36 Infizierte mit Covid-19 haben die Ausgangssperre verletzt

Asunción: Während die Repressalien bei den Kontrollen für die Ausgangssperre im Land die meisten Bürger zwingen, zu Hause zu bleiben, haben 36 Infizierte mit Covid-19 die Quarantäne verletzt und sind in die Öffentlichkeit gegangen.

Covid-19: Selbstmord oder Mord?

Caaguazú: Die Staatsanwältin Norma Concepción Salinas untersucht einen mysteriösen Todesfall, bei dem das Opfer eine 33-jährige Frau ist. Sie soll an Covid-19 erkrankt gewesen sein und es ist unklar ob es sich um Mord oder Selbstmord handelt, nachdem ein Revolver neben der Leiche gefunden wurde.

Covid 19: Das Militär hilft den Wärtern im Zoo

Asunción: Nachdem die Direktorin des Zoos in Asunción davor gewarnt hatte, dass Tiere in ihrer Einrichtung wegen der Ausgangssperre durch Covid-19 verhungern könnten, hilft jetzt das Militär den Wärtern bei der Fütterung und anderer täglich anfallender Arbeiten.

Scharfe Kritik wegen der schlechten Ausarbeitung von Dekreten bei der Ausgangssperre

Asunción: Die Kongressabgeordnete Kattya González sparte nicht mit scharfer Kritik wegen der Ausarbeitung der neuesten Dekrete bei der Ausgangssperre, die von Präsident Mario Abdo Benítez unterzeichnet wurden.

Der neue Coronavirus Covid-19: Das Wochenblatt fragt nach – Teil 2

Asunción: Um die zahlreichen Beiträge zu dem Thema weiter zu bündeln hier eine weiter Teil. Sollten Sie unseren Wochenblatt Recherche-Artikel zum Thema Coronavirus mit Punkt 1 bis 5 noch nicht gelesen haben, so können Sie ihn hier nachlesen.

Wie zerbrechlich wir finanziell sind!

Asunción: Der Vizepräsident des Club of Executives von Paraguay, Luigi Picollo, verfasste folgende Zeilen zur wirtschaftlichen Lage in Paraguay, die exklusiv und nur im Wochenblatt veröffentlicht werden.

„Besonders schwere Weltwirtschaftskrise wird erwartet“

Washington: Die Menschheit muss sich nach Ansicht von Weltbank und Internationalem Währungsfonds auf (IWF) eine globale Wirtschaftskrise erheblichen Ausmaßes einstellen. Grund dafür ist die Covid-19 Pandemie.

Neue, gelockerte Ausgangssperre tritt ab Ostermontag in Kraft

Asunción: Ab dem 13. April gilt die Verlängerung der totalen Ausgangssperre, die jedoch einige sinnvolle Ausnahmen vorsieht. Da die Pandemie kein nationales Problem ist, sondern international, hängt eine Aufhebung der Restriktionen auch von den Nachbarnationen ab.

Covid-19 Erkrankte unter “beaufsichtigter“ Zwangsisolation

Asunción: Erkrankte an Covid-19 sollen an “bestimmte Orte“ gebracht werden und dann dort unter “beaufsichtigter“ Zwangsisolation stehen, es sei denn es erfolgt eine Überweisung ins Krankenhaus.

Das Coronavirus kennt keine Straßensperren

Villarrica: Wie zu erwarten war können massive Straßensperren, die in der Hauptstadt von Guairá durchgeführt werden, das Coronavirus nicht aufhalten. Jetzt ist hier der erste Fall aufgetaucht.

Chipa aus dem Tatakua

Felix Perez Cardozo: Die Chipa schmeckt besser gebacken aus einem Tatakua. Aber auch andere Speisen, wie Pizzas, Aufläufe und Fleischgerichte gelingen aus dieser Art von Ofen am besten. Gestern war Hochkonjunktur für diese Art von Zubereitung im ganzen Land.

Private Hilfsleistungen funktionieren besser als staatliche Beihilfen

Kolonie Independencia: Das Notfallsekretariat SEN hat haufenweise Probleme, das Förderprogramm an die Begünstigten auszuzahlen. Private Initiativen scheinen der bessere Weg zu sein.

Das Coronavirus lässt die Masken fallen

Caacupé: In der Karwoche finden verschiedene Gottesdienste, wenn auch hinter verschlossenen Türen der Kirchen, statt. In einer Predigt in der Basilika von Caacupé übte Bischof Ricardo Valenzuela scharfe Kritik und erwähnte, dass das Coronavirus jetzt die Masken vieler fallen lasse und so ihr wahres Gesicht… weiter lesen

Das Hilfsprogramm der Regierung erweist sich als Desaster

Asunción: Das Hilfsprogramm der Regierung über das Nationale Notfallsekretariat (SEN) verzögert weiterhin die Unterstützung der gefährdeten Sektoren. Das Ziel ist es, 330.000 Familien zu erreichen, aber es ist nicht bekannt, wann. Das Desaster wird immer größer.

30.000 Lehrer auf der Straße

Asunción: In Folge der Krise durch das Coronavirus und die damit verbundenen Schulschließungen könnten bald 30.000 Lehrer auf der Straße stehen. Eltern von privaten Bildungseinrichtungen wollen die Gebühren nicht mehr bezahlen und somit drohen Schulschließungen.

Schamlos betrogen?

Asunción: Gerne erinnern wir uns an die Ausführungen der Senatorin, weswegen man sie nicht feuern dürfte und der ein oder andere meinte sicherlich, dass sie ja eventuell Recht hat und nicht so hart über sie gerichtet werden sollte. Das jetzige Detail schlägt alles Dagewesene.

Probleme aber auch Lösungen gibt es viele

Coronel Bogado: Die Stadt an der Ruta VI, die unter anderem für seine Chipas bekannt ist, die dieses Jahr nicht gut verkauft werden, hatten eine Idee, um den Menschen zu helfen die es wirklich nötig haben.

Die Mennoniten zeigen sich sehr solidarisch

Colonia Manitoba: Obwohl ihnen selbst untersagt ist zu arbeiten, was kein positives Panorama ermöglicht, zeigen sie in dieser schweren Stunde Solidarität mit ihren Mitmenschen und spornen damit andere an Gleiches zu tun.

Gefängnisrevolten nicht mehr ausgeschlossen

Asunción: Um auf eventuelle Straftaten durch Gefängnisinsassen vorbereitet zu sein, die wegen der totalen Schließung angedroht wurden, werden nun Arbeitsgruppen von Staatsanwälten gebildet, die gegensteuern sollen, im Falle es wird notwendig.

Wie sieht die Zukunft nach der ersten Covid-19 Welle aus?

Asunción: Infektologen dieser Welt haben verschiedene Ansichten wie das öffentliche Leben in Zukunft aussehen soll. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam – Einschränkungen, wenngleich auch von verschiedener Dauer und Unterbrechungen.