Eine zeitgemäße Schlangengrube
Asunción: Während andere Länder Demokratie leben scheint es in Paraguay langsam vorbei zu sein mit dem Willen des Volkes. Eine beispiellose Kampagne bricht auseinander.
Asunción: Während andere Länder Demokratie leben scheint es in Paraguay langsam vorbei zu sein mit dem Willen des Volkes. Eine beispiellose Kampagne bricht auseinander.
Río Verde: Nachdem vor wenigen Tagen die versuchte Entführung zweier minderjähriger Mennoniten die Zone in Aufruhr versetzte und eine neue Sicherheitsdebatte anstieß, durchsuchte die Polizei erfolgreich einige Häuser der Umgebung. Drei Personen wurden verhaftet.
Luque: Nachdem ein Schweizer beim Heimflug unrechtmäßig zur Kasse gebeten wurde, erklärte der Flughafendirektor, dass es noch mehr von dieser Sorte geben soll. Eine Privatisierung des Flughafens würde Abhilfe schaffen.
Luque: Ein schweizer Eidgenosse brachte ans Tageslicht, was schon viele Fluggäste stillschweigend über sich ergehen ließen. Er wurde von Zöllnern genötigt Geld zu zahlen, um seinen Weg gehen zu können.
Asunción: Die 15 Jährige, die als Hausmädchen von ihrer Chefin gezwungen wurde eine Chlorlösung zu trinken, wird weiterhin medizinisch behandelt. Sie kann sich weder ernähren noch sprechen.
Asunción: Das Ministerium für öffentliche Bauten (MOPC) plant für dieses Jahr unter anderem die Ausschreibung für die Verdopplung der Fahrspuren der Ruta 1 zwischen Acceso Sur und der Stadt Carapeguá.
Berlin: Zwei Besitzer mehrerer Sicherheitsdienste, die unter anderem für die Sicherheit von Flüchtlingen zuständig waren, wären bald selbst zu Flüchtlingen mit Ziel Paraguay geworden. Eine Verurteilung wegen Zahlung von Bestechungsgeld kam dem zuvor.
Capitán Miranda: In dem beschaulichen Ort unweit von Encarnación werden die Nutzer der Ruta 6 nicht nur betrogen, sondern auch erhöhter Gefahr ausgesetzt. Wieder einmal spielt Geld eine Rolle.
Pedro Juan Caballero: Eine Frau wusste sich nicht recht zu helfen, als sie ihre 15-jährige Angestellte mit ihrem Ehemann in flagranti erwischte und griff zu einer unüblichen Methode, damit sich dies nicht wiederholt.
Mbuyapey: In der Stadt im Departement Paraguarí gibt es unter den Gläubigen diverse Konflikte zu lösen. Ein strenger und sparsamer Pfarrer sowie ein Kind des verstorbenen Vorgängers bereiten Probleme.
Asunción: Zwei Länder, zwei verschiedene Ideologien und zwei verschiedenen Präsidenten haben zumindest eine Gemeinsamkeit, den Weg in eine Diktatur.
Asunción: Eine öffentlich-private Allianz für den Neubau eines Flughafens steht besonders bei Gewerkschaftern in der Kritik. Aber auch finanziell macht es anscheinend keinen Sinn. Vom Plan wird jedoch nicht abgewichen.
Asunción: Wie schon vor zwei Tagen vermutet, ließ Jalil Rachid heute verlautbaren, dass er zurück zur Staatsanwaltschaft geht. Politische Differenzen mit Minister Tadeo Rojas werden angenommen. Rachid leugnet dies.
Encarnación: Die Stadtverwaltung greift gegen Müllsünder an den Stränden hart durch. Die ersten Delinquenten wurden mit empfindlichen Geldstrafen belegt.
Asunción: Am heutigen Freitag übergaben Vizepräsident Juan Afara und ANR Parteipräsident Pedro Alliana der Wahljustizbehörde Listen mit über 350.000 Unterschriften, die eine Wiederwahl fordern.
San Lorenzo: Ende des vergangenen Jahres gewann Juan José Rivas einen Geländewagen bei einer Verlosung in einem Shoppingcenter. Kurz darauf wurde sein Los annulliert. Er wandte sich an die Glücksspielkommission und bekam Recht zugesprochen.
Caacupé: Ein Losverkäufer und Hobbyradfahrer wurde seit vergangenem Samstag vermisst und am letzten Montag tot aufgefunden. Da es sich nicht um eine natürliche Todesursache handelte, begann die Polizei zu untersuchen.
Pedro Juan Caballero: Die vier verantwortlichen Männer für den Doppelmord am vergangenen 2. Januar in der Hauptstadt wurden heute nahe der brasilianischen Grenze verhaftet.
Ciudad del Este: Ein Medizinstudent der in der Stiftung Tesãi angestellt war weigerte sich die Liste für die Wiederwahl von Horacio Cartes zu unterzeichnen und wurde zwei Stunden später entlassen.
Asunción: Einst eine der prestigeträchtigsten Straßen der Hauptstadt, hat sie heute nur noch eine untergeordnete Wichtigkeit. Parkplätze sind Mangelware und Verkäufer und Geldwechsler schrecken eher Touristen ab.