Von Amerikaner angezeigt

Luque: Aufgrund einer Anzeige eines US-amerikanischen Staatsbürgers wurde am heutigen Morgen um 05.30 Uhr das Grundstück und Haus einer deutschen Einwanderungshelferin im Stadtteil Molino von Polizei und Staatsanwaltschaft durchsucht. Dabei wurden diverse Dokumente verschiedener Personen beschlagnahmt, die laut den Behörden darauf schließen lassen, dass Visas und Aufenthaltsgenehmigungen gefälscht bzw. ohne alle nötigen Schritte durchgeboxt wurden.

Die Deutsche Bettina Claudia Müller (51) und ihr Lebensgefährte wurden vorübergehend verhaftet. Während diverse Deutsche am heutigen Morgen vor dem Grundstück auf die Ausgabe ihrer paraguayischen Dokumente ausharrten, erklärte Polizeikommissar Abel Cañete im Fernsehinterview, dass eine große Anzahl vorgefertigter Dokumente und mutmaßliche Helfer in den diversen staatlichen Institutionen dabei hilfreich waren, dass eine Menge von Ausländern eine Aufenthaltsgenehmigung erhielten ohne dabei paraguayischen Boden betreten zu haben. Die Durchsuchung des Hauses dauert derzeit noch an, darunter auch Angehörige der US-amerikanischen Botschaft.

(Wochenblatt / Telefuturo)

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10 Kommentare zu “Von Amerikaner angezeigt

  1. Der Krug geht so lange zum Wasser, bis er bricht. Das beschreibt exakt die Art, wie Frau Müller ihre Geschäfte macht – ich war selbst Kunde bei ihr und habe bei ihr gezahlt, ohne eine Leistung dafür zu erhalten. Insofern hält sich mein Mitleid für diese Person arg in Grenzen – aber um Lutz tut es mir leid, ich kenne zwar den Grad seiner Beteiligung bei dieser Art von Geschäften nicht, ich habe ihn aber als einen absolut korrekten und vertrauenswürdigen Menschen kennen gelernt und wünsche ihm, dass er heil aus der Sache rauskommt.

  2. Lesen sie auch das Original:
    ultimahora.com/pareja-alemanes-detenida-falsificacion-visas-extranjeros-n801921.html
    abc.com.py/nacionales/hallan-laboratorio-de-documentos-falsificados-1253594.html

    Wir sind schon alle sehr erstaunt.
    Nicht das es genug schlechtes zu hören gab, eine Krähe hackt der anderen ja kein Auge aus
    ABER bei Einwanderungshelfern ist das komplett anders.

  3. Na, das ist ja ein Ding. Aber ich selber habe fuer uns, 3 Personen, bei Bettina Mueller unsere Einwanderungspapiere erledigen lassen…..habe vor 5 Jahren pro Person den “normalen” Preis von 800 Dollar oder Euro bezahlt und habe in kuerzester Zeit ordnungsgemaesse Dokumente erhalten. Was da der genaue Grund ist weshalb nun diese Razzia ist mir nicht bekannt. Aber so wie ich kenne ich auch genuegend andere Personen die mit ihrer ausgezeichneten Arbeit sehr zufrieden waren und Inhaber von voellig legalen Cedulas etc. sind. Allerdings leben wir auch in Paraguay und hatten unsere vollstaendigen erforderlichen Dokumente aus Deutschland mitgebracht, alles in internationaler Form, ueberbeglaubigt und legalisiert von der Botschaft von Paraguay. Wir wuenschen Bettina und Lutz viel Glueck

  4. wir können weder über Bettina noch über Lutz etwas negatives berichten. Wir sind 2005 hier angekommen, unsere Papiere bekamen wir in der üblichen Zeit. Natürlich leben wir seit 2005 hier, unsere Papiere waren in Ordnung, bis auf meine Geburtsurkunde, die war in tschechischer Sprache, da hat die Übersetzung etwas gedauert.
    Bettina und Lutz haben uns in all den Jahren immer geholfen, ohne sie wären wir oft aufgeschmissen gewesen, deshalb können wir das einfach nicht glauben. Wir wünschen beiden, dass sie schnell wieder zu Hause sind, dass sich alles als ein Irrtum heraus stellt, aber egal wie, wir mögen die beiden.

