Presse in Paraguay: “Wir leben gefährlich“

Asunción: Es gibt eine Presse in Paraguay, pro und contra ist sie für eine mögliche Wiederwahl des Präsidenten und der “illegalen“ Verfassungsänderung. Wer nicht “regierungskonform“ berichtet, lebt gefährlich.

Zwischen dem Reden und dem Handeln liegt das Meer

Madrid: Eingewanderte in Paraguay lästern oft über die Politik aus ihren Ursprungsländern, vor allem in sozialen Netzwerken. Das mag richtig sein, nur auf Reden müssen Taten folgen. Das geht wohl aus der Ferne kaum.

Vorbereitungen für eine Schwarze Messe

Pedro Juan Caballero: Aberglaube und christlicher Glaube liegen in Paraguay nahe beieinander. Karfreitag nächste Woche wird auch vielerorts für okkulte religiöse Feiern genutzt. Gräber wurden deswegen wohl geschändet.

Air Europa, TAM und Lineas Argentinas stellen Flugbetrieb ein

Luque: Ein Streik des Flughafenpersonals in Argentinien führte zu einer Vielzahl von Annullierungen am Flughafen Silvio Pettirossi. Tausend Passagiere können weder ein- noch ausreisen. Der Flugbetrieb ist stark reduziert worden.

Essap warnt vor Wassermangel

Asunción: Der staatliche Wasserversorger Essap gab am Dienstag eine Erklärung ab und warnt die Bevölkerung vor einem Wassermangel. Betroffen sind die Hauptstadt, Luque, Lambaré, San Lorenzo, Mariano Roque Alonso und Fernando de la Mora.

Intensive Niederschläge verursachen massive Probleme

Encarnación: Überall in Paraguay traten gestern intensive Niederschläge auf. Den Süden des Landes traf es besonders schwer. Encarnación berichtete über eine Regenmenge von 154 mm. Ein Fluss trat über die Ufer und verursachte chaotische Zustände.

Nachbarschaftsstreit unter Deutschstämmigen

Tomás Romero Pereira: Ein Anwohner aus der Gegend von San Antonio, Itapúa, zeigte seinen Nachbarn an. Er soll Bäume illegal an einer Quelle gefällt haben. Diese sei dadurch zerstört worden und es sei zu weiteren Folgeschäden gekommen.

23 Kinder zollen einem Vater Respekt

Paso Yobai: 106 Jahre und noch bei guter Gesundheit schafft sicherlich nicht jeder. Agapito Sanabria heißt der rüstige Mann, der mit seinen 23 Kindern und über hundert Enkeln Geburtstag feierte. Er kann viel erzählen.

Paraguay: Yerba Mate mit Marihuana kommt auf den Markt

Asunción: Noch hat die Yerba Ernte in Paraguay nicht begonnen. Ab Mitte Mai wird dies in einigen Departements erst der Fall sein. Zwei Marken dürften aber jetzt schon für Aufsehen sorgen.

“Sozial ist, was Arbeit schafft“

Luque: Wer nur fordert und nichts einbringt ist überall fehl am Platz. Indigene aus Paso Yobai, Departement Guairá, beklagen ihr katastrophales Umfeld. Sie wollen zuerst Haushaltsgegenstände und Lebensmittel geliefert bekommen, dann würden sie auch arbeiten.

Es könnte ein teurer Monat werden

Asunción: Für die Verbraucher dürften diesen Monat erhebliche Preiserhöhungen anstehen. Nicht nur die Tariferhöhungen der ANDE machen sich bemerkbar, zu Ostern werden ebenfalls viele Produkte teurer.

Ein Dementi, aber Stroessner Vergleich herangezogen

Asunción: Der Colorado Politiker Atilano Ibarra entschuldigte sich für die Wortwahl über den Tod des jungen liberalen Politikers Rodrigo Qintana. Er trat jedoch von einem Fettnäpfchen ins andere.

Vier Milliarden USD sind weniger wert als die Wiederwahl

Asunción: Außenminister Eladio Loizaga trat vor die Presse. Er war sichtlich betroffen, denn die Verhandlungen über die Schulden- und Ausgleichszahlungen beim Wasserkraftwerk Yacyretá liegen auf Eis. Macht zählt wohl doch mehr als Geld.

“Fahr klug, du wirst nicht wieder auferstehen“

Asunción: Der Direktor vom Hospital de Trauma, Dr. Anibal Filártiga, hat mal wieder eine einzigartige Kampagne ins Leben gerufen. Sie lehnt sich an die Osterzeit an. Zur innerpolitischen Situation äußerte er sich auch.