Ciudad del Este: Einen gewaltigen Schrecken erlebten eine Frau und ihre Tochter, als sie an der Leichenhalle des Regionalhospitals von Ciudad del Este vorbeigingen: Sie trafen auf ein Paar, das dort völlig schamlos Sex hatte. Die Frau schnappte sich ihre Tochter und rannte sofort weg.
Die Situation zerrt an den Nerven von Patienten, Familienmitgliedern und Ärzten. Sie beklagen, dass das Krankenhausgelände durch die Präsenz von Obdachlosen und Drogenabhängigen zum „Niemandsland“ geworden sei.
Laut einer Beschwerde, die dem Medium „La Clave“ vorliegt, versammeln sich diese Gruppen nachts in der Leichenhalle oder in den Containern des Jugendbereichs „Ñangareko“. Dort konsumieren sie Drogen, trinken Alkohol und nutzen die Räumlichkeiten sogar als Toilette oder Motel.
Die Zeugin, die aus Angst vor Repressalien anonym bleiben möchte, gab an, einmal einen völlig nackten Mann gefunden zu haben, der sich in der Leichenhalle wusch.
Darüber hinaus beklagen die Angehörigen der Patienten den eklatanten Sicherheitsmangel. Da das Krankenhaus über kein Wachpersonal verfügt, müssen sie die Nächte in den Fluren verbringen – schutzlos jeder denkbaren Situation ausgeliefert.
Das medizinische Personal gab an, bereits mehrere offizielle Schreiben eingereicht zu haben, bisher jedoch ohne jegliche Antwort. Auch die Polizei wurde um mehr Präsenz gebeten, doch diese rücke nur aus, wenn konkrete Diebstähle gemeldet werden, hieß es.
Wochenblatt / Extra















