Sprengstoffexperten müssen Granaten entschärfen
Es kam die vergangene Nacht zu einem Anschlag auf den Radiosender 570 AM. Dabei fanden Experten mehrere Handgranaten auf dem Dach, die nicht explodierten. Nun wurden die umliegenden Anwohner evakuiert.
Es kam die vergangene Nacht zu einem Anschlag auf den Radiosender 570 AM. Dabei fanden Experten mehrere Handgranaten auf dem Dach, die nicht explodierten. Nun wurden die umliegenden Anwohner evakuiert.
Eigentlich müsste alles klar sein. Drei Urteile von dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte sind gesprochen worden. Noch dazu hat die UNESCO eine Resolution herausgegeben. Die Wirklichkeit schaut anders aus.
Es ist immer noch nicht ganz vorbei im Fall der Familie Eisen. Die Gegner kämpfen noch vor Gericht. Nun soll angeblich eine Geldstrafe in Höhe von 10 Millionen Guaranies ausgesprochen werden während die Einnahmen mehr als eine Million US Dollar betrugen.
Erst vor Kurzem wurden zwei Motorradbanditen, sogenannte “motochorros“ zu hohen Haftstrafen verurteilt. Das Beispiel sollte eigentlich Schule machen. Denn Strafen schrecken ab. Nun aber wollen Organisationen einen anderen Weg einschlagen.
Wer ein heißes Eisen anfasst kann sich Finger verbrennen. Das musste die Redaktion der Zeitung La Jornada aus Ciudad del Este zu spüren bekommen. Ihr Verlagshaus wurde in der vergangenen Nacht beschossen.
Wenn jemand überfallen wird ist das schon schlimm genug. In diesem Fall wurde das Opfer auch noch angeschossen und schwer verletzt. Die Täter entschuldigten sich. Das Gericht griff aber hart durch. Es verhängte die Höchststrafen für beide Angeklagten.
Geld zieht immer und überall. Vor allem aber wollen es auch Verbrecher haben. Wer größere Summen von Geldinstituten abhebt sollte unbedingt Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Unter dem Codenamen Operation Condor operierten in den 70er- und 80er-Jahren die Geheimdienste von sechs lateinamerikanischen Ländern. Mittlerweile kommen immer mehr Details über Verschwundene an das Tageslicht. Einige werden aber wohl nie identifiziert.
Elvio Benitez, der eigentlich die Rechte der armen Landwirte verteidigen soll, führt diese aber anscheinend hinters Licht. Er soll noch nie eine Hacke oder Machete in der Hand gehaben, erzählen seien früheren Nachbarn.
Geld zu verdienen ist schwer, es auszugeben umso einfacher. Wenn aber Leute Geld verschenken ist das in Paraguay auch etwas Einzigartiges. Der Event fand natürlich großen Anklang.
Paraguay ist im Fieber der Monarchie. Eine Prinzessin verzaubert die Massen und begeistert aber auch die politischen Größen im Land. Sie bekam heute den Schlüssel zur Hauptstadt überreicht.
Auch ehemalige Politiker sind sich ihres Lebens nicht mehr sicher. Zwar war die politische Karriere des Ermordeten als Stadtrat beendet, aber möglicherweise holt einen die Vergangenheit immer wieder ein.
Vor genau sieben Jahren war es soweit. Eine Zeitung, die Nachrichten aus Paraguay in deutscher Sprache verbreitet, wurde ins Leben gerufen. Der Gründer dachte wohl kaum, dass es bis zum heutigen Tage Bestand hätte, noch dazu mit dauerhaftem Erfolg.
In einer Demokratie sollen alle Einwohner mitbestimmen können. Ob dies nun auch immer der Fall ist, sei dahingestellt. Zumindest der Beginn einer direkten Bürgerbeteiligung bei Schwerpunktthemen ist wohl ein Novum für paraguayische Verhältnisse.
Der landwirtschaftliche Sektor erlebt nicht mehr den Boom der vergangenen Jahre. Wer schon viel hatte wollte immer mehr. Nun aber müssen wohl kleinere Brötchen gebacken werden.
Der Winter in Paraguay ist bald vorbei und auch hier gehen viele Menschen einem besonderen Hobby nach. Sie legen einen Garten an oder widmen sich den Sträuchern und Kräutern. Aber der Event dürfte eine Bereicherung für alle Interessierte in dem Sektor sein.
In der Nähe der Mennonitenkolonie Bergthal, Campo 9, im Departement Caaguazú, wurde ein Soldat tot aufgefunden. Er war seit dem vergangenen Wochenende vermisst. Es dürfte sich um eine Hinrichtung gehandelt haben.
Ein Geschäftsmann aus Ciudad del Este wurde angeblich bestohlen. Die Summe soll 55.000 US Dollar betragen. Im Zuge dessen nahm die Polizei zwei Tatverdächtige fest und durchsuchte deren Wohnungen.
Rinder auf Weiden sind in Paraguay ein gewohntes Bild. Meistens sind sie harmlos. Auf Straßen, insbesondere bei Nacht, können sie aber zur tödlichen Gefahr werden.
Nun ist endlich soweit. Ein Märchen könnte wahr werden. Prinzessin trifft Staatsoberhaupt oder sogar ihren Prinzen? Wie dem auch sei, es wird auf jedem Fall so sein, dass eine Behauptung eintritt..