Andere werden sicherlich folgen.

Im Rahmen ihres Engagements für eine Politik der Erneuerung wird die paraguayische Zentralbank bis 2024 ihren Fuhrpark auf Elektro- und Hybridfahrzeugen vollständig umstellen.

Autos, die mit sauberer und erneuerbarer Energie betrieben werden, sind heute eine Notwendigkeit, und die paraguayische Zentralbank (BCP) berichtete, dass sie im November fünf neue Elektrofahrzeuge angeschafft hat.

Studien zeigen, dass die Entscheidung für diese Fahrzeuge zu geringeren Treibhausgasemissionen führt und einen Beitrag zu einer umweltfreundlicheren Wirtschaft leistet.

Ziel der Bank ist es, einen Beitrag zur Verringerung ihres ökologischen Fußabdrucks zu leisten, indem sie sich die große Stromproduktion des Landes zunutze macht. Derzeit haben sie bereits mit der Erfüllung des Plans für die vollständige Umstellung der Fahrzeugflotte auf Elektro- und Hybridfahrzeuge bis 2024 begonnen.

Andererseits gaben die Experten an, dass sie eine Studie durchgeführt haben, um die Vor- und Nachteile des Einsatzes dieser Fahrzeuge zu analysieren. Die Betriebs- und Wartungskosten dieser Fahrzeuge liegen in der Größenordnung der Hälfte der Kosten für Fahrzeuge mit fossilen Brennstoffen, was nicht nur wirtschaftliche Einsparungen mit sich bringt, sondern auch einen wichtigen Nutzen für die Umwelt und ihre Nachhaltigkeit.

Vergessen bei ihrer Analyse haben die „Finanzexperten“ den weitaus höheren Anschaffungspreis, der wenn alle drei Jahre der komplette Fuhrpark erneuert wird, durchaus eine Rolle spielt.

Schließlich erwähnten sie, dass die endgültige Übergabe der Flotte von der Anzahl der im Land installierten Ladestationen abhängen wird.

Wochenblatt / El Nacional

CC
CC
Europakongress

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

7 Kommentare zu “Mit guten Beispiel vorangehen

  1. Staatszüchtungen mussten noch nie arbeiten fürs Geld. Nur gucken, wie sie dasjenige vom Steuerzahler:*In verschleudern. Angenommen, wie haben mal fertig Plata vom Steuerzahler:*In verschleudert, alle sind zufrieden mit all den Gesetzchen und Verordnungen. Denkt jemand, die würden dann ab in die Sozialversicherungen? Neéeéeéeéeé, da werdens dort noch ein neues Verkehrsschildchen austüfteln, da noch ein schenes Beatmetenhüüüüüsli aufstellen, dort noch ein Beatmetenjöbchen erschaffen, da noch ein ökologischen Fingerabdrückchen erfinden usw usf bis St. Nimmerlein. Das nimmt niemals ein Ende!

    16
    2
  2. Elektrofahrzeuge in Paraguay, dem Land mit den permanenten Stromausfällen und einer nicht vorhandenen und niemals funktionieren Infrastruktur? Die kriegen in Paraguay nicht einmal auf die Reihe, daß Verkehrsampeln ordentlich funktionieren. Wie lächerlich ist das denn?

    19
    1
  3. Green Tech – wenn ich das schon lese. Das ist sowas von verlogen. Wie diese blöden Batterien hergestellt werden und was die für Rohstoffe brauchen und wo und wie diese gewonnen werden – darum macht sich keiner Sorgen ? Warum kommt solcher Müll überhaupt auf den Markt ? Das entbehrt für mich jeglicher Logik. Es ist unpraktisch und keineswegs nachhaltig. Ein gutes Beispiel kann man damit nicht geben. Wenn die Dinger mal brennen, dann brennen sie eine Weile und keiner kann sie löschen. Sie werden dann entweder da stehen gelassen bis es fertig ist oder kontrolliert in speziellen Containern ausbrennen gelassen. Es gibt schon genügend Fälle, wo sich diese Fahrzeuge einfach mal selbst entzündet haben. Mächtige Umweltverpestung, wenn die da so 1-2 Tage schwarzen Rauch von sich geben – GREEN TECH. Also ich würde mein Auto weit weg von so einem Vehikel parken.

    11
    1
  4. In 10 Jahren müssen diese Batterien ausgetauscht werden, weil sie nichts mehr taugen – wohin dann mit dem Sondermüll ? Da haben die überhaupt noch nicht drüber nachgedacht, das ist einfach unfassbar.

    11
    1
  5. Elektroautos sind nicht umweltfreundlich.
    Das ist eine Lüge der ahnungslosen, von ihren ehemaligen Realschullehrern Gehirn-gewaschenen, Grünen Macht-Missbrauchern.
    Leichte japanische Benzin-Autos sind umweltfreundlich!

  6. Es gilt hier was ich mal gesagt habe: Umwelt und Klima haben mit Menschen, Wirtschaft und technik gar nichts zu tun. Daher natürlich auch nicht mit Asyl, Frauen, lgbt und eh wissen.
    Daher kann man auch innerhalb des Wirtschsftssystems auch Umwelt und Klima nicht schützen. Was die etablierten Parteien von cdu bis grün tun ist das selbe was die zentralbank hier tut. Die Wirtschaft retten bzw. die Oberschicht und deren Wohlstand und den nationalen Steuerzahler der fast ausschliesslich 1. Welt dies bezahlen lassen und ihn gleichzeitig beschimpfen.

  7. Und wer wird diese Dinger warten?
    Sobald da was dran kaputt geht, werden die irgendwo abgestellt und dürfen dort bis zum Sankt Nimmerleinstag stehen, weil sie keiner reparieren kann.
    In Deutschland dürfen Elektroautos nicht in Tiefgaragen einfahren und parken.
    Denn sollte eines in Brand geraten, wäre das ganze Gebäude verloren, weil sie nicht gelöscht werden können.
    Die Rohstoffe, die für die Batterien gebraucht werden, holen meist Kinder in den ärmsten Ländern aus dem Boden.
    Die Umwelt dort wird irreversibel geschädigt und ruiniert.
    Aber wie sagte die hochgebildete deutsche Aussenministerin, als sie darauf angesprochen wurde?
    “Ist mir doch egal. Ist doch deren Umwelt, die versaut wird.”
    Geht weiter Leute! Es gibt nichts zu sehen.

    10

Kommentar hinzufügen