Wahre und ermahnende Worte

Asunción: Nach dem gestrigen Mordanschlag veröffentlichte die Partei “Patria Querida“ – “Geliebtes Vaterland“ ein Schreiben, in dem sie die Lage der Nation aktuell grob umreißt – nicht ganz ohne Kritik für den Staatschef.

“An den Kandidat Horacio Cartes

Die Unsicherheit macht sich im ganzen Land breit

Heute attackierten Auftragsmörder zwei Personen in der Hauptstadt, vor zwei Tagen wurde ein Großvater und sein Enkel in Caaguazú entführt, vor einigen Monaten nahm eine Verbrecherbande ganz Ciudad del Este in Besitz und seit mehreren Jahren hält eine bewaffnete Gruppe im Norden des Landes nicht nur die einige Menschen als Geisel, sondern auch deren Chance auf eine friedliche Zukunft.

Nicht nur die EPP, sondern alle Typen von Mafia oder skrupellose Banden die Banken ausrauben, Autodiebe oder minderjährige Diebe überschwemmen die paraguayische Gesellschaft mit einer alarmierenden Passivität, Herr Kandidat.

Der Grund weswegen die nationale Verfassung anordnet, dass sie Präsident sind und nicht Kandidat, hat mit der Verteidigung der Sicherheit aller Paraguayer zu tun und bedarf dass sie sich mit deren Problemen auseinandersetzen und nicht mit den Problemen ihrer Wahlkampagne.

Den Herrn Präsident Horacio Cartes bitten wir für 2017 dass es er es nicht unterlässt die Sicherheitsorgane und die Staatsanwälte unseres Landes mit einer echten Analyse zu überprüfen. Ohne politischen Willen können wir nicht die Sicherheit des Landes zurückgewinnen, die als permanente Unsicherheit angesehen werden kann. Es ist wichtig in einem kurzen Zeitraum spürbare Resultate vorweisen zu können, nur dann wurden die richtigen Befehle gegeben. Dem Kandidat Horacio Cartes bitten wir die Leitung der Wahlkampagne an den abzugeben, der dafür zuständig ist und dass sie als Präsident der Republik zurückkehren, das Amt, für das sie gewählt wurden“.

Wochenblatt / PPQ

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2 Kommentare zu “Wahre und ermahnende Worte

  1. Eben alles irgendwie und immer sehr undiszipliniert, chaotisch und egoistisch. So wird Paraguay niemals aus dem Status „Dritte Welt-Land“ heraus kommen. Aber vermutlich will das Paraguay und seine Menschen auch gar nicht.

  2. erinnert irgendwie an das Kolumbien Ende der 80 er…..kann man bald neue Folgen “ Narcos“ in Paraguay drehen…passt irgendwie alles….Drogenproblem, Auftragsmorde, Guerillera Problem und Kohle geile Politiker die nur wegschauen

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