Rottweiler greift Kind an: Besitzer wegen unterlassener Hilfeleistung angezeigt

Asunción: Ein zweijähriger Junge wurde auf einer öffentlichen Straße von einem Hund der Rasse Rottweiler angegriffen. Nach Angaben von Familienangehörigen des Opfers habe der Besitzer keine Hilfe geleistet und den Hund nur eingesperrt.

Benjamín Pérez, der Anwalt der Familie des Jungen, der von einem Hund der Rottweiler-Rasse angefallen wurde, sagte gegenüber dem Radiosender Universo, dass der Hund von Carlos Pampliega Velázquez am 14. Februar auf einer öffentlichen Straße das Kind angefallen habe, sodass es stark geblutet habe. Obwohl er um Hilfe bat, sperrte der Besitzer des Hundes angeblich nur das Tier ein und half dem Opfer nicht. Aufgrund dessen sei eine Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung erfolgt, so Pérez weiter. Des Weiteren sei der Hundehalter nicht im Sanatorium erschienen, wo das Kind ärztlich behandelt wurde.

„Velázquez hat den Vorfall miterlebt und gesehen, wann das Kind von dem Hund gebissen wurde und geblutet hat. Er bringt den Hund in sein Haus, schließt das Tor und lässt das Kind auf der Straße blutend zurück. Die Großmutter muss ihren Enkel ins Sanatorium bringen. Zu keinem Zeitpunkt hat man dem Jungen geholfen, oder dass der Hundehalter im Sanatorium erschien, was eine unterlassene Hilfeleistung darstellt“, sagte Pérez.

Zu seiner Verteidigung sagte Velázquez, dass er den Vorfall, den sein Hund nach dem Entkommen aus dem Haus verursacht habe, nie außer Acht gelassen hätte und er von Anfang an die entsprechenden Entschädigungen angeboten habe.

Er sagte weiter, dass er nach dem Angriff des Hundes zu dem Jungen gegangen sei  und ihm angeboten habe, ihn ins Sanatorium zu bringen, aber ein Begleiter sagte ihm, er solle die Großmutter konsultieren. In der Zwischenzeit nahm er den Hund mit nach Hause, um ihn einzusperren. Als er wieder das Haus verließ, so Velázquez, habe er die Großmutter getroffen, die ihn angeblich tätlich angegriffen habe und die Prothesen, die er dringend zum Gehen benötigt, einfach weggeworfen habe.

„Von diesem Moment an akzeptierten die Angehörigen des Kindes keine auf Ersuchen von meinem Rechtsanwalt Jorge Cantero nach einer Art Schlichtung vorgeschlagene Vorgehensweise. Unser Teil ist offen für Dialog und Wiedergutmachung auf der Grundlage des Schutzes der physischen und psychischen Integrität des Kindes, für die wir bereit sind, alle damit verbundenen Kosten zu tragen“, heißt es in der Erklärung von Velázquez.

Wochenblatt / Hoy

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5 Kommentare zu “Rottweiler greift Kind an: Besitzer wegen unterlassener Hilfeleistung angezeigt

  1. Jeder Schwachsinnige ohne jegliches Verantwortungsbewußtsein und dazu zählen hier die Mehrheit der Bevölkerung, darf sich so einen großen Hund halten und zu einer unkontrollierbaren Tötungsmaschine verziehen.
    Das muss sich dringend ändern.
    Der Junge tut mir wirklich leid. Er wird sein Leben lang Angst vor Hunden haben. So viel kann der Typ als „Wiedergutmachung“ nicht bezahlen.

  2. Wie kann man nur so einen Kommentar schreiben….? Was weiß man denn wirklich, nicht viel fast gar nichts, außer ein Kind wurde gebissen, warum wurde es gebissen, nichts ist bekannt, aber der Kommentator scheint mehr zu wissen. Man sollte doch etwas entspannter sein, in diesem herrlichen Land, mit Freundlichkeit geht einfach mehr, gesünder für den Magen ist es auch… Übrigens mir tut jedes Kind leid, wenn es gebissen wird, immer ein Unfall, der sich vielleicht hätte vermeiden lassen, vielleicht…..

    1. @Cabron
      Man kann so einen Kommentar schreiben, wenn man sieht wie viele große, schlecht erzogene und asozialisierte Hunde herrenlos durch die Straßen streunern.
      Zu jedem dieser Huinde gehört einer dieser verantwortungslosen Hundebesitzer.
      Wenn Du die Wahrheit nicht ertragen kannst, dann solltest du vermeiden meine Kommentare zu lesen.

  3. Ohne dabei gewesen zu sein vermute ich mal, daß die angebotene Entschädigung nicht hoch genug war.
    Dem Kind ist hoffentlich nichts Schlimmes passiert.

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