Ein armseliges Schmiergeld
Caaguazú: Für 5.000 Guaranies an Schmiergeld ist es anscheinend möglich eine Verkehrskontrolle mit schweren Lastwagen zu umgehen. Nicht einmal Motorradfahrer ohne Helm oder Kennzeichen kommen so “billig“ davon.
Caaguazú: Für 5.000 Guaranies an Schmiergeld ist es anscheinend möglich eine Verkehrskontrolle mit schweren Lastwagen zu umgehen. Nicht einmal Motorradfahrer ohne Helm oder Kennzeichen kommen so “billig“ davon.
Mbocayaty: Die Caminera im Departement Guairá geht gegen freilaufende Rinder vor. An der Fernstraße 8, Blas Garay, wurden einige eingefangen. So sollen Verkehrsunfälle vermieden werden.
Luque: 11 Hektar wurden von Indigenen in Zárate Isla bei Luque gewaltsam besetzt. Sie verteidigen das Areal mit Macheten, Pfeil und Bogen. Richter, Staatsanwälte und die Eigentümerin sind machtlos.
Paso Yobai: Die Stimmung in der Stadt, im Departement Guairá, ist angespannt. Ein Grundstücksbesitzer prangert die Invasion und eine Abholzung auf seinem Privatgelände an.
Asunción: Ein kontinuierlicher Aufwärtstrend hat sich in den letzten Tagen bei den Fleischpreisen abgezeichnet. Grund dafür ist der heutige Tag der Arbeit. Anscheinend ist auch ein Tag der Unternehmer.
Asunción: Das berühmte Hotel Excelsior hat eigene Regeln aufgestellt. Vor allem soll das Vorhaben den Gästen zugutekommen. Andere regen sich aber darüber auf.
Loma Plata: Mit einer traditionellen Sportveranstaltung wird die mennonitische Kolonie ihren 90. Jahrestag feiern. Das Motto dabei lautet: Integration zwischen den Kulturen und Generationen.
San Bernadino: Sandra Pagliaro von der Essap traf eine ungewöhnliche Aussage im Hinblick auf die Wasserprobe in San Bernadino. Sie sagte, es gäbe keinen Grenzwert bei den Cyanobakterien im Trinkwasser.
General Diaz: Der Landwirt Herminio Valdez ist nur einer von Tausenden von Einwohnern in Ñeembucú, den das Schicksal hart traf. Die Natur spielte allen einen Streich. Nun wissen sie nicht weiter. Viele Landwirte stehen vor dem Nichts.
Ayolas: Wie schon so oft können freilaufende Rinder eine tödliche Gefahr darstellen. Gestern Abend überlebten zwei Frauen den Zusammenstoß mit viel Glück. Es hätte schlimmer ausgehen können.
Ypané: Es kann blitzschnell gehen, dass man zum Opfer eines Raubüberfalls wird. Besonders Unternehmer sind mehr gefährdet. Auch Überwachungskameras helfen nur wenig.
Asunción: Der Finanzminister und möglicher Präsidentschaftskandidat für 2018, Santiago Peña, nahm wohlklingende Worte in den Mund. Paraguay kann sich keine Armut leisten. Die Realität schaut anders aus.
Ayolas: Gustavo Segovia Dávalos war Projektleiter von dem binationalen Wasserkraftwerk Yacyretá. Er warnt vor irreparablen Folgeschäden, vor allem durch einen Missbrauch der Nutzung aus Argentinien.
Asunción: Das Magazin Foreign Policy hatte behauptet, dass es angeblich Verbindungen zwischen Politikern, Cartes und der Hisbollah geben soll. Der israelische Botschafter in Paraguay, Peleg Lewi, nahm dazu aber kaum Stellung.
Arroyito: Es ist nun sicher, dass neue Mitglieder der EPP gestern in Arroyito zuschlugen. Sie warnen alle Landwirte vor weiteren “Eingriffen in die Natur“, sonst würde die “revolutionäre Gerechtigkeit“ wieder eingreifen.
Asunción: Das klare Wetter eignet sich besonders den Nachthimmel in Paraguay zu beobachten. Noch dazu ist die Internationale Raumstation ISS über Paraguay sichtbar. Die Beobachtungszeiten liegen in den frühen Abendstunden.
Asunción: Mittlerweile haben es Räuber nicht mehr so einfach in Paraguay. Die Opfer wehren sich immer mehr, noch dazu kommen oft Nachbarn zu Hilfe. Trotzdem war die Situation heute Nacht prekär.
San Bernardino: Nach einer Trinkwasseranalyse von dem staatlichen Anbieter Essap gab die Generaldirektion für Umwelt und Gesundheit eine Warnung heraus. Toxische Stoffe und Aluminium wurden, unter anderem, gefunden.
Pozo Hondo: Katastrophale Zustände herrschen anscheinend auf einem Marinestützpunkt im Chaco. Die Schwierigkeiten dauern schon Monate an. Wer dort Dienst schiebt, muss improvisieren können.
Encarnación: Der Schmuggel von Hühnern und Eiern aus Argentinien nimmt kein Ende. Die Kontrollen wurden zwar verschärft, aber das bringt nur wenige Erfolge. Zumindest ein raffiniertes aber unzweckmäßiges Versteck eines Schmugglers wurde entdeckt.