“Der Angriff ist enorm“

Bahia Negra: Dr. Carlos Henrique, ein Landwirt, lebt in Alto Paraguay. Der Agronom berichtete über einen “enormen Angriff der Heuschrecken“ im nördlichen Chaco. Er bat um Unterstützung bei dem Begasen der Felder, das nur zögerlich erfolge.

Geburtstag in Gefangenschaft

Horqueta: Ein weiterer Entführter der EPP, Felix Urbieta, hat heute Geburtstag. Die Familie erklärte, sie kann die Lösegeldforderung noch nicht erfüllen und ist in Sorge über den Gesundheitszustand des Landwirts.

Ein totes Gesetz zum Wohle der Industrie

Asunción: Noch herrscht in Paraguay keine Wasserknappheit wie in anderen Ländern der Region, zum Beispiel in Bolivien. Aber die Kontamination schreitet voran und das Wassergesetz unter der Nummer 3.329 ist nicht durchsetzbar.

Eine Ikone vor dem Verfall

Lambaré: Touristische Ziele sind für Naherholungssuchende wichtig aber sie fördern auch den Fremdenverkehr. Leider werden viele vernachlässigt und verfallen mit der Zeit, so wie der Hügel in Lambaré mit seinem Wahrzeichen, einer Stele auf der Spitze.

Millionenklage gegen die ANDE

Asunción: Ein Geschäftsmann verklagt die ANDE auf Schadensersatz. Er unterstellt dem staatlichen Stromversorger grobe Fahrlässigkeit bei der Verlegung von Stromleitungen. Bis jetzt kam es noch zu keiner gütlichen Einigung. Beide Parteien geben nicht nach.

Wie ein Pulverfass

Coronel Oviedo: Am kommenden 25. Februar findet der Jahresparteitag der liberalen Partei in der Departementshauptstadt von Caaguazú statt. Dabei wird ein Modell festgelegt, welchem sich alle liberalen Gesetzgeber zu beugen haben.

Franz Wiebe soll bis Sonntag freigelassen werden

Río Verde: Nachdem fleißige Helfer der Mennonitenkolonie zum Verteilen der Lebensmittel aufbrachen, kam auch der Inhalt des Lebenszeichens von Franz an die Öffentlichkeit. Dabei unterstrichen die Entführer ihn bis Sonntag freizulassen.

Auftragskiller geriet selbst ins Visier

Ypejhú: An der Grenze zu Brasilien, im Departement Canindeyú, wurde gestern Cristino Velázquez tot in einer Zone aufgefunden, wo es nicht einmal Handyempfang gibt. Er soll unter anderem für den Tod des ehemaligen Bürgermeisters zuständig gewesen sein.

Mennoniten in Aktion

Río Verde: Noch ist kein Tag vergangen, nachdem die neue Forderung der selbsternannten paraguayischen Volksarmee (EPP) die Mennoniten erreicht haben und schon sind Lkw´s mit den Lebensmitteln unterwegs nach Canindeyú und Concepción.

Wenige Investitionen in die Infrastruktur und die Bildung

Asunción: Obwohl mehr als eine Milliarde US Dollar für infrastrukturelle Projekte genehmigt wurden, tritt Paraguay in dem Sektor immer noch auf der Stelle, das Land hat sich in dem Bereich noch eher verschlechtert. Bei der Bildung schaut es ähnlich aus.

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen illegaler Abholzung

Santa Rosa del Aguaray: Die Staatsanwaltschaft ermittelt in einem Fall von illegalem Waldschlag in großen Dimensionen. Insgesamt eine Fläche von 200 Hektar soll gerodet worden sein.

Straßen im Chaco unpassierbar

Concepción: Die Verbindungswege im Chaco sind zum Teil wieder unpassierbar. Betroffen ist vor allem die Umgebung in Pozo Colorado und die Region Oriental bei Concepción. Von Seiten der verantwortlichen Behörden passiert nicht viel.

10% mehr für die Lehrer und der Schulbeginn ist gesichert

Asunción: Nach Wochen der Unsicherheit kam es nun zu einer Vereinbarung zwischen der Regierung, bei dem die Beamten aus dem Ministerium für Bildung (MEC) profitieren. Der Unterricht kann wie geplant am Donnerstag beginnen.

Neue EPP Forderungen für Franz‘ Freilassung

Río Verde: Pünktlich zum Jahrestag von Franz Wiebe schickte die selbsternannte Paraguayische Volksarmee nicht nur ein neues Lebenzeichen sondern auch eine Forderung was mit den abgelehnten Lebensmitteln passieren soll.

David gegen Goliath

Colonia Tirol: Die deutsch-brasilianische Familie Raiter, die vom Favero Konzern mit falschen Hypoytheken in Höhe von 23 Millionen US-Dollar erpresst wurde, hat ihr Ziel erreicht. Agrosilo Santa Catarina S.A. hat seine Forderungen zurückgenommen.

“Die Mafia dominiert vor den Augen des Staates“

Juan de Mena: Eines der größten Distrikte im Departement Cordillera wird vom Staat vernachlässigt. Der örtliche Bürgermeister Julio César Antúnez (PLRA) ist besorgt über mafiaartige Strukturen vor den Augen des Staates. Die Präsenz der Polizei sei gering.

Aller Anfang ist schwer

Nueva Italia: Nachdem den Buslinien Nueva Italia S.A. und Ciudad de Guarambaré S.R.L. die Lizenz für die Personenbeförderung entzogen wurde, begann heute das Unternehmen San José Obrero mit seinem Dienst. Ein großes Polizeiaufgebot sorgte für Streckensicherung.

Während der Heiligen Messe Einbruch ins Pfarrhaus

Areguá: Die Täter kannten sich gut aus und nutzen die Gunst der Stunde während der Heiligen Messe. Sie brachen in das Pfarrhaus der Gemeinde Nuestra Señora de la Merced in Valle Pucu ein.

Wiebe hofft auf ein Geburtstagsgeschenk

Rio Verde: Nicht nur Franz Wiebe, der heute 18 Jahre alt wird, hofft auf ein Geburtstagsgeschenk seiner Entführer, auch die Familienangehörigen warten darauf und beten für seine Freilassung.

Missbrauchsfälle seit “Jahrhunderten“ in der katholischen Kirche

Caacupé: Monsignore Claudio Gimenez, Bischof der örtlichen Diözese, erklärte, dass die ganze Situation in der katholischen Kirche über den Missbrauch durch Kleriker sehr schmerzhaft sei. Er räumte ein, die Ereignisse kämen seit Jahrhunderten vor.