  5. Das ist ja wirklich ein Ding. Ich bin zwar nicht persönlich von ihr betroffen, aber viel von ihr gehört (was darf ich in einem Forum nicht schreiben).
    Ich hatte einen anderen Einwanderungshelfer und der war auch um knapp die Hälfte billiger.
    Ich hatte alle erforderlichen Dokumente überbeglaubigt mitgebracht.
    Soweit habe ich die Cedula Permanente dann nach über einem Jahr auch legal und ohne weitere Zahlungen erhalten.
    Es hatte mich nicht gestört, dass der Arzt das Gesundheitsattest ohne Untersuch ausgestellt hat, das wäre dann nicht mein Problem gewesen.
    Aber einen Tipp: Geben Sie nie die Papiere in die Hände dieser “Gestoren” (Einwanderungsberater). Diese möchten die Papiere, welche sie aus D.A.CH mitgebracht haben bis zum Schluss bei sich behalten. Damit werden Sie aber erpressbar. Machen Sie sich die Arbeit und gehen jedesmal die notwendigen Papiere kopieren und nehmen sie die originale stets wieder auf sich. Und nehmen Sie sich die Zeit zu warten. Auch müssen Sie mehrmals die Aufenthaltsgenehmigung bei der Migration verlängern lassen (alle drei Monate). Sagen Sie einfach auf “noch nicht fertig”: “Ok, dann komme ich in drei Monaten wieder.”.
    So ganz auf Deutsch wird es Ihnen kein Gestor oder Beamteter der Migration sagen, dass man mehr Geld erwartet, damit es schneller gehen soll. Markieren Sie stets Ihre “Zero tolerancia” (Null Toleranz auf Korruption).
    Ich hoffe, dass die Verhaftung von Frau Müller diese Berufsgattung aufschreckt und sie ihre Machenschaften aufdecken, denn sie bekommen mit 500 bis 1.000 Euro schon genug Heu. Aber irgendwer muss ja die Papiere für alle diese – welche Dreck am Stecken haben, und trotzdem ihre Aufenthaltsgenehmigung erhalten – geholfen haben…

    1. Hallo Architeuthis dux,
      dein Beitrag ist mehrfach falsch und könnte anderer ERHEBLICH verwirren deswegen bedarf es der Richtigstellung in einigen Punkten basierend auf der Sach u. Rechtslage von heute.
      1:Die Originaldokumente verbleiben ist zum Abschluss des Verfahrens bei der DGM dort ist es nicht möglich nur die Kopien dort zu lassen. Nach Abschluss der Verfahrens und der Ausgabe der Permanenten dort gibt der Einwanderungshelfer (ich jedenfalls mache dies so) alle Originale zurück die nicht für die Beantragung der Cedula benötigt werden. Nur das Führungszeugnis wird doch noch im Original benötigt.
      2:Es ist nicht richtig das Mann alle 90 Tage zur DGM muss um seinen Aufenthalt verlängern zu lassen, die was früher so jetzt nicht mehr!
      3:Wenn “Mann” die ganzen Kosten für die diverseren nötigen Schritte zusammenrechnet bleibt dem Einwanderungshelfer in der Tat etwas -aber nicht sehr viel- übrig.
      4:Ob die Kunden früher Dreck am Stecke hatten oder noch haben wissen wir Einwanderungshelfer nicht. Wenn das Führungszeugnis sauber ist (nur rechtskräftige Verurteilungen sind darin enthalten)und der Interpolauszug neutral (heist ohne weltweite Fahndung via Interpol)dann deutet kein Dokument der Erde auf ein etwa noch laufendes Straf- oder Ermittlungsverfahren im Heimatland hin.
      5:Im konkreten Fall weis ich nicht was genau gelaufen ist aber du hast dies zu grundsätzlich gemacht darum die Klarstellung.

  6. Irgendjemand wird da wohl eine (private)Rechnung mit Bettina offen gehabt haben die uns alle aber eigentlich nichts angeht. Ich selbst habe meine Papiere nicht mit Ihr gemacht und mache auch diese Dienste die Bettina anbietet. Unzufriedene Kunden gibt es immer wieder – auch mit verursacht durch die sehr undurchsichtige Arbeit der DGM wo Anträge oft monatelang liegen bleiben. Laut Ihrem Mitarbeiter im Telefonat von vorhin ist an allen Vorwürden nichts dran und alles nimmt seinen gewohnten Gang. Ich hoffe das die Medien auch dieses genauso rasch verbreiten wie die Ereignisse des heutigen Morgens..

  7. nur weil man 500 – 1000 Euro an Bettina bezahlt hat hat niemand Dreck an Stecken!! Schmeissen Sie nicht alle in einen Topf in den sie vielleicht selber gehoeren!! Bettina war sehr hilfreich und hat ausgezeichnet gearbeitet….und wir haben uns endlose Laufereien und Wartereien ersparen koennen. Ihre Preise hat sie vorher genannt…und wir haben sie akzeptiert statt hinterher zu meckern. Wir brauchten uns absolut nicht mit Geld wegen dreckiger Weste hier “einkaufen”! Das moechte ich mal klarstellen! Wir brauchten uns keine Cedula erschwindeln mit Exta-Geld. Es war nur einfach bequemer fuer uns…und nach 4 Monaten hatten wir unsere LEGALEN Cedulas. Sicher gibt es genuegend schwarze Schafe die einen Teil ihrer Papiere nicht beibringen koennen wie z. B. polizeiliches Fuehrungszeugnis da mehr als “bekleckert”…. und sich diese dann “erkaufen” muessen. Aber diese schwarzen Schafe erkaufen sich dann nicht nur Cedulas oder Fuehrerscheine…sondern sogar an anderen Stellen Berufstitel die es in ganz Paraguay gar nicht gibt. Papier ist geduldig….und erwartete “Opfer” reisen genuegend ein um sich dann von solchen linken Typen auch noch gruendlich ausnehmen zu lassen. Mal sehen wann DIESE mal vor den Kadi kommen!! Zeit waere es ja langsam….. Und anzumerken ist das hier ohne etwas “Schmiergeld ” gar nichts geht….und schon gar nicht schnell. Bettina und Luz….IHR SEID DIE BESTEN!!! Lasst euch nicht fertig machen!!!

  8. Bis auf den Indianerhäuptling Kazike waren alle zufrieden mit der Arbeit der Frau Müller.
    Einwanderungshelfer = EWH.
    Das Problem von Müller und Niescher liegt bei der Anfertigung von Dokumenten, die die Flüchtlinge (vor was und von wo immer) bei der Einreise nicht beibringen konnten. Mit schmutzigen Führungszeugnissen oder Problemen mit dem USA Finanzamt bekommt man/frau eben keine Permanente und Cedula.
    Lesen sie das Original:
    abc.com.py/nacionales/hallan-laboratorio-de-documentos-falsificados-1253594.html
    In der ABC steht,
    “Die Polizei sagte, das Paar wäre Teil eines Netzes von Dokumentenfälschern.
    Personen die Fälschungen brauchten haben dann einen Vorschuss von US $2.000 bezahlt;die Gesamtkosten betrugen $10.000 bis $15.000, je nach Herkunft der Person. Die Betrüger sind Bürger der Vereinigten Staaten, Kanada und Deutschland.

    Das Paar ist mit Sicherheit nicht der typische Fall der EWH.
    Die EWH sprechen die hiesige Sprache, kennen die Behörden, wissen wann man/frau wohin zu gehen hat UND ersparen dem Migranten zig Fahrten nach ASU, zum Teil mit Übernachtung.
    Aber weil viele Immigranten aus DACH, Kanada und USA das alles nicht wissen, und auch nur ihre eigene Mundart sprechen, BRAUCHEN sie die EWH. Und die EWH arbeiten bis auf wenige Einzelfälle gut. Den wenn sie schlecht arbeiten, haben sie in Zukunft keine Kunden mehr.

  9. Ich verstehe gar nicht, warum man einen Einwanderungshelfer benötigt. Ich wohne seit über acht Jahren in Südamerika und habe weder in Paraguay, noch in Argentinien oder Brasilien oder Bolivien einen Immigrationsantrag gestellt. Ich bin mit einer Bolivianerin verheiratet. Bei Polizeikontrollen lege ich meinen Reisepass vor und die Geburtsurkunde meines Sohnes, der in Paraguay geboren wurde….. oder in Argentinien, die Geburtsurkunde meiner Tochter, die in Argentinien geboren wurde usw.

    Gemäß UN-Kindermenschenrechtskonvention darf natürlich ein paraguayisches Kind in Paraguay leben …… und mit seinen Eltern, auch dann, wenn keine Immigrationsantrag gestellt wurde…… Alle Rechte für das Kind! Dafür reicht auch eine Vaterschaftsanerkennung nach Par. 1592 Nr. 2 BGB oder eine Adoption (von der ich aber Abrate, weil genauso bürokratisch, wie die Einwanderungsformalitäten)……… Liebe Männer, geht lieber ins Bett! ….. und vergeudet Eure Zeit nicht bei Behörden.
    – See more at: http://wochenblatt.cc/nachrichten/paraguayischer-pass-in-sechs-monaten/24585#sthash.5afmt8iV.dpuf

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