Cartes vertraut darauf die finanzielle Krise des Landes zu bewältigen

Asunción: Der Präsident der Republik, Horacio Cartes, sagte dass er zuversichtlich ist wenn es darum geht den staatlichen Geldmangel zu überwinden, der sich durch verspäteter Lohnzahlungen immer mehr profiliert. Er bestätigte, dass derzeit Veränderungen vorgenommen werden, dass die Einnahmen steigen werden und bat im gleichen Atemzug ihm das nötige Vertrauen dafür entgegenzubringen. In Bezug auf interne Streitigkeiten der Colorado Partei erklärte er nur, dass es ihm in erster Linie um das Land geht.

Cartes versucht eine Art finanzielle Disziplin gesetzlich geregelt zu bekommen, damit wieder ein Gleichgewicht aus Einnahmen und Ausgaben entsteht. „Wichtig ist, dass alle verstehen müssen, dass es jetzt nicht anders geht und dass der Moment für Erhöhungen kommen wird, jedoch erst wenn Gelder dafür vorhanden sind“, unterstrich er.

Sein Ministerkabinett bat er ebenfalls sparsam mit dem vorhandenen umzugehen und auf keinen Fall deswegen Niedergeschlagenheit an die Angestellten zu transmittieren.

Nach der Amtsübernahme wurde ein Großteil der staatlichen Institutionen auf Herz und Nieren geprüft und dabei chronischer Geldmangel festgestellt, der es manchmal nicht mehr erlaubt die Löhne bis Ende des Jahres zu zahlen. Neben kriminellen Delikten, die dazu sicherlich beigetragen haben, trägt eine fehlende Disziplin der staatlichen Ämter ebenso daran schuld.

(Wochenblatt / Abc)

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1 Kommentar zu “Cartes vertraut darauf die finanzielle Krise des Landes zu bewältigen

  1. Von den Ministerien angefangen bis hin zu den einzelnen Kommunen und staatlichen Betrieben fehlen nicht manipulierbare Computerprogramme für Einnahmen und Ausgaben die von einer Finanzaufsicht überprüft werden können. Das wäre ein Anfang in die richtige Richtung um den Geldfluss in dunkle Kanäle Einhalt zu gebieten.