Österreichisch-schweizerisches Unternehmen analysiert Seilbahnprojekt in Asunción

Asunción: Nachdem das Metrobus-Projekt vorerst für gescheitert erklärt wurde, scheint sich eine neue Alternative anzubahnen in Form eines Seilbahnprojekts für die Hauptstadt in Paraguay.

Schon in Encarnación wollte die Schweizer Firma Bartholet BMF 2016 so ein Vorhaben in die Tat umsetzen. Gehört hat man aber seitdem nichts mehr über diese Idee.

Bei dem jetzigen Projekt führen Vertreter der österreichisch-schweizerischen Firma Doppelmayr in Paraguay Feldstudien durch, um festzustellen, ob in Asunción eine Seilbahn installiert werden kann, die eine Alternative für den Transport von Personen in der Hauptstad des Landes darstellen könnte.

Ein Vertreter des Firmenkonsortiums erklärte, dass die Investitionen für die Installation der Seilbahnen geringer sein dürften als in La Paz, Bolivien, wo dasselbe Unternehmen aus Österreich und der Schweiz dieses Transportsystem installierte. Die Topografie von Asunción sei viel einfacher als die der bolivianischen Hauptstadt, fügte der Firmensprecher an.

Wochenblatt / ABC Color

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14 Kommentare zu “Österreichisch-schweizerisches Unternehmen analysiert Seilbahnprojekt in Asunción

  1. Was, die sind noch nicht fertig mit Metrobus-Projekt? Die haben doch schon angefangen und über Monate Steuergelder in den Sand gesetzt und sich immer noch nicht fertig damit? Warum hat man den überhaupt mit einem Metrobus-Projekt angefangen, wenn man trotz Fähigkeiten eines europäischen Hofwischers das Projekt nicht bis zum Ende durchgedacht und dessen Finanzierung sichergestellt hat? Sie nicht wissen, ich Ihnen schreiben: Entweder zu wenig Finanzierung des privaten Hofs und Gartens für alle Beteiligten oder man hat schon allen so viel Vorschuss ausbezahlt, dass diese es nicht mehr für nötig befinden weiter zu machen.
    Na, stochastisch betrachtet klappt es mit der Seilbahn bestimmt besser.

    1. Damit kann man dann von der Müllkippe direkt zum Cerro Lambaré hochfahren und von oben die Aussicht auf die Müllkippe genießen. Fast so schön wie von der Zugspitze. Ich wüßte nicht wo man sonst sinnvoll in Asunción eine Seilbahn installieren könnte. Dumme finden sich immer, die dort einsteigen werden. Noch besser als eine Seilbahn wäre eine Schwebebahn über den Rio Paraguay durch bis nach Buenos Aires.

  2. Ein gutes Projekt würde zum Beispiel das Modell der Wuppertaler Schwebebahn sein.Man kann die großen Straßen nutzen ohne kleinere Gewächse in der Mitte zu zerstören.Eine Seilbahn ist mir etwas zu gewagt ,würde zwar funktionieren aber das Fahrgast Aufkommen ist hier geringer pro Gondel als bei der Schwebebahn. Der Effekt eine bestimmte Masse an Menschen von A nach B zu befördern unter Berücksichtung des Chaotischen Straßenverkehr und Umwelt Gesichtspunkten, von daher scheint mir die Schwebebahn am geeigneten. Nur eine Anregung!!!

  3. Mich würde interessieren, ob es hier ein einziges Projekt gibt, welches von Anfang bis Ende durchgeführt wurde.
    Und falls es das gibt, wie lange läuft es ohne Probleme. Eines der Probleme sind wohl die ausgebildeten Facharbeiter. So lange sich hier jeder Professional nennt, dürfte ja schon die Wartung ein Problem sein.
    Von den verschwundenen Geldern mal nicht zu reden. Und mit der Ande als Partner ist das Ganze doch schon vorher zum scheitern verurteilt.

  4. Haben die noch alle Tassen im Schrank? Statt dafür zu sorgen, daß das halbfertige Projekt endlich zu Ende gebracht wird, schon wieder von einer völlig neuen, verrückten Idee träumen. Zwischen San Lorenzo und dem Beginn des Petti-Rossi-Marktes liegen drei Straßenüberführungen. Wie wollte man bei diesen Hindernissen eine Seilbahn führen können? Wissen die hiesigen Planer überhaupt noch was sie tun und lassen sollen?

    1. Die Überlegung mit den drei Straßenüberführungen finde ich sehr gut. Ist mir gar nicht eingefallen. Den Verantwortlichen wahrscheinlich auch (noch) nicht. Vielleicht sollte jemand eine E-Mail senden, bevor die erste Gondel in eine der Straßenüberführungen kracht.

      1. Wenn Sie die Emil schreiben, weisen Sie bitte dringend darauf hin, daß die lichte Weite von Oberkante Straßenüberführung zu Unterkante Himmelreich genommen wird. Ist dann nur noch mit Höhe einer Gondel abzugleichen und zu entscheiden ob es sich ausgeht.

  5. Nein, Johann und Simplicus-manni, ich sehe das als einen Schmäh an, wer soll denn auch auf so eine verrückte Idee kommen. Und wenn sie die Seilbazhn unbedingt haben wollen, können wir ihnen aus Deutschland ein paar Hundert Facharbeiter schicken. davon haben wir eh viel zu viel. Billiger arbeiten sie auf jeden Fall als die mitgebrachten Leute der Firma, die dann die Seilbahn bauen wird.

  6. Solange Firmen kommen, wird eben mitkassiert. Die Wirtschaft mit ihrem ewigen Wachstumszwang ist ja selber schuld. In der Hinsicht ist die 3. Welt tatsächlich intelligenter…

  7. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Also sowas wie dieses in Wuppertal. https://www.welt.de/regionales/nrw/gallery146200158/Die-Wuppertaler-Schwebebahn.html.
    Nun das scheint mir auch ein Mammutprojekt a la Metrobus. Das verunstaltet auch die Visage der Stadt aehnlich wie wenn man allewege Windraeder aufstellten.
    Ich vermeide schon tunlichst alle Auszuege in Asuncion aus angst man stuerzt ab oder nix funktioniert. Wie eine Schwebebahn nach ein paar Jahren aussehen wird kann man sich nur vorstellen.
    Auch scheint mir die Kapazitaet der Wuppertaler Schwebebahn doch relativ gering nach den Bildern zu urteilen um den ganzen Busverkehr von Asuncion zu ersetzen.
    Das ginge mir in etwa wie der Rat Napoleon’s Mutter die diese ihm gab: „geh doch zum Heer denn da kannst du schliesslich nur erschossen werden. Bei der Marine kannst du zusaetzlich zum Erschossenwerden auch noch versaufen“.
    Also beim Metrobus kann man ja schliesslich nur zusammenstossen. Bei der Schwebebahn oder Seilbahn kann man zusaetzlich zum zusammenprall auch noch auf die Fresse fallen (abstuerzen).
    Schwebebahn ist vorzuziehen zur Seilbahn da bei der Seilbahn der paraguayo vergisst das Seil zu warten und bei diesem immer mehr „Fasern“ reissen; zusaetzlich dazu dass er das Originalseil mit der Zeit durch ein billiges „Nationalprodukt“ ersetzt (im Sinne von ARA San Juan der argentinier) das binnen kurzer Zeit durchrostet oder abreisst. Beim Schwebebahngestell kann er ja schliesslich nur die Eisenpfeiler stehlen „fuer den eigenen Hausbau“. Beim Metrobus hat er wenigstens keinen Anreiz den Asphalt zu stehlen.

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