Nueva Mestre: Eine Geschichte über Betrug und Tod im Chaco

Villa Hayes: Nueva Mestre ist eine Kolonie, die zwischen 1993 und 1998 in Villa Hayes gegründet wurde. Angeblich wurden für die Durchführung des Projekts 14 Milliarden Guaranies investiert. Richtig fertiggestellt konnte das Vorhaben bis heute nicht.

Während andere feiern, unterrichtet sie am Wochenende

Asunción: Viele nutzen die Wochenenden zum Ausruhen und Filme schauen. Claudia Neumann (22) mag nicht die Ausnahme sein, aber sie organisiert ihre Zeit, um eine Gruppe von Jugendlichen zu leiten, die Kinder aus armen Siedlungen unterrichten.

Zehn Jahre in Haft wegen einer Äquivokation

Coronel Oviedo: Ein Mann von 34 Jahren saß 10 Jahre wegen eines Verbrechens hinter Gittern, welches er nicht beging. Sein Name und die Anfälligkeit von Fehlern im Justizsystem wurden ihm zum Verhängnis.

Die zahlreichen Köpfe der goldenen Hydra

Asunción: Vanessa Neumann, Mitverfasserin des Berichts: „Die zahlreichen Köpfe der goldenen Hydra“, bezichtigt Präsident Horacio Cartes als einen der größten Zigarettenschmuggler weltweit.

Auch im Departement Paraguarí wird Marihuana angebaut

Ybycuí: Der Ort und seine Umgebung sind eigentlich nur für den Nationalpark, Wasserfälle, eine Eisenschmelze und schöne Natur bekannt. Doch hinter den Kulissen agiert man auch anders.

90-jährige Deutschstämmige in Armut

Encarnación: Im Stadtteil Chaipé der Perle des Südens fehlt es an Glanz. Im Haus von Maria Schroch (90) wurde schon lange nichts mehr investiert. Es droht einzustürzen. Die Nachbarn rufen zur Hilfe auf.

USA bittet um Auslieferung von Nader Mohamed Farhat

Asunción: Nachdem vergangene Woche mehrere Hausdurchsuchungen in Ciudad del Este stattfanden und ein ausländisches Paar verhaftet wurde, stellten die USA einen Antrag auf Auslieferung.

Das Silber und weitere Legenden hinter dem Mythos von Villarrica

Villarrica: Nahe der Hauptstadt von Guairá kam es zu einem Fieber nach Silber. Noch weitere Mythen ranken sich um die Stadt. Viele sind ein Gerücht, einige sind aber wahr.

8.000 Beamte, aber nur ein Architekt

Asunción: Die Stadtverwaltung von der paraguayischen Hauptstadt hat Tausende von Angestellten. Jedoch gibt es nur einen Architekt, der die Situation in 120 Bildungseinrichtungen überprüfen kann.

Getrübte Arbeitsmoral nachvollziehbar

Asunción: Man stelle sich vor, ein Polizist verfolgt einen Dieb mit dem Streifenwagen und baut dabei einen Unfall. Soweit so gut. Wenn er jedoch dann für den Schaden aufkommen muss, ist sein Wille von vorherein getrübt.

Rätselhaftes Tiersterben aufgrund von mutmaßlicher Kontamination

Nueva Columbia: Mehr als 30 Tiere sind gestorben, viele erkrankt, durch eine sichtbare Kontamination von Silizium. Eine Fabrik in der Umgebung soll für das Tiersterben verantwortlich sein.

Paraguay eröffnet Botschaft in Jerusalem

Jerusalem: Als drittes Land nach den USA und Guatemala hat heute auch Paraguay seine Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegt. Vor einer Woche kam es nach der Eröffnung der US-Botschaft zu blutigen Unruhen im Gaza-Streifen.

Paraguay: Neue Suche nach Willi Wabnegg

Nationalpark Defensores del Chaco: Ab dem heutigen Montagmittag beginnt eine neue Suche nach dem vermissten Steirer Wilhelm Wabnegg. Insgesamt 15 Ayoreos suchen unter Koordination von Mennoniten.

Kälte in Paraguay für Obdachlose gefährlich

Fernando de la Mora: Die anhaltende Kältewelle ist für Obdachlose und Bedürftige gefährlich. Das Nationale Notfallsekretariat (SEN) steuert dagegen und hat eine Unterkunft eingerichtet.

Auschwitz-Überlebende erkannte Mengele in Asunción

Asunción: Im April 1965 betrat Todesengel Josef Mengele ein Uhrengeschäft nahe dem Hafen der Stadt und wurde von ihrer Eigentümerin Sonia Tauber, die Auschwitz überlebte, wiedererkannt.

Indert will Eintrittsgelder an touristischen Schauplätzen verbieten

Asunción: Das Nationale Institut für Landentwicklung (Indert) bringt ein Projekt auf den Weg, bei dem alle touristischen Schauplätze für die Bürger kostenlos zugänglich sein sollen.