Zensus 2022: Solche Fragen müssen Sie beantworten

Asunción: Die Volkszählung findet am 9. November 2022 statt. Viele Gerüchte ranken sich um den Zensus und bieten Nahrung für Verschwörungstheoretiker oder Skeptiker. Sehen Sie selbst, was für Fragen gestellt werden.

Zuerst einmal zum Hausbesuch. Hereinlassen müssen Sie die Interviewer nicht, ein Gespräch an der Eingangstür des Grundstücks reicht aus, um die Fragen zu beantworten.

Die Volkszählung, auch “Zensus“ genannt, findet nach 10 Jahren wieder einmal in Paraguay statt. Ziel der Zählung ist es, möglichst genau zu erfassen, wie viele Menschen im Land leben. Außerdem geht es auch darum, Veränderungen in der Bevölkerung zu erfassen und die Bevölkerungsstatistik zu bereinigen. Denn über die Jahre schleichen sich immer wieder kleinere Fehler in die Daten der Behörden ein: Menschen ziehen um, vom Land in die Stadt oder umgekehrt, andere versterben, neue Bürger werden geboren. Dadurch wird im Laufe der Zeit die Statistik ungenauer.

Was wird beim Zensus abgefragt?

In einer kurzen Befragung werden neben Angaben zur Person – also beispielsweise der Name, der Wohnort, das Geschlecht – abgefragt. In weiterführenden, längeren Interviews werden außerdem Fragen zur Haushaltsgröße, zu Beruf und Ausbildung gestellt. Der Musterfragebogen ist hier auf der Seite des Zensus einsehbar.

Derzeit gibt es 7.353.038 Menschen, die die paraguayische Bevölkerung ausmachen. 65% kommen aus städtischen Gebieten und 35% leben in ländlichen Zonen.

Zusammen mit der nationalen Volkszählung wird es eine Erhebung der indigenen Bevölkerung geben, deren derzeitige Bevölkerung in etwa 125.000 Menschen beträgt, die in 19 ethnische Gruppen aus fünf Sprachfamilien verteilt sind.

Die nationale Volkszählung wird unter anderem Aspekte wie Armut, Zugang zu Grundversorgung wie Wasser oder Energie, Nahrung, Bildungsniveau, Zugang zu Technologien wie Telefon oder Internet und weitere Punkte erfassen.

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5 Kommentare zu “Zensus 2022: Solche Fragen müssen Sie beantworten

  1. @Wochenblatt: Ihr seid ein Käseblatt – ja, ich meine das abwertend.

    Ihr selbst serviert die Bestätigung für alle Skeptiker und Verschwörungstheoretiker! Eine Volkszählung im eigentlichen Sinn ist das offensichtlich nicht mehr!

    Diesmal – nach bereits diversen Artikeln – habt Ihr sogar den Fragebogen (der zuvor bereits unter den Kommentatoren geteilt) angefügt. Aber habt Ihn ihn auch einmal überflogen? Vielleicht ist Eure Hoffnung dass diesen keiner aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse liest/versteht!? Etliche Abschnitte geben berechtigten Anlass um den Absichten des Ganzen zu zweifeln!

    Außerdem ist die Begründung für die Notwendigkeit ein Offenbarungseid! Nur weil Behörden ihrer Funktion nicht gerecht werden, müssen 43 Mio. USD zusätzlich vom Steuerzahler finanziert werden um Fehler zu bereinigen? Das würde ja bedeuten, dass die Daten (zum Glück ist das tatsächlich nicht in allen Bereichen der Fall) bereits vorliegen, nur an einer Verbesserung des Datenmanagements hat sich seit Jahrzehnten nichts verbessert. Wenn schon, so könnte man das Geld eventuell nachhaltiger einsetzen?

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  2. Der Link, den das Wochenblatt angibt, führt zum Fragebogen von 2002, also hierzu, 3 Seiten Mist:
    https://www.ine.gov.py/microdatos/documento/1/2002/37/Boleta%20Censal%202002.pdf
    Hat sich wohl keiner mehr angeguckt.
    Tolle Leistung! Link zum aktuellen von 2022 fehlt.

  3. Die Fragen auf den Bogen für den Zensus gehen weit über alles hinaus, was m.E. die Regierung zu interessieren hat.
    Die wollen z.B. wissen, aus welchem Material das Haus gebaut ist, was es für einen Fußboden hat, wieviele Zimmer es hat und zu welchem Zweck diese genutzt werden.
    Es interessiert sie auch, ob man einen Generator hat, wieviele Autos/Motos/LKW, usw.
    Wozu um alles in der Welt muss eine Regierung das wissen?
    Und warum, zum Teufel, wollen die wissen, welche Elektrogeräte ich habe?
    Sie wollen wissen, wieviele Celulares es im Haushalt gibt, ob man PC, Laptop, Tablet, Flachbildfernseher, Equipo de Sonido, Mikrowelle, Gas- oder Elektroher/ – ofen, usw. besitzt.
    Warum wollen die all das wissen?
    Und anonym ist der Fragebogen natürlich nicht.
    Denn alle Haushaltsmitglieder müssen mit vollem Namen und Cedulanummer eingetragen werden.
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    Das ist alles, aber sicherlich keine ganz normale Volkszählung!
    Um das zu erkennen muß ich kein Schwurbler, Verschwörungstheoretiker oder Aluhutträger sein.
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    Nur Menschen, die ihr Gehirn bereits in der staatlichen Wäscherei abgegeben und dort vergessen haben, können sich einreden lassen, daß eine Regierung all diese Daten nicht missbrauchen wird.
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    Woher wissen wir denn, daß unter den Befragern nicht welche die Bögen abfotografieren, um sie dann an Interessierte zu verkaufen?
    Die Einbrecher können dann schön methodisch anhand der Listen die Gegenstände, die auf den Bögen angekreuzt sind, auswählen und abholen.
    Denn sie wollen auch noch ganz genau wissen, wieviele der Bewohner arbeiten gehen und wieviele im Haus übernachten.
    Damit die Einbrecher wissen, bei wem sie wann sturmfreie Bude haben!?

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  4. Heute Freitag aufgestanden, festgestellt ist erst Dienstag

    Das ist aber auch ganz normal, dass die Beatmeten und Behördeten vom Beatmeten- und Behördetenhüüüüsli irgendwelche substantivierte Adjektive tüfteln und dem Volk verkaufen. Schließlich muss er das alles auch freiwillig bezahlen.
    “Volkszählung”. Klingt doch gut. Die zählen, wie viel Volk es hat. Auch wenn es nur ein 100-stel, ein Bruchteil der Fragen betrifft.
    Da gibt es noch eine ganze Reihe, ja, ganze Bücher voll könnte man schreiben, was die Beatmeten und Behördeten vom Beatmeten- und Behördetenhüüüüsli alles für beschönigende Ausdrücke erfunden haben. Das nennt sich: »Die Macht der Worte«.
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    Volkszählung: Wir dürfen von Gesetzeswegen nicht die TK-Anbieter fragen, wie viel Kleinvieh ein iTelefon besitzt. Deshalb nötigen wir das Kleinvieh, freiwillig an der »Volkszählung« zu partitionieren zu müssen. Dann wissen wir das auch. Oder wir sind zu blöd. Oder beides.
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    Impfung: Langzeitloch nicht im Sinne vom Hypokrates erforschte ∞-fach-GVO-Nanopartikel-Botenstöffchen-Präventivmedizin-Pimpungs-Versuchsreihe am Menschlein, der sein Fressi-Fressi selbst besorgt, sein Bettchen selbst mistet und gar nebst der ∞-fach-GVO-Nanopartikel-Botenstöffchen-Präventivmedizin-Pimpungs noch selbst die Mobilität bezahlt. Und die Inserate bezahlt vom Hauptbeatmetenhüüüüsli in den TA-Käsemedien natürlich auch, damit das 9.-Class-Journalistchen der TA-Medien auch nicht der Sozialversicherungen auf der Tasche liegen muss.
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    Knockdown: Erpressung, Freiheitsberaubung, gewerbemäßiger Betrug, Stigmtisierung, Ausgrenzung, Verlochung von Milliarden Steuergeldern uvm.
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    Booster: siehe Impfung, einfach ein wenig nachgebastelt.
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    Islamischer Terrorismus: Willkürliche Überwachung des potenziell terroristisch veranlagten unbescholtenen Bürgers, Verhinderung von Sozialfällen aufgrund Arbeitstherapie, Verlochung von Milliarden Steuergeldern, um eine Nadel im Heuhaufen zu finden.
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    Identitätskontrolle: Schönes Wetter, um aus dem Beatmeten- und Behördetenhäuschen mal raus ein wenig frische Luft schnappen, um ein paar Jugendliche mit Kabelbinder zu fixieren und mit ihren iTelefonen ein wenig Roblox zu spielen.
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    Demonstrationsauflösung: Tyranisieren der Bevölkerung, insbesondere Jugendlichen, mittels Dampfreiniger, CO-Gas (Tränengas), Gümmischrot, Elektroshock uvm.
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    Den Rest der im amtlich bewilligten Behälter angeordneten, beschönigenden substantivierten Adjektive – der ganze Bände füllt – erspare ich Ihnen an dieser Stelle.
    Langsam wird es halt auch im Paraafric immer zivili- und yankeesierter. Aber was willste machen. Die Macht der Worte wird immer perfider. Ganze Heerscharen von Beatmeten und Behördeten vom Beatmeten- und Behördetenhüüüüsli beschäftigen sich einzig damit, neue beschönigende Wörtchen zu erfinden.

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