Paraguay: “Wir sind in höchster Alarmbereitschaft“
Es schaut nicht gut aus im Moment für politische Führungskräfte im Land. Die Justizministerin Carla Bacigalupo wurde entlassen. Kurze Zeit später auch der Direktor der Haftanstalt Tacumbú.
Es schaut nicht gut aus im Moment für politische Führungskräfte im Land. Die Justizministerin Carla Bacigalupo wurde entlassen. Kurze Zeit später auch der Direktor der Haftanstalt Tacumbú.
Am heutigen Abend wurde von mutmaßliche Mitgliedern der EPP ein Lkw und ein Erntegerät nahe Río Verde in Brand gesteckt. Zwei junge Männer wurden entführt. Einer von ihnen ist noch in der Gewalt der Entführer.
Eine deutsche Familie wurde gestern Abend in der Kolonie Independencia überfallen. Insgesamt fünf Unbekannte sollen an der Geiselnahme und dem Überfall beteiligt gewesen sein. Heute Morgen fand sie ein Angestellter.
Eine 23 Kilometer lange Verbindungsstraße zwischen den Städten 1° de Marzo und Arroyos y Esteros, im Departement Cordillera, sollte mit Spendengeldern aus Taiwan gepflastert werden. 10 Kilometer wurden fertiggestellt, der Rest fehlt immer noch. Sieben Jahre sind seitdem vergangen.
Die Lapacho Bäume blühen überall in Paraguay. Normalerweise tritt die Erscheinung erst im August oder September auf.
Holzbrücken in Paraguay sind gefährlich. Ein junger Mann wollte seine zukünftige Braut besuchen und stürzte auf dem Weg zu ihr von einer Brücke in den Fluss. Sein Leichnam fand man zwei Tage später, eingeklemmt und unter Wasser.
Es ist soweit. Mehrere Abgeordnete sind auf dem Weg, den staatlichen Energieversorger ANDE zu privatisieren. Dies soll die die Qualität der Stromversorgung verbessern und allen Verbrauchern zugutekommen.
Der ehemalige Präsident und derzeitige Senator der Frente Guasu (FG), Fernando Lugo, hob das historische Energieabkommen vor sieben Jahren mit Brasilien hervor. Dabei kritisierte er die Vorgehensweise der aktuellen Regierung.
Die Bevölkerung von Asunción, aber auch Besucher, haben es nicht einfach. Schon das normale Verkehrsaufkommen lässt sie schier verzweifeln, kommen dann noch Unfälle oder Straßenreparaturen hinzu, ist der Kollaps vorprogrammiert.
Die Administration der Mennonitenkolonie Bergthal im Departement Caaguazú steht unter Druck. Trotz juristischer Anordnung verweigern sie Einsicht in Kontobewegungen. Die Mitglieder vermuten keine guten Absichten dahinter.
Es gibt manchmal wenig Positives zu berichten über Deutschstämmige in Paraguay. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Je nachdem aus welchem Blickwinkel es man betrachtet, kann Paraguay sehr teuer sein. Wer in der Hauptstadt leben muss und Eigentum sucht, sollte sich folgende Zeilen sorgsam durchlesen.
Mehr als 10 Verletzte gab es bei schweren Ausschreitungen in Ciudad del Este. Ein Auto mit Brandbeschleunigern wurde sichergestellt.
Die Drohung über einen möglichen Terroranschlag auf das binationale Wasserkraftwerk Yacyretá, veröffentlicht durch die Zeitung Clarin, zeigt Wirkung. Auch der Bürgermeister von Ayolas meldete sich zu Wort.
Gestern wurde in der gefährlichsten Strafanstalt des Landes, Tacumbú, Dynamit entdeckt. Es sollte zur Detonation gebracht werden. Heute durchsucht ein starkes Kontingent von Polizisten das Gefängnis.
Wer hat Vorrang: Der Präsident oder ein Krankenwagen mit einem Verletzten? Ein Verkehrspolizist entschied sich für den Präsidenten, der Patient überlebte.
Die Reihenfolge der Überschrift könnte der Kolonie Independencia gerecht werden, denn der Fernsehsender SNT ist auch, zumindest bei der ersten Aussage, dieser Meinung.
Öffentliche Einrichtungen zu erreichen ist in Paraguay ein Desaster. Der Geschädigte ist immer der Kunde. Haben Sie schon einmal in kurzer Zeit Ihre Reklamation bei der ANDE oder Essap reguliert bekommen oder überhaupt jemanden ereicht?
Eine Tragödie hat sich in der Nähe der deutschen Kolonie Independencia abgespielt. Eine 20-Jährige starb acht Tage nach der Entbindung ihres Kindes.
Endlich sagt einer klare Worte. Das Institut für soziale Sicherheit (IPS) steht vor dem Bankrott. Die Schulden allein bei den Medikamenten betragen mehr als 700 Milliarden Guaranies.