Nun wissen wir was uns erwartet

Asunción: Während liberale Abgeordnete ein neues Schuldenpaket und eine Wahlkampagne von Arnoldo Wiens in Verbindung brachten, antwortete ein HC Sprecher gereizt und nannte die Kandidaten, die Horacio Cartes stärken und positionieren will.

Die liberalen Abgeordneten Celeste Amarilla und Celso Kennedy machten ihrem Oppositionsdasein alle Ehre und hinterfragten, warum steig mehr Schulden aufgenommen werden und ob nicht die Añetete Wahlkampagne von Arnoldo Wiens, derzeitiger Minister für öffentliche Bauten, für 2023 damit bezahlt werden soll.

Als hätte man mit der Aussage den Abgeordneten des Cartes Flügels, Basilio „Bachi“ Núñez (rechts im Beitragsbild) damit ein schales Bier angeboten, antwortete dieser gereizt und verwies auf die Gefährlichkeit als Kandidaten von Pedro Alliana, Präsident des Abgeordnetenhauses und Santiago Peña, Ex-Finanzminister unter HC.

Dazu summierten sich die Worte des Abgeordneten Édgar Acosta, der bei den Demonstrationen am 31. März 2017 von einem Polizist in den Mund geschossen wurde, der sagte, dass die Opposition die neue Regierung wird dank einer miserablen Politik der Colorado Partei und zahllosen Korruptionsfällen.

Der Abgeordnete der Colorado Partei Éver Noguera stritt ab, dass das neue Schuldenpaket für die Wahlkampagne von Wiens gedacht wäre. Laut seiner Ansicht nutzt die Opposition ihre Immunität um über Sachen zu sprechen, die nicht beweisbar sind. Dennoch gestand er ein, dass Wiens eine gute Alternative wäre, da er ein frisches Gesicht wäre und niemals in Skandale verwickelt war. Damit könnte er recht haben, da alle anderen seit Jahrzehnten mitmischen und mindestens jede einmal wegen Korruption angeklagt oder verdächtigt wurde.

Wochenblatt / Última Hora

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7 Kommentare zu “Nun wissen wir was uns erwartet

  1. Wasser predigen und selbst Wein saufen! Da stehen sie einträchtig beieinander, ohne Mund- Nasenschutz, was sie aber dem Volk vorschreiben. Ich stelle mir gerade vor, wie sich diese immer so ehrlichen, korrekten, fleißigen und selbstlosen Volksvertreter wohl anstellen würden, wenn sie die Ersten wären, die sich gegen Corona impfen lassen wollen. Und das wollen sie doch, als ewige Vorbilder für das Volk – oder etwa nicht?

  2. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Ich denke die Wahlcampagne von Wiens wurdeungefragt von den Kooperativskonten der Mennoniten genommen.
    Als Gegenleistung klackste man ja dem Sponsor Maggiore Dr. E. Neufeld eine fertige Autobahn vor seinen Viehbetrieb im Norden. Egon muss einer der Hauptsponsoren Wiens’s gewesen sein und Neufeld hat zugang zu den Konten der Kolonie Fernheim.
    Genauso wieman dem neuen Botschafter Deutschlands auch nicht sagt dass die ASCIM groesstenteils durch zwangsauferlegte Kirchensteuern der Mennonitengemeinden und durch Gelder der Kooperativen finanziert wird. Die Gaukelei nimmt kein ende. Der leichtglaeubige Tropf von Botschafter meint jetzt dass die ASCIM ein Erfolgsrezept ist. Leider konnte man nicht in die Indianerdoerfer fahren da man befuerchtete der Botschafter wuerdeda mit Leuten vor Ort reden. Man gewann so Zeit Indianeraufstaende pressewirksam niederzuschlagen.

  3. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Ja beweisbar ist allerdings meist nie was. Gruppierungen wie Hutterer, Amisch und Mennoniten sind Meister im Informellen. Aufgeschrieben wird nie was und wenn dann immer mit der Option der nachtraeglichen Korrektur. Das System nennt sich “bereden“, auch bekannt als “Handschlag Methode“ oder “ein Wort ist ein Wort“ und “einen Mann erkennt man an seinem Wort“.
    In der freien Welt nennt man sowas auch Willkuerwirtschaft.
    Man muss nur schauen wie sehr die Mennoniten die Bibel einhalten und wie sie die Interpretieren um zu wissen was Sache ist.
    Werwaren die Spnsoren des Senatssitzes von Wiens? Immerhin kostet der ja auf dem freien Markt rund 2 Milliarden Guaranies (der Senator nimmt waehrend seiner Amtszeit rund 4 Milliarden Gs ein). Es rentiert sich. Dadhat er nie aus eigener Tasche bezahlt. Siehe Finanzskandal vom ex Senator C. Sawatzky mit seinen Sponsoren Fast und Stahl. Die Financiers wollen halt ihr Geld zurueck.
    So wie das MOPC laeuft so sind die Mennoniten es gewohnt die Sachen zu handhaben. Reicht das Geld nicht zu so erhoehe schwups die Abgabenlast der Mittelschicht. Im Falle des Staates die Schuldenlast. Das ist gaengiger Brauch bei den Kooperativen so das ganze Sektoren schon praktisch unwirtschaftlich geworden sind wie z.B. der Milchsektor. Fast kein Fernheimer ist Milchbauer bei Lacteos Coop sondern das sind nur die aermeren Neulaender (60% +) – eben weil niemand der recht bei Trost ist in dem Verlustgeschaeft Milch unterwegs ist. In ein paar Jahren werden nur Paraguayer die Milchzulieferer der Mennoniten sein.
    Heute ist es weit rentabler Angestellter der Kooperative zu sein da das Risiko da gleich Null ist. Das ist im Privatsektor das Äquivalent zum Staatsdienst.
    Nan bekommt halt weitmehr Lohn als das durch abrackern als Arbeitsleistung gebracht wird. Das treibt Preise und Ansprueche hoch und naturbasierte Unternehmen werden unrentabel.

      1. Moyses Comte de Saint-Gilles

        Das ist mein Name. Ich werde urploetzlich von Akismet als Spam geblockt. Auch das WB weiss nicht warum. Ich vermute dass wie bei Facebook online Anzeigen gegen den User zur Sperrung fuehrt. Das ist eine indirekte Zensur und ein Angriff gegen die Anonymitaet.
        Das passiert meist nach politisch nicht korrekte Kommentaren.
        Es ist ein Problem, bzw bewusste Gleichschaltung von WordPress – unliebsame User werden so ausgebremst.

  4. Mister Wiens hat ne Metrobus angefangen und mitten im Projekt wieder aufgehört, so dass die Alayal immer noch einer millionenverschwendeten Baustelle gleicht, aber er ist ein frisches Gesicht und etwas der Besten, die man hierzulande findet, denn er hat hiesig 2-monatige Lehre als Hobbyprojektleiter bestens überstanden und sollte nun über genügend Erfahrungen verfügen, um weiterhin 76% der Kredite für Löhne und 24% für Sonderzulagen und Boni auszugeben, mit Ergebnis unvollkommene Baustellen fürs Land, denn er hat für hiesig Netz an asphaltieren Wäldern von 10.000 Kilometer schon ganze 2 Kilometer mehr geschafft in den letzten drei Jahren. Ja, man nimmt bzw. muss nehmen, was man bekommt hierzuland.

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