Mehr als 1.000 Häuserdächer zerstört
Das Unwetter gestern Abend traf Paraguay mit voller Wucht. In Asunción wurden mehr als 30 Bäume entwurzelt. Weitere Departements im Süden des Landes melden ebenfalls große Schäden.
Das Unwetter gestern Abend traf Paraguay mit voller Wucht. In Asunción wurden mehr als 30 Bäume entwurzelt. Weitere Departements im Süden des Landes melden ebenfalls große Schäden.
Wer hätte das gedacht? Zumindest die Direktorin der Behörde für Gesundheit und Arbeitshygiene vom Gesundheitsministerium (Digesa) warnt vor Blei. Paraguay ist auf einer schwarzen Liste der Länder, die weiterhin bleihaltige Farben und weitere toxische Elemente verwenden.
Es hatten schon einige versucht, das Vorhaben in die Tat umzusetzen. Ernst Giesbrecht (ANR), ehemaliger Bürgermeister von Loma Plata und nun Walter Stöckl (PLRA). Alle scheiterten.
Nichts ist unmöglich, das trifft überall auf der Welt zu, aber noch mehr in Paraguay. Insbesondere wenn es um Recht und Gerechtigkeit geht.
Wer glaubt, er sei frei von Fehlern, irrt sich wohl. Insbesondere die, die nie etwas arbeiten, machen keine Fehler, andere umso mehr. Das kann beim Wetter auch passieren.
San Ignacio: Die Polizei hat anscheinend einen der mutmaßlichen Täter bei einem Angriff und anschließender Vergewaltigung einer Mennonitin festgenommen.
Es schaut nicht gut aus. Anscheinend trifft Paraguay heute ein Unwetter gewaltigen Ausmaßes. Mittlerweile treffen die ersten Bilder aus den südlichen Departements ein.
Im Süden Paraguays hat das Unwetter gestern Abend große Schäden hinterlassen. Mehrere Departements waren betroffen. Vielerorts sind die Einsatzkräfte noch beim Aufräumen.
Der neue Innenminister wurde von Horacio Cartes ernannt. Er betonte, nicht “die Hände aller schütteln zu wollen, sondern seine Arbeit zu machen“. Das erste Ziel sei es, die Motochorros zu bekämpfen.
Heute ist Allerheiligen. Die Friedhöfe stehen im Mittelpunkt, aber auch diejenigen, die in Paraguay ermordet wurden oder durch Unfälle ums Leben kamen. Deutsche, Schweizer, Österreicher, Mennoniten und andere Ausländer sind darunter.
Bella Vista: Auf der Estancia Puerto Italia, die von der Firma Vanguardia S.A. verwaltet wird, passieren seltsame Dinge. Holz wird illegal geschlagen und Mitarbeiter mit dem Tode gedroht.
Es gibt immer wieder Sprüche wie “der schlimmste Feind, den Sie im Ausland haben können, ist der Deutsche an sich“. Das könnte auch auf Paraguay zutreffen.
Minga Porá, Departement Alto Paraná: Ein deutschstämmiger Brasilianer soll heute erschossen worden sein, als er mit dem Traktor der Feldarbeit nachging. Schon am Samstag starb ein weiterer Landwirt ebenfalls in Alto Paraná.
Die Nationalpolizei verstärkt ihre Präsenz auf den ganzen Friedhöfen im Land. Der Okkultismus hat in den letzten Jahren an diesen Orten immer mehr Anhänger in Paraguay gefunden. Schon seit Freitag läuft die Operation.
Der Colorado Abgeordnete Tadeo Rojas wurde vom Staatspräsidenten Horacio Cartes zum neuen Innenminister ernannt. Er ersetzt Francisco de Vargas. Am Samstag wurde der liberale Minister de Vargas in dem Parteitag der Colorado Abgeordneten abgesetzt.
Heute soll es in Paraguay noch sehr warm bleiben. Aber schon am Nachmittag, laut der Direktion für Meteorologie, kann es zu gelegentlichen Schauern mit Gewittern kommen. In der Nacht und morgen trifft Paraguay aber wieder ein neues Sturmsystem.
Paso Yobai: Lucio Pérez, vom Radiosender Babilonia 97,7 FM aus Paso Yobai, Guairá, fand gestern deutliche Worte zu dem Thema Motochorros und der wachsenden Gewaltbereitschaft in Paraguay. Auch politische Themen griff er auf.
Loma Plata: Gestern kam es, etwa 80 Kilometer nördlich der Stadt, zu einem schrecklichen Verkehrsunfall, bei dem ein Sattelzug der Marke Volvo und ein Toyota Hilux beteiligt waren. Zwei Menschen starben, fünf wurden verletzt.
Alte Holzkonstruktionen bei Brücken in Paraguay verschwinden zunehmends. Sie werden durch Stahlbetonbrücken ersetzt. Ob diese wirklich haltbarer sind sei dahingestellt. Manche stürzen schon vor der Eröffnung ein.
Sicherlich gibt es immer wieder spektakuläre Ereignisse in Paraguay die nicht alltäglich sind. Diesmal sogar positiv, in Itaipú. Erst zum dritten Mal dieses Jahr kam es zu so einem sicherlich sehenswerten Schauspiel.