SEAM kontrolliert

Asuncion: Das Ministerium für Umweltschutz (SEAM) wird gemeinsam mit einem Komitee für Umweltschutz am Montag morgen die Wasserverschmutzung im Bereich der Mülldeponie Cateura überprüfen.

In einer Presseerklärung gab das Ministerium bekannt, daß ihre Techniker bereits einen Notfallplan erarbeitet haben. Es soll eine Schutzmauer errichtet werden die den Kontakt von Wasser und Müll verhindern soll.

Bereits am 12. Juni, so ein Sprecher der SEAM, wurde eine Kontrolle in diesem Bereich durchgeführt und die Situation des steigenden Wasserpegels beobachtet. Damals hatte der Wasserstand eine Höhe von 60,5 Meter ü.M.. Heute liegt er in diesem Bereich bei 64 Metern ü.M. welches eine Gefährdung der Mülldeponie darstellt. Der Schwerpunkt der Kontrollen werden die Laugenbecken sein die von der Überschwemmung am meisten bedroht sind. In diesen Laugenbecken werden organische Stoffe aufgelöst.

(Wochenblatt/Ultima Hora)

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Europakongress

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3 Kommentare zu “SEAM kontrolliert

  1. Da die meisten Paraguayer kennen sich aufgrund einer schulischen Laufbahn von täglich 3 Stunden Grundschule mit den verschiedenen Materialien aus welchen Abfälle bestehen sehr gut aus und wird deshalb alles im Hinterhof ihres Grundstücks (auch auf den Straßen) auf den Boden geworfen und einmal wöchentlich zusammengewischt und angezündet. Als besonders brennbar erweist sich Metall, Plastik, alte Batterien, nasses Laub und Glas. Falls es nicht verbrennt wird es dies nächste Woche tun.
    Eine Mauer UM die Abfalldeponie ist deshalb sehr gut geeignet um oxidiertes Metall, verrottenden Plastik und Windeln, alte Batterien – kurz gesagt allen Abfall, denn in Mülltrennung sind die Paraguayer Weltmeister – daran zu hindern ins unweit gelegene Flusswasser zu gelangen: es bewegt sich nur vertikal und ist zudem gegen Regen geschützt.

    1. @Architeuthis dux

      Mülltrennung !
      Dieser Begriff ist selbst in D. ein Unwort !
      Dort wird jeder Teebeutel in
      a. den Papierbeutel plus anhängenden Schildchen,
      b. dem Stofffaden,
      c. dem organische Inhalt, und
      d. dem Metalklipp, der den Beute an den Faden hält
      zerlegt und in die verschiedenfarbigen Tonnen entsorgt.

      Hier in Paraguay trennen die Kühe fressbares und nicht fressbares,
      dann kommen die Spezialisten für das Recyceln, die in einer eigens für sie errichteten Wohnanlage in oder an dem Entsorgungspark wohnen und trennen,
      Glas, Metall, Alu, Plastikflaschen und anderes verkaufbares.
      Das alles mit einer Effizienz die ein deutscher Entsorgungsparkangestellter sein Leben lang nicht beherrschen würde.

      Also, Architeuthis dux, das ist nicht DACHL,

      Nase zu und durch den Qualm der privaten Entsorgung. 😉

  2. Eine Mauer !
    Also wirklich !

    Wenn man auf dem Foto genau hinschaut, dann erkennt man die auf der Deponie angelegte Wohnanlage, erkennbar an den Umweltresistenten bunten Plastikdächern.
    Natürlich sind das in Augen der DACHL nur Hütten,
    aber trotzdem,
    wenn man so eine Mauer baut, dann verhindert man den Zugang der Wohnanlagenbewohner zum freien Wasser.
    Ausserdem wäre es gut wenn das Hochwasser
    1. den Müll mitnimmt,
    2. das Laugenbecken reinigt und
    3. die Wohnanlagenbewohner zu Damnificados werden, y entregan frazadas, colchones y dinero und die Supermarktkette STOCK wird sie ernähren.

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