Perfekte Aussichten für Paraguay
Asunción: Das Blatt in der Fleischkrise durch das Nachbarland Brasilien hat sich gewendet, Irland änderte seine Haltung gegenüber dem Mercosur. Es könnte immense Vorteile für Paraguay bringen.
Asunción: Das Blatt in der Fleischkrise durch das Nachbarland Brasilien hat sich gewendet, Irland änderte seine Haltung gegenüber dem Mercosur. Es könnte immense Vorteile für Paraguay bringen.
Horqueta: Der Innenminister Tadeo Rojas besuchte heute die Familienangehörigen von Felix Urbieta, der von der selbsternannten paraguayischen Volksarmee EPP entführt wurde. Ebenfalls sprach er mit der Frau von Edelio Morinigo, der ebenfalls ein Gefangener der EPP ist.
Ybycuí: Zur Feier des Jahrestags in Ybycuí kam es zu einem schweren Eklat. Im Rahmen der Festivitäten ist an Kinder und Erwachsene rohes Fleisch zum Verzehr angeboten worden. Die Gemeindevertreter verharmlosen das Geschehen.
Asunción: Luis Pettengill, von der paraguayischen Fleischkammer, ist besorgt. Irland beantragte, alle Importe aus dem Mercosur in die EU von Rindfleisch zu stoppen. Für Paraguay könnte das enorme Folgen haben.
Asunción: Die Frühaufsteher werden sich freuen, auch die Schüler, Lehrer und andere Arbeitnehmer. Sie müssen ab Montag nicht mehr im Dunkeln aus dem Haus, es dürfte dann schon etwas dämmern.
Asunción: Einer Kooperative der Nationalpolizei droht die Schließung. Durch eine Misswirtschaft sind mehr als 43 Milliarden Guaranies an Schulden angehäuft worden. Die Incoop griff ein.
Asunción: Wer keine oder wenig Bildung bekommt ist anfälliger in den Bereich der Kriminalität abzurutschen. Entweder ist das Vorhaben “gewollt“ oder sogar geplant, nur die “Elite“ zu fördern.
Fuerte Olimpo: Das historische Fort Bourbon steht kurz vor dem Verfall. Eigentlich ein touristisches Ziel und Bastion der nationalen Souveränität. Aber der Zahn der Zeit hat seine Spuren hinterlassen.
Obligado: Mehr als 1.650 Absolventen kann die landwirtschaftliche Schule San Benito vorweisen, 162 Auszubildenden sind im Moment dort am Lernen. Landlose Bauern wollen dem ein Ende setzen. Nun gehen die Verantwortlichen in die Offensive.
Asunción: Nicht nur Umweltorganisationen prangen den illegalen Kahlschlag in Paraguay an, sogar das Nationale Forstinstitut Infona ist davon überzeugt. Die Zahlen sind erschreckend. Gestern war der Internationale Tag des Waldes.
Asunción: Mehr als 14.000 Unternehmen sind vom Institut für soziale Sicherheit (IPS) bei Informconf eingetragen worden. Sie haben keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlt.
Asunción: Die Presse in Paraguay hat keinen leichten Stand, insbesondere wenn nicht “regierungskonform“ berichtet wird. Auch wir bekamen dies in der einen oder anderen Form schon zu spüren.
Luque: Die Agenten vom Nationalen Anti-Drogensekretariat (Senad) und Beamte am Flughafen Silvio Pettirossi waren wachsam. Sie stellten mehrere Uhren der Marke Rolex in Schachteln sicher, die Kokain enthielten.
Asunción: Auch wenn die “braune Brühe“ aus den Wasserhähnen der Nutzer von Asunción nicht sehr gut ausschaut ist sie anscheinend trinkbar. Ludovico Sarubbi, Präsident der Essap, beruft sich dabei auf neue Analysen.
Asunción: Seit gestern gilt die Tariferhöhung vom staatlichen Stromversorger ANDE und sie dürfte wohl Bestand haben. Mehrere Proteste halfen nicht viel. Nun denken einige Branchen über eine Preiserhöhung bei ihren Produkten nach.
Caacupé: Doña Asunción Valdez ist 61 Jahre alt und Witwe. Sie fordert Gerechtigkeit für den Tod von ihrem Mann und ihrem Sohn, mehr noch, sie fordert die Todesstrafe. Die Beschuldigte soll ungestraft bleiben, denn sie hat angeblich politische Beziehungen.
Asunción: Mit der Genauigkeit einer Schweizer Uhr beginnt mehr als drei Jahre nach der Wahl eines Präsidenten der Republik von Paraguay das Bestreben an der Macht zu bleiben. Das Vorhaben ist in der Endphase, aber es verstößt gegen die Verfassung.
San Ignacio: An jeder Ecke versuchen sich Einwohner mit dem Verkauf von Speisen über Wasser zu halten, das gelingt nicht immer. Entscheidend ist gute Qualität und Erfinderreichtum. Kabure, eine gedrehte Chipa über Holzkohle, findet immer mehr Anhänger.
Lambaré: Das Strafgericht in Lambaré, unter dem Vorsitz von Hugo Camé, musste eine richtungsweisende Entscheidung im Fall von Notwehr treffen. Zwei Motochorros wurden von Eduardo Pastor Recalde gejagt und getötet.
Campo 9: Die Polizei in Juan Eulogio Estigarribia (Campo 9) sucht weiterhin fieberhaft nach Mittätern im Fall des ermordeten Mennoniten Wilhelm Hildebrand Friesen. Sie bittet die Bevölkerung der Zone um Mithilfe.