Unter den prüfenden Augen des Präsidenten

Mariano Roque Alonso: Am gestrigen Samstag begannen die Bergungsarbeiten des Schiffs Paraguarí, welches in der Geschichte Paraguays einen wichtigen Platz einnimmt und erst jetzt bei Niedrigwasser geborgen werden konnte. Präsident Abdo war vor Ort.

Mit der Festnahme von González Daher kommt einiges ans Licht

Luque: Ramón González Daher scheint auch den eigenen Fußballklub als Geldwäschezentrale genutzt zu haben. Obwohl der Klub beim Fiskus riesige Gewinne meldete, konnte er kaum sein Personal bezahlen, von Investitionen will man gar nicht sprechen.

Chaco: Kontrollposten der Polizei attackiert und Kommissar erschossen

Loma Porã: Am Polizeikontrollpunkt Loma Porã im Departement Presidente Hayes wurde vergangene Nacht der Kommissar Arsenio González Herrera erschossen, vermutlich damit er keine Verstärkung ruft.

Cerro Tobati: Junger Brite stürzte beim Bergklettern ab

Tobati: Ein 19-jähriger Brite der den Cerro Tobatí gestern bestieg, stürzte vom Gipfel und wurde schwer verletzt. Er befindet sich im Notfallkrankenhaus in Asunción. Bergklettern kann man an vielen Stellen.

Vier Polizisten wegen Drogenplatzierung bei Unschuldiger verurteilt

Asunción: Am 11. Oktober 2016 platzierten drei männliche Polizisten bei einer jungen Frau 315 g Kokain im Auto um sie zu erpressen. Sie zückte das Telefon und zeigte alles an. Der Bumerang traf die Uninformierten selbst. Jetzt wurden sie zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.

In die Quere gekommen

Santa Rosa del Mbutuy: Am Donnerstagabend kam etwas ans Licht, was wieder einmal das beweist, was die Mehrheit der Bevölkerung von Uniformierten denkt. Leider gehen sie nie ihrer Arbeit nach und einer ist ihnen in die Quere gekommen.

Ramón Gonzalez Daher und Sohn Fernando hinter Gitter

Asunción: Alle Verhandlungen schlugen fehl. Hausarrest war das Ziel, was nicht erreicht werden konnte. Zu groß war das Risiko, dass beide Angeklagte ihre Opfer einschüchtern und von ihrer Aussage abbringen könnten. Ein Jahreswechsel hinter Gitter sollte in Betracht gezogen werden.

Paraguay erkennt neue bolivianische Regierung an

Asunción: So wie die Regierungen von Großbritannien oder auch den USA erkannte Mario Abdo die Interimspräsidentin Jeanine Áñez als Staatsoberhaupt an. Baldigst soll es in Bolivien zu Neuwahlen kommen.

Nicht verwunderlich

Asunción: Das Resultat der Kommission zum Itaipú Geheimvertrag ist, diplomatisch ausgedrückt, vielseitig. Zehn Mitglieder bündelten sechs verschiedene Versionen in einem Bericht. Je nach Partei sind diese gegensätzlich.

Manchen liegt Helfen im Blut

Luque: Als Zeichen seiner Großzügigkeit verlieh Ramón Gonzalez Daher sein Geld an die, die es brauchen konnten. Wer bei der Rückzahlung ins Stocken kam, wurde gnadenlos gejagt. Kein Wunder bei 100% Zinsen.

Wer braucht schon Wirtschaftswachstum wenn man eine Lohnerhöhung bekommt?

Asunción: Am gestrigen zweiten Sitzungstag im Abgeordnetenhaus zum Thema Haushalt 2020 siegte die Unvernunft. Die Vertreter der traditionellen Parteien gestatteten alle Lohnerhöhungen und bliesen die Summe auf. Die Opposition gewann zumindest etwas Aufmerksamkeit.

Der Ursprung allen Übels: Deutschen doch noch zu Recht verholfen

Mayor Otaño: Der Bürgermeister der Ortschaft in Itapúa, Pedro Chávez Rodríguez (HC) unterstützte nicht nur eine Landbesetzung bei einer deutschen Familie mit gefälschtem Titel, sondern bediente sich auch an Fonacide-Geldern, die für den Bau von Schulen vorgesehen waren.

Kriterien der Wahl eines guten Internet-Casinos

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Einfach nur lächerlich

Asunción: Als der damalige Abgeordnete Victor Bogado sein Kindermädchen als Sekretärin im Abgeordnetenhaus ein Posten besorgte, wunderte sich keiner. Parallel dazu wurde sie auch bei Itaipú untergebracht, womit sie ein Gesetz brach und mittlerweile verurteilt wurde.

Spürbarer Machtverlust in der Oberschicht

Luque: Der Bruder des Ex-Senators Óscar Gonzalez Daher, Ramón, sowie sein Sohn Fernando González Karjallo wurden heute nicht nur wegen Geldwäsche und illegaler Kreditvergabe angeklagt. Die Staatsanwaltschaft erließ zudem einen Haftbefehl gegen beide.

IWF Vertreter kritisiert die Verschwendung öffentlicher Gelder

Asunción: Bas Bakker, Leiter der Abteilung für die westliche Hemisphäre des internationalen Währungsfonds (IWF) zog es vor Klartext zu sprechen und nannte die Fehler der Regierung.

Jetzt kommt Unruhe auf

Asunción: Nachdem der Ex-Präsident des Abgeordnetenhauses, Miguel Cuevas rund 300 Angestellte mehr ins Parlament brachte, fehlte im Jahreshaushalt Geld für den Lohn der permanent Angestellten. Durch einen Zuschuss aus der Staatskasse sollte es gelöst werden.