Motorradbanditen in deutscher Kolonie eliminiert

Kolonie Independencia: Anfang des Jahres häuften sich Motorraddiebstähle durch sogenannte “Motochorros“ in der Kolonie Independencia. Sie wurden “dezimiert“, aber nicht durch die Präsenz der Polizei sondern durch Anwohner.

Mehrere Menschen wurden überfallen, hier haben wir darüber berichtet. Nun hat das Treiben der Verbrecher ein Ende gefunden. Wer denkt, es gab eine Verhaftungen der Diebe, täuscht sich.

Sogenannte “Nachbarschaftskommitees“ stellten die Ordnung wieder her. Einer der Mitglieder davon, Julio Benitez (Name von der Redaktion geändert) äußerte sich zu den Vorgängen.

„Wir konnten das nicht mehr hinnehmen, also wurden Streifen und Posten in der Nacht eingesetzt. Einer von ihnen war der Lockvogel und fuhr zu einer bestimmten Zeit auf einer Strecke im Bereich von Calle Mil. Dann schlugen die Täter zu. Wir ließen sie entkommen und folgten ihnen. Ungefähr war bekannt, wohin sie flüchten werden. In der Nähe von Troche wurden sie gestellt und mit Knüppeln verdroschen. Seitdem ist Ruhe“, sagte Benitez.

Alcides Mercado, Leiter vom Polizeirevier, sollte mit den Aussagen konfrontiert werden, war aber nicht erreichbar. Ein anderer Beamter, Jorgé Calmón, erklärte, dass die Diebstähle von Motorrädern seit der Gründung von Nachbarschaftskommissionen zurückgegangen seien. Wie diese aber agieren, sei unbekannt.

Wochenblatt

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

8 Kommentare zu “Motorradbanditen in deutscher Kolonie eliminiert

  1. So geht es. Wenn die Polizei und Justiz nicht funktioniert und die Sicherheit der Bürger gewährleisten kann, dann müssen die Bürger das eben selbst tun.

  2. Richtig!!! Der Schutz meiner Familie und Freunde geht vor wenn die Justiz versagt und der Erfolg spricht für sich. In Deutschland würden nun Gutmenschen sagen das sind Nazis die den armen Banditen so geschlagen haben. Hoffe das dieses Pack hier in Paraguay nie Einzug hält .Gutmenschen sind gefährliche Ignoranten.Zwei Beispiele aus jüngster Zeit wenn Justiz machtlos ist und Gutmenschen erheblich dazu bei getragen haben. Ein Schwarzer wurde in Schweden zu 22 Tagen Gemeinnütziger Arbeit verurteilt für schwere Vergewaltigung einer 12 Jährigen.Eine 22 Jährige Flüchtlingshelferin wurde von mehrern Moslems brutal vergewaltigt und anschließend zu Tode gesteinigt. So weit ist es in Europa gekommen weil es Gutmenschen gibt die lieber eigene Leute und Polizei mit Anzeigen wegen Rassismus ,Nazistischen Vorgehen in der Wortwahl gegenüber Arabern und Schwarze überziehen weil sie diese Gruppe als NAFRIS bezeichnen.Nein soweit darf es hier nicht kommen in Paraguay und darum sage ich noch einmal Bravo dieser Bürgerwehr.

  3. Auch von meiner Seite ein grosses „Respekt! für diese kooperativ zivilgesellschaftliche Aktion!
    Bleibt zu hoffen, dass die Herren Commissarios weiterhin im Dunkeln zu fischen, sodass die gierenden Schlünde der staatlichen Justizbehörden und Anwältschaften nicht plötzlich $-Zeichen in die Augen bekommen und sich die ehrenwerte Verteidigungs-Tat zu Nutzen machen mit irgend einem teuren Schein-Zirkus…
    In dieser schönen neuen Weltunordnung ist es schliesslich nichts ungewöhnliches mehr, dass die Guten ge***** und die bösen belohnt werden…

  4. Nur so kann man mit Dieben, gleich welcher Art umgehen. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht, denn bei der Polizia National beginnt ja jetzt der Winterschlaf.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.