Brunnengräber: Ein riskanter Job
Yasy Cañy: Brunnengräber gibt es noch viele in Paraguay. Alle riskieren ihr Leben auf der Suche nach Wasser.
Yasy Cañy: Brunnengräber gibt es noch viele in Paraguay. Alle riskieren ihr Leben auf der Suche nach Wasser.
Karcha Bahlut: Das “Grüne Museum“, ein Projekt der Erhaltung und Aufwertung indigener Kulturen, das von der italienischen Botschaft in Paraguay durchgeführt wird, feiert seine ersten Früchte mit dem Besuch ausländischer Touristen.
Asunción: Die plötzlichen Temperaturschwankungen (kalte Umgebung am Morgen und heiße am Nachmittag) löst bei Asthmatikern und Allergikern eine Atemnot aus. Der Winter hat noch nicht begonnen, aber die Krankenhäuser sind jetzt schon voll mit Patienten.
Asunción: Ob für die eigene Tasche oder die Chefs spielt keine Rolle. Der umsichtige Fahrer in Asunción wird permanent zur Kasse gebeten, stets ohne offiziellen Zahlungsbeleg.
Filadelfia: Gleich zu Beginn muss gesagt werden, dass die Ayoreo aus Paraguay, die letzte isoliert-lebende Volksgruppe Amerikas* außerhalb des Amazonas ist. Das macht sie zu etwas ganz Besonderem.
Asunción: Der Cartes-Flügel bekam nicht die Stimmen zusammen, damit die Kündigung des Präsidenten akzeptiert werden kann. Vor seiner Ankündigung wurde ihm mehrfach versichert, dass die Stimmen vorhanden sind.
Asunción: Nachdem tausende Tonnen brasilianisches Rindfleisch ohne Erlaubnis nach Paraguay importiert wurden, entließ man nun auch den Leiter der nationalen Tierhygienebehörde Senacsa.
Asunción: Dreihundert Polizisten sperren den Bereich um den Kongress ab, wo heute um 10:30 Uhr über den Rücktritt von Präsident Cartes entschieden werden soll. Die Angst vor Ausschreitungen ist groß.
Caazapá: Das Recht scheint mit Füßen getreten worden zu sein, als ein angeblicher Motorraddieb nicht ins Gefängnis musste, sondern unter Hausarrest gestellt wurde.
Asunción: Laut eigenen Aussagen der Gesetzgeber sind nur 19 der 23 nötigen Senatoren dafür den Rücktritt von Cartes zu akzeptieren. Damit bleibt er weiter im Amt und erfährt gleiches Schicksal wie vor 10 Jahren Nicanor Duarte Frutos.
San Lorenzo: Die Möglichkeiten Kredite zu beantragen sind heutzutage vielseitig. Per Telefon wurde von einer Frau eine Anfrage gemacht. Nach der Bestätigung ging sie zum Geld abholen und wurde verhaftet.
Asunción: Allen Regierungen, denen es gelang die Diktatur zu erhalten, haben eher eine faule politische Situation an den Tag gelegt. Politik und öffentliche Angelegenheiten drehen sich in einer stinkenden Kloake, angetrieben von den höchsten Rängen der Macht.
Yaguarón: Nachdem Alex Heiki Willer seine Freiheit zurückgewonnen hatte, sagte er, dass dies die schwierigsten Tage seines Lebens gewesen seien und er endlich aus dem Albtraum erwacht sei.
Itauguá: Schon die ersten Ansätze bei dem Ausbau der Fernstraße 2 “Mcal. Estigarribia“ bei Itauguá zeigen deutlich, dass es an Weitsicht und einer korrekten Planung fehlt. Büßen dafür müssen alle Verkehrsteilnehmer, die auf der Strecke zirkulieren.
Asunción: Präsident Horacio Cartes hat beschlossen, auch den Preis für den gewöhnlichen Diesel ab dem 1. Juni freizugeben, nachdem diese Vorgehensweise beim Benzin schon erfolgte. Ob der Preis von Diesel dann “explodieren“ wird, bleibt abzuwarten.
Fuerte Olimpo: Die Gesundheitseinrichtungen sind im Chaco teilweise prekär. Der neu gewählte Präsident, Mario Abdo Benitez, begleitet von seinem Gesundheitsminister, Dr. Julio Mazzoleni, versucht die Nöte der Chaco-Bewohner zu verstehen.
Asunción: 23 + 41 ist die magische Zusammensetzung der Mehrheit, die Präsident Cartes benötigt, damit sein Rücktritt offiziell wird und seine Karriere als Senator beginnt. Doch es tun sich Probleme auf.
Fernando de la Mora: Rubén Alejo Azambuja (60) wurde wegen Mordes zu 30 Jahren Haft, plus fünf Jahren Sicherheitsverwahrung, verurteilt. Die Familienangehörigen haben Angst vor seiner Rache hinter Gittern. Schon einmal hat der Verurteilte jemand umgebracht.
Kolonie Independencia: Wer die sportliche Herausforderung sucht, sollte am Lauf-Wettbewerb Ultra-Trail Guarani 2018 teilnehmen. Start und Ziel ist im Ortsteil Melgarejo der eingangs erwähnten Kolonie.
Villarrica: Das Militär zollt Respekt vor einer einzigartigen Frau, die jahrelang, bei Wind und Wetter, Soldaten mit Kräutern, Tee und Lebensmitteln versorgt.