Die Angst der Paraguayer und Einwanderer

Erst gestern gab der Politiker Carlos Núñez ein Statement ab über die Ära von dem ehemaligen Diktator Stroessner. Er behauptete, damals wäre die Lage in Paraguay wesentlich sicher gewesen als heute. Stimmt das auch wirklich?

Núñez will den Kommunisten den Garaus machen und wehrt sich dagegen, dass die Colorado Partei nichts oder wenig gegen die Unsicherheit im Land unternimmt. Sie hat die Wurzeln aus der Zeit von Alfredo Stroessner.

Ernesto Bauer, ein Kolonist aus Carlos Pfannl, ist ebenfalls der Ansicht, dass es unter der Diktatur mehr Sicherheit im Land gegeben hätte als zur jetzigen Zeit. „Es gab wenig Überfälle. Man konnte auf Nacht jederzeit nach Hause kommen, ohne Angst. Heute bin ich froh, wenn meine Hunde mich begrüßen, dann weiß ich, es ist alles in Ordnung“, sagte er.

Das ist kein Einzelfall. Sogar viele Paraguayer sind dieser Ansicht. „Stroessner war ein Diktator, keine Frage, aber es herrschte Ordnung, Disziplin und vor allem Sicherheit“, sagte Walter Peralta, der in der Nähe der Kolonie Independencia wohnt. Er fügte an, es stimme was Núñez gesagt hätte.

„Unsere Häuser blieben Tag und Nacht unverschlossen. Was sollte passieren? Keiner der Nachbarn oder Fremde wollten uns bestehlen“, erklärte Peralta.

Es gibt immer noch genug Bereiche in Paraguay, dort kann man seine Häuser unbeaufsichtigt lassen ohne “Gefahr im Verzug“. Nun aber, nachdem der Einflussbereich der Terrorgruppe und selbsternannten paraguayischen Volksarme EPP sich anscheinend immer weiter ausdehnt haben alle Angst.

Paraguayer, die im Einklang der Gesetze arbeiten und Einwanderer haben Angst. Alle sperren nun ihre Häuser zu und bringen Fenstergitter an. Wie geht es wohl weiter?

Quellen: Wochenblatt, ABC Color

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5 Kommentare zu “Die Angst der Paraguayer und Einwanderer

  1. die frage ist doch: wieso muss man in einer diktatur leben um sicherer zu sein? wenn eine sogenannte demokratische regierung wirklich für sicherheit sorgen wollte wäre dies auch möglich. aber leider ist es so, dass diese elenden schmarotzer welche sich politiker nennen, keinerlei interesse daran haben, dass die bevölkerung in sicherheit leben kann.

    1. Natuerlich muss es nicht unbedingt eine Diktatur sein, aber leider bietet die Demokratie zu viel Platz fuer Dummkoepfe.
      Wenn ich den Namen Demokratie hoere wird mir immer uebel. Das ist der groesste Schwachsinn ueberhaupt. Schaut, in den USA behauptet man haette eine Demokratie, dabei ist dies der groesste Polizeistaat dieses Planeten. Wollt ihr da leben wo euch die Armee weltweit ohne Prozess warum auch immer verhaften kann? Ist das gelebte Demokratie?
      Traeumt schoen weiter…….ach ja, bleibt locker….

  2. Auch diese Regierung kann für die Bürger Sicherheit schaffen,nur sie will es nicht.Weil sich so die kurrupte Klickre sich leichter sie Taschen füllen kann. Sie lassen sich von der Polizei bewachen und leben in Sicherheit1
    Natürlich war bei Strössner ruhe, wer auffiel ob Politisch oder Verbrecher verschand in einen schönen Lager!
    So bekommt man auch Ruhe nicht jeder manns Sache. Na ja,oh la la!

    1. Bei Stroessner war es nur ein bisschen Korrution, heutzutage sind ja bereits die Strassenreiniger korrupt….noch Fragen?

